Sophie Kant, Stu­den­tin der Hoch­schu­le Hof, gewinnt „Dua­lis­si­mo“

Hochschule Hof
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Her­aus­ra­gend im dua­len Studium

Bereits zum sieb­ten Mal zeich­ne­te hoch­schu­le dual gemein­sam mit der Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e.V. (vbw) und den baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­ar­beit­ge­ber­ver­bän­den (bay­me vbm) her­aus­ra­gen­de dua­le Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der baye­ri­schen Hoch­schu­len für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten mit dem Dua­lis­si­mo-Preis aus. Im Rah­men der vir­tu­el­len Prä­mie­rungs­ver­an­stal­tung ehr­te Bay­erns Wis­sen­schafts­mi­ni­ster Bernd Sibler die ins­ge­samt fünf Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger. Eine von ihnen: Sophie Kant, Stu­den­tin der Hoch­schu­le Hof und Mit­ar­bei­te­rin beim Unter­neh­men RAPA – Rausch & Pausch in Selb. Die Aus­zeich­nung ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Sophie Kant © RAPA

Sophie Kant © RAPA

Sophie Kant wur­de in der Kate­go­rie „Dua­les Bache­lor-Stu­di­um Ver­bund“ aus­ge­zeich­net. 2015 hat­te sie sich für ein dua­les Ver­bund­stu­di­um Betriebs­wirt­schaft Dual an der Hoch­schu­le Hof in Kom­bi­na­ti­on mit der Aus­bil­dung zur Indu­strie­kauf­frau ent­schie­den. „Bereits 2012 hat­te sie den RAPA Exzel­lenz­preis als beste Real­schul-Absol­ven­tin ihrer Wahl­pflicht­fä­cher­grup­pe erhal­ten. Wäh­rend der Zeit am Gym­na­si­um ermög­lich­te der Kon­takt zu RAPA den Aus­tausch über zukünf­ti­ge Per­spek­ti­ven. So war es für bei­de Sei­ten schnell klar, dass die gemein­sa­me Rei­se in Form eines dua­len Stu­di­ums wei­ter gehen soll­te. Und die Erfol­ge spre­chen für sich: Sophie Kant wur­de zur besten Absol­ven­tin der IHK Abschluss­prü­fung zur Indu­strie­kauf­frau in Ober­fran­ken gekürt. Ihr Bache­lor-Stu­di­um konn­te sie als eine der Jahr­gangs­be­sten erfolg­reich abschlie­ßen“, so Prof. Dr. Franz Boos, Wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter von „hoch­schu­le dual“ und Dozent an der Hoch­schu­le Hof. Aktu­ell absol­viert Sophie Kant ein dua­les Master­stu­di­um Pro­jekt­ma­nage­ment nach des­sen Abschluss sie in die Per­so­nal­ent­wick­lung bei RAPA über­nom­men wird.

Jury aus Wis­sen­schaft und Wirtschaft

Dem Bewer­bungs­auf­ruf zu „Dua­lis­si­mo“ waren mehr als 130 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten eines dua­len Stu­di­ums gefolgt. Eine Jury aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft hat­te die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger anschlie­ßend aus­ge­wählt und dabei neben den exzel­len­ten Stu­di­en­lei­stun­gen auch den Ein­satz wäh­rend der betrieb­li­chen Pra­xis und wei­ter­füh­ren­des Enga­ge­ment wie bei­spiels­wei­se ehren­amt­li­che Tätig­kei­ten oder einen Aus­lands­auf­ent­halt berücksichtigt.

Viel­fäl­ti­ge Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für dual Studierende

Wis­sen­schafts­mi­ni­ster Bernd Sibler beton­te: „Ein dua­les Stu­di­um ver­bin­det in ein­ma­li­ger Wei­se fun­dier­te Theo­rie mit umfas­sen­der Pra­xis. Jun­gen Men­schen, die sich für die­sen Weg ent­schei­den, ste­hen viel­fäl­ti­ge, sehr attrak­ti­ve beruf­li­che Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten offen. Den heu­te aus­ge­zeich­ne­ten Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten kann ich daher in dop­pel­ter Wei­se gra­tu­lie­ren. Herz­li­chen Glück­wunsch zu Ihrem dua­len Stu­di­um und ins­be­son­de­re zu Ihrem sehr erfolg­rei­chen Abschluss. Mit den Kom­pe­ten­zen, die Sie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren an unse­ren Hoch­schu­len und in Unter­neh­men gesam­melt haben, sind Sie gefrag­te Fach­kräf­te, die unse­re Zukunft im Frei­staat ent­schei­dend mit­ge­stal­ten kön­nen. Wir brau­chen Sie für star­ke Unter­neh­men am Wirt­schafts­stand­ort Bayern.“

Am Bedarf der Wirt­schaft orientiert

Die Baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­ar­beit­ge­ber­ver­bän­de sowie die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. enga­gie­ren sich schon seit Beginn inten­siv für das dua­le Stu­di­um in Bay­ern. Dr. Chri­stof Prechtl, stell­ver­tre­ten­der Haupt­ge­schäfts­füh­rer bay­me vbm vbw, erklärt die Hin­ter­grün­de: „Das dua­le Stu­di­um bie­tet bran­chen­über­grei­fend den Unter­neh­men eine groß­ar­ti­ge Mög­lich­keit, enga­gier­te Nach­wuchs­kräf­te zu fin­den und früh an die Unter­neh­men zu bin­den. Durch die enge Ver­zah­nung von aka­de­mi­schem Wis­sen und Pra­xis­er­fah­rung sind die Stu­die­ren­den ide­al auf die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen in den Betrie­ben vor­be­rei­tet. Das Modell des dua­len Stu­di­ums ist am Bedarf der Wirt­schaft aus­ge­rich­tet, das macht es zu einem Erfolgs­mo­dell für die Fach­kräf­te­si­che­rung. Wir gra­tu­lie­ren den dies­jäh­ri­gen Preis­trä­gern sehr herz­lich zu ihren her­aus­ra­gen­den Lei­stun­gen und ver­ge­ben den Dua­lis­si­mo natür­lich auch 2021 wie­der sehr ger­ne, um die Lei­stungs­fä­hig­keit des dua­len Stu­di­ums noch bekann­ter zu machen“

Aus­zeich­nung für Talent­part­ner RAPA

Im Rah­men der Ver­an­stal­tung wur­den auch die Talent-Part­ner aus­ge­zeich­net. „Wir als RAPA füh­len uns sehr geehrt durch die Aus­zeich­nung, denn sie zeigt, dass unser Enga­ge­ment für die Aus­bil­dung und das dua­le Stu­di­um Früch­te trägt“, so Ste­fa­nie Sonn­tag, Lei­te­rin Per­so­nal­ent­wick­lung bei RAPA in Selb. Ein dua­les Stu­di­um an Hoch­schu­len und in Unter­neh­men zu eta­blie­ren ist zu Beginn mit Auf­wand ver­bun­den. Eine Inve­sti­ti­on, die sich für Prof. Dr. Franz Boos, wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter von hoch­schu­le dual, lohnt. „Die Dua­lis­si­mo-Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger sind ein Gewinn für ihre Talent-Part­ner, für ihre Hoch­schu­len und das dua­le Stu­di­um in Bayern.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Wett­be­werb sowie die voll­stän­di­gen Lau­da­tio­nes unter: www​.dua​lis​si​mo​.de

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