Stadt und Land­kreis Bam­berg: Zweck­ver­band Gym­na­si­en will auch das E.T.A. Hoff­mann-Gym­na­si­um nach­hal­tig weiterentwickeln

Symbolbild Bildung
Das Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium im Luftbild. Rot umrandet der Fachraumtrakt (r.) und die Sporthalle (l.), die abgerissen und neu errichtet werden.  Foto: Stadtplanungsamt / aerowest

Das Bam­ber­ger E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium im Luft­bild. Rot umran­det der Fach­raum­trakt (r.) und die Sport­hal­le (l.), die abge­ris­sen und neu errich­tet wer­den.
Foto: Stadt­pla­nungs­amt / aerowest

Der Zweck­ver­band Gym­na­si­en Stadt und Land­kreis Bam­berg hat bei sei­ner jüng­sten Sit­zung unter der Lei­tung von Land­rat Johann Kalb und Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke den end­gül­ti­gen Beschluss gefasst, den Fach­raum­trakt und die Sport­hal­le aus den 1970er-Jah­ren neu zu bau­en und zu erwei­tern. Zuvor hat­ten sowohl der Kreis­tag als auch der Stadt­rat für die geän­der­ten Pla­nun­gen grü­nes Licht erteilt. Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Land­rat Johann Kalb sehen dies als star­kes Signal für die Zukunft der Bil­dungs­re­gi­on Bam­berg Stadt und Land.

„Wir haben uns bereits Ende ver­gan­ge­nen Jah­res einen per­sön­li­chen Ein­druck vor Ort vom Fach­raum­trakt des E.T.A. Hoff­mann-Gym­na­si­ums gemacht. Der aku­te Hand­lungs­be­darf ist offen­sicht­lich“, so der Vor­sit­zen­de Land­rat Johann Kalb. Bam­bergs Ober­bür­ger­mei­ster Star­ke stellt fest: „Der Zustand des fast fünf­zig Jah­re alten Gebäu­de­teils mit den Fach­räu­men und der Turn­hal­le ist mise­ra­bel. Des­halb sind wir froh, nun eine nach­hal­ti­ge Lösung auf den Weg brin­gen zu kön­nen, mit der auch den stei­gen­den Schü­ler­zah­len Rech­nung getra­gen wer­den kann.“

Auf­grund der umfang­rei­chen Umpla­nun­gen – ursprüng­lich soll­te die bestehen­de Con­tai­ner­an­la­ge ersetzt und erwei­tert wer­den – war es erfor­der­lich, die zustän­di­gen Gre­mi­en in Stadt und Land­kreis ein­zu­be­zie­hen. „Wir wol­len alle Betei­lig­ten ein­be­zie­hen und ein trans­pa­ren­tes Ver­fah­ren gewähr­lei­sten“, sicher­ten Star­ke und Kalb auch für den wei­te­ren Pla­nungs­pro­zess zu.

Die bereits ab dem Schul­jahr 2021/2022 bestehen­den Raummehr­be­dar­fe kön­nen durch die inte­rims­wei­se Aus­la­ge­rung von Klas­sen des E.T.A. Hoff­mann-Gym­na­si­ums in die Dom­schu­le und in das Auf­see­sia­num gedeckt wer­den. Die­se Lösung wur­de in enger Abstim­mung zwi­schen der Schul­lei­tung und der Schul­ver­wal­tung des Zweck­ver­bands auf den Weg gebracht.