Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur mit Sil­ke Scheu­er­mann bie­tet Vor­le­sun­gen an

Mit der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten Autorin Sil­ke Scheu­mann über­nimmt eine wich­ti­ge Stim­me der Gegen­warts­li­te­ra­tur die 34. Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur. In ihren Gedich­ten und Pro­sa­tex­ten for­mu­liert Scheu­er­mann ein­dring­lich aktu­el­le öko­lo­gi­sche und tier­ethi­sche Her­aus­for­de­run­gen und rückt zudem Familien‑, Lie­bes- und Genera­ti­ons­kon­flik­te in den Mit­tel­punkt. „Ihre facet­ten­rei­chen Tex­te loten das Span­nungs­feld von Mensch, Natur und Kul­tur aus; dabei wer­den Stadt­le­ben und Natur­er­fah­run­gen auf inno­va­ti­ve Wei­se lite­ra­ri­siert und in Bezie­hung zuein­an­der gesetzt“, beschrei­ben die Orga­ni­sa­to­rin­nen Prof. Dr. Andrea Bartl und Anto­nia Vil­lin­ger das Werk Scheu­er­manns. Sie holen die Autorin für vier öffent­li­che Online-Vor­le­sun­gen am 9., 16. und 23. Juni sowie am 1. Juli 2021 an die Pro­fes­sur für Neue­re Deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Die Vor­trä­ge wer­den auf­ge­zeich­net und kön­nen jeweils ab 20 Uhr online abge­ru­fen werden.

Die Poe­tik­vor­le­sun­gen wer­den zudem von wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen gerahmt: Für die Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Bam­berg bie­tet Sil­ke Scheu­er­mann nach vor­he­ri­ger Bewer­bung am 17. Juni einen Lyrik-Work­shop an, außer­dem wird in Koope­ra­ti­on mit dem E.T.A.-Hoffmann-Theater Bam­berg eine Lyrik­le­sung ver­an­stal­tet. Den Abschluss der Poe­tik­pro­fes­sur bil­det das öffent­li­che, eben­falls vir­tu­ell durch­ge­führ­te Kol­lo­qui­um „Ethik der Natur, Ethik der Stadt“, das vom 1. bis 3. Juli in Koope­ra­ti­on mit dem Inter­na­tio­na­len Künst­ler­haus Vil­la Con­cordia statt­fin­det. Im Rah­men der Tagung wid­men sich Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten aus den Literatur‑, Kul­tur- und Medi­en­wis­sen­schaf­ten und aus dem Lite­ra­tur- und Kul­tur­be­trieb den Tex­ten Sil­ke Scheuermanns.

Die Autorin debü­tier­te 2001 mit dem Lyrik­band „Der Tag an dem die Möwen zwei­stim­mig san­gen“. Dar­auf folg­ten wei­te­re Lyrik­bän­de, wie etwa „Der zärt­lich­ste Punkt im All“ (2004), „Skiz­ze vom Gras“ (2014) oder zuletzt „Und ich frag­te den Vogel“ (2015). In ihr Werk rei­hen sich auch ver­schie­de­ne Pro­sa­tex­te wie „Rei­che Mäd­chen“ (2005), „Shang­hai Per­for­mance“ (2011) oder der Roman „Wovon wir leb­ten“ (2016).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie den Zugang zu den Online­ver­an­stal­tun­gen fin­den Sie unter: www​.uni​-bam​berg​.de/​g​e​r​m​-​l​i​t​2​/​p​o​e​t​i​k​p​r​o​f​e​s​s​u​r​-​2​0​2​1​-​s​i​l​k​e​-​s​c​h​e​u​e​r​m​ann