Bam­berg: Lap­tops für benach­tei­lig­te Fami­li­en und die Musik­schu­le – Bam­ber­ger Fir­ma spen­det 80 Geräte

Stadtarchiv Bamberg/Sina Schraudner  Bildunterschrift: Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (v.l.), Musikschulleiter Martin Erzfeld, Computop-Geschäftsführer Ralf Gladis, Digitalreferent Dr. Stefan Goller, stv. Jugendamtsleiter Jürgen Egetenmeir sowie Jugendamtsleiter Tobias Kobold vor der Musikschule;

Stadt­ar­chiv Bamberg/​Sina Schraud­ner Bild­un­ter­schrift: Zwei­ter Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp (v.l.), Musik­schul­lei­ter Mar­tin Erz­feld, Com­pu­top-Geschäfts­füh­rer Ralf Gla­dis, Digi­tal­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler, stv. Jugend­amts­lei­ter Jür­gen Ege­ten­meir sowie Jugend­amts­lei­ter Tobi­as Kobold vor der Musikschule;

Die Fir­ma Com­pu­top stellt im Lau­fe des Jah­res meh­re­re 13-Zoll-Lap­tops bereit. Sie sol­len genutzt wer­den, um das digi­ta­le Ler­nen zu unter­stüt­zen und Kin­der und Jugend­li­che aus benach­tei­lig­ten Fami­li­en auszustatten.

Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­mei­ster und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp spar­te beim Orts­ter­min in der Städ­ti­schen Musik­schu­le nicht mit Lob: „Sie haben den Nerv der Zeit getrof­fen und wer­den Ihrer sozia­len Ver­ant­wor­tung als Unter­neh­mer in vor­bild­li­cher Wei­se gerecht.“ Auch Dr. Ste­fan Gol­ler, Digi­ta­li­sie­rungs­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, bezeich­ne­te die Spen­den­be­reit­schaft der Bam­ber­ger Fir­ma als „außer­ge­wöhn­lich enga­giert“. Die Zahl von zunächst zehn Lap­tops soll in den kom­men­den Mona­ten auf ins­ge­samt 80 anwachsen.

Nach­dem die IT-Abtei­lung der Stadt Bam­berg die Gerä­te neu auf­ge­setzt hat, wird der Groß­teil an das Stadt­ju­gend­amt und von dort in Fami­li­en gehen, die vom Amt betreut wer­den. „Gera­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten hat sich gezeigt, an wel­che prak­ti­schen Gren­zen man beim Home­schoo­ling oder bei der Aus­bil­dungs­su­che auf digi­ta­lem Weg sto­ßen kann“, merk­te Jugend­amts­lei­ter Tobi­as Kobold an. Als Bei­spiel nann­te er etwa eine Fami­lie mit vier Kin­dern, in der für alle nur ein Smart­pho­ne als ein­zi­ges inter­net­fä­hi­ges Gerät zur Ver­fü­gung steht.

Der zwei­te Adres­sat der Gerä­te ist die Städ­ti­sche Musik­schu­le: Wäh­rend der Pan­de­mie sei der Kon­takt zu den Schüler:innen nur dank digi­ta­ler Tech­nik mög­lich gewe­sen, so Musik­schul­lei­ter Mar­tin Erz­feld. Man den­ke in der Musik­schu­le dar­über nach, in Zukunft Online-Unter­richt ergän­zend anzu­bie­ten, etwa wenn Schüler:innen oder ein Eltern­teil den Unter­richt aus trif­ti­gen Grün­den nicht per­sön­lich wahr­neh­men kön­nen. Die­ser kön­ne dann via Lap­top stattfinden.

Ralf Gla­dis, Mit­grün­der Geschäfts­füh­rer von Com­pu­top, sag­te zur Spen­den­be­reit­schaft sei­nes Unter­neh­mens: „Wir sit­zen seit 24 Jah­ren in Bam­berg und füh­len uns der Stadt ver­bun­den. Wir hel­fen ger­ne, einen klei­nen Schritt wei­ter Rich­tung Digi­ta­li­sie­rung zu gehen.“

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