Land­kreis Bam­berg inve­stiert 1,6 Mio. Euro in die BA 45

Aus­bau der Kreis­stra­ße BA 45 zwi­schen Ober­köst und Unterköst

Der Land­kreis Bam­berg wird in den kom­men­den Wochen die Kreis­stra­ße BA 45 zwi­schen Ober­köst und Unter­köst ausbauen.

Die Strecke, die bis zur Staats­stra­ße 2263 bei Steppach läuft und zusam­men mit der BA 33 nach Trep­pen­dorf die Gemein­de­ge­bie­te Bur­ge­brach und Pom­mers­fel­den ver­bin­det, ist nun im ent­spre­chen­den Abschnitt in die Jah­re gekom­men. Der Fahr­bahn­auf­bau ent­spricht nicht mehr den Erfor­der­nis­sen, die Fahr­bahn und die Ban­ket­te sind schmal und schlecht tragfähig.

Spatenstich zu den Bauarbeiten an der Kreisstraße BA 45 zwischen Oberköst und Unterköst: v. l. Matthias Meister (Projektleiter Landkreis Bamberg), Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (Burgebrach), Landrat Johann Kalb, Bürgermeister Gerd Dallner (Pommersfelden), Yannick Wolf (Vertreter der Baufirma Stolz) © LRA Bamberg

Spa­ten­stich zu den Bau­ar­bei­ten an der Kreis­stra­ße BA 45 zwi­schen Ober­köst und Unter­köst: v. l. Mat­thi­as Mei­ster (Pro­jekt­lei­ter Land­kreis Bam­berg), Bür­ger­mei­ster Johan­nes Macie­jon­c­zyk (Bur­ge­brach), Land­rat Johann Kalb, Bür­ger­mei­ster Gerd Dall­ner (Pom­mers­fel­den), Yan­nick Wolf (Ver­tre­ter der Bau­fir­ma Stolz) © LRA Bamberg

Die geplan­te Bau­maß­nah­me umfasst daher eine kom­plet­te Erneue­rung und Ver­stär­kung sowohl des unge­bun­de­nen Ober­baus als auch des Asphalt­ober­baus auf einer Län­ge von ca. 2,2 km. Hier­durch wer­den die Trag­fä­hig­keit und die Frost­si­cher­heit erhöht, die Uneben­hei­ten besei­tigt und eine aus­rei­chend grif­fi­ge Ober­flä­che her­ge­stellt. Die Lini­en­füh­rung bleibt in der Lage weit­ge­hend unver­än­dert. Die geplan­te Regel­fahr­bahn­brei­te beträgt gut 5 m. Die­se ist für die Ver­kehrs­be­la­stun­gen in die­sem Abschnitt aus­rei­chend und fügt sich in das Gesamt­kon­zept des Strecken­zu­ges mit meh­re­ren Eng­stel­len in den Orts­durch­fahr­ten von Ober­köst und Unter­köst ein.

Zur Erhö­hung der Ver­kehrs­si­cher­heit wer­den aus­rei­chend brei­te und stand­fe­ste Ban­ket­te sowie in engen Innen­kur­ven auch eine gering­fü­gi­ge Ver­brei­te­rung der Fahr­bahn her­ge­stellt. Zudem soll ein stark geschä­dig­tes und nicht mehr den Regeln ent­spre­chen­des Brücken­bau­werk ange­bro­chen wer­den. Die­ses dient der­zeit als Über­lauf­bau­werk des angren­zen­den Schloss­sees. Als Ersatz sind ein gro­ßer Rohr­durch­lass und ein sepa­ra­tes Über­lauf­bau­werk geplant.

Dar­über hin­aus wird für den Markt Bur­ge­brach ein unbe­fe­stig­ter Geh­weg zwi­schen dem Orts­rand Ober­köst und dem ca. 220 m ent­fern­ten Fried­hof angelegt.

Die Bau­ko­sten für den ersten Abschnitt sind mit gut 1,7 Mio. Euro ver­an­schlagt, der Anteil des Land­krei­ses beträgt ca. 1,6 Mio. Euro. Die Umlei­tung ist in der Ört­lich­keit aus­ge­schil­dert. Die Bau­ar­bei­ten dau­ern vor­aus­sicht­lich bis Ende 2021.

Der Land­kreis bedankt sich für das Ver­ständ­nis der Ver­kehrs­teil­neh­mer und Anwoh­ner, ins­be­son­de­re wegen der unver­meid­ba­ren Beein­träch­ti­gun­gen und Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen wäh­rend der Bauzeit.

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