FDP/​Bürgerforum Eber­mann­stadt: „Kommt ein Solar­park in Ebermannstadt?“

Symbolbild Solarkraftwerk
Ein Solarkraftwerk prägt die Umgebung (Symbolbild)

Seit eini­gen Wochen geben sich Solar­in­ve­sto­ren bei Grund­stücks­ei­gen­tü­mern im Mühl­bach­tal die Tür­klin­ke in die Hand. Drei Unter­neh­men buh­len bei Päch­tern und Grund­stücks­be­sit­zern in Neu­ses- Pox­stall um deren Gunst, mit bis zu 30-jäh­ri­gen Pacht­ver­trä­gen zur Errich­tung eines Solar­parks in der Flur auf dem Neuse­ser Berg. Wie Betrof­fe­ne und Bür­ger berich­ten, soll dort oben auf der Lan­gen Mei­le wohl die größ­te Son­nen­kraft­an­la­ge der Frän­ki­schen Schweiz errich­tet wer­den. Ins­ge­samt geht man von bis zu 30 ha aus. Die Lei­stung soll rund 900 bis 1000 kWp pro Hekt­ar errei­chen. (kWp ist der Begriff für die Nenn­lei­stung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge und steht für Kilo­watt peak) .

Da unter den Fir­men von aus­wärts sich auch die Stadt­wer­ke Eber­mann­stadt um Flä­chen bemü­hen, stell­te die Frak­ti­on FDP/ Bür­ger­fo­rum in der Stadt­rat­sit­zung am 19. Mai 2021 dazu eine öffent­li­che Anfra­ge zum Sach­stand des Solar­parks an die Bür­ger­mei­ste­rin. Zu gege­be­ner Zeit wer­de sie den Stadt­rat infor­mie­ren war die Antwort.

Dabei ging es der Frak­ti­on FDP/ Bür­ger­fo­rum in erster Linie dar­um, recht­zei­tig die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit ein­zu­be­zie­hen und even­tu­ell durch die Stadt­wer­ke Eber­mann­stadt eine finan­zi­el­le Betei­li­gung für alle inter­es­sier­ten Bür­ger zu ermög­li­chen bzw. zu schaffen.

Auf Grund der geplan­ten Grö­ße der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge dürf­te es unpro­ble­ma­tisch sein, einen ent­spre­chen­den Betei­li­gungs­fond für die Bürger/​Innen zu bil­den, damit auch das erwirt­schaf­te­te Kapi­tal in der Stadt und Regi­on erhal­ten bleibt.

Frak­ti­on FDP / Bürgerforum
Tho­mas Dorscht, Fraktionssprecher