Kata­stro­phen­fall im Land­kreis Hof auf­grund von Starkregen

symbolbild regen

Star­ke Regen­fäl­le erfor­dern seit dem spä­ten Nach­mit­tag den Ein­satz von Feu­er­wehr, THW und Ret­tungs­kräf­ten in grö­ße­ren Tei­len des Land­krei­ses Hof.

Vor allem der nörd­li­che Bereich des Land­krei­ses ist seit dem spä­ten Nach­mit­tag anhal­tend von Regen­fäl­len und zum Teil star­ken Über­schwem­mun­gen betrof­fen. Dies betrifft sowohl Haupt­ver­kehrs­adern als auch Wohn­häu­ser und meh­re­re Firmengebäude.

Seit den Abend­stun­den sind die Kräf­te ins­be­son­de­re in Nai­la, Sel­bitz, Ködi­tz, Fei­litzsch und Tro­gen im Ein­satz. Aktu­ell sind über 50 Feu­er­weh­ren aus dem Land­kreis und der Stadt Hof im Ein­satz. Ins­ge­samt sind der­zeit knapp 1.000 Kräf­te der Feu­er­wehr sowie 140 Kräf­te des THW vor Ort.

Land­rat Dr. Oli­ver Bär hat um 20:50 Uhr der Kata­stro­phen­fall gem. Art. 4 Abs. 1 des Baye­ri­schen Kata­stro­phen­schutz­ge­set­zes im Land­kreis Hof aus­ge­ru­fen. Damit ist ins­be­son­de­re eine zen­tra­le Koor­di­na­ti­on ver­bun­den und die Anfor­de­rung über­ört­li­cher Ein­satz­mit­tel zur Abwen­dung beson­de­rer Gefähr­dungs­si­tua­tio­nen möglich.

In die­sem Zusam­men­hang wur­de ein ört­li­cher Ein­satz­lei­ter sowie wei­te­re Ein­satz­lei­ter benannt.

Die Inte­grier­te Leit­stel­le Hoch­fran­ken bit­tet um Ver­ständ­nis, dass feu­er­wehr­be­ding­te Ein­sät­ze auf­grund des hohen Auf­kom­mens prio­ri­siert wer­den müs­sen und War­te­zei­ten anfal­len kön­nen. Die ret­tungs­dienst­li­che Ver­sor­gung ist sicher­ge­stellt. Beim Not­ruf 112 kann es in Ein­zel­fäl­len aller­dings zu gerin­gen War­te­zei­ten kom­men. Bit­te wäh­len Sie den Not­ruf 112 daher nur im aus­drück­li­chen Notfall.

Wir ste­hen der­zeit in engem Aus­tausch mit Meteo­ro­lo­gen des Deut­schen Wet­ter­dien­stes. Die­se pro­gno­sti­zie­ren für den Land­kreis Hof einen Rück­gang der Regen­fäl­le bis Mit­ter­nacht. In der Zeit zwi­schen 0 und 6 Uhr muss mit wei­te­ren stär­ke­ren Regen­fäl­len mit Nie­der­schlä­gen gerech­net werden.

Wir bit­ten des­halb die Bevöl­ke­rung, wei­ter­hin vor­sich­tig zu sein und nach Mög­lich­keit zu Hau­se zu blei­ben. Auch dann, wenn die Wet­ter­la­ge aktu­ell ruhig erscheint.

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