MdB Ursu­la Sowa begrüßt Denk­mal­kon­zept von Reckendorf

MdB Ursula Sowa © le mile studios
MdB Ursula Sowa © le mile studios

„End­lich erken­nen die Recken­dor­fer, wel­che Schät­ze in ihrem histo­ri­schen Orts­kern schlum­mern“, so die Bam­ber­ger Grü­ne Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ursu­la Sowa. In der ver­gan­ge­nen Sit­zung des Recken­dor­fer Gemein­de­rats wur­de das Kom­mu­na­le Denk­mal­kon­zept von Chri­stia­ne Rei­chert (Büro „Rei­chert Stadt- und Denk­mal­pfle­ge) vor­ge­stellt. Beson­ders freut sich Ursu­la Sowa, bau­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Land­tags­grü­nen, über die Dis­kus­si­on des Gemein­de­rats über den Erhalt des Gebäu­des in der Bahn­hof­stra­ße 4. „Das Gebäu­de besitzt eine prä­gen­de Geschich­te. Es war im Besitz der jüdi­schen Vieh­händ­ler-Fami­lie Hell­mann, wel­che vor ihrer Aus­wan­de­rung in die USA dort wohn­ten. Es ist eines der älte­sten Gebäu­de in Recken­dorf und daher aus geschicht­li­cher Sicht erhal­tens­wert“, so Sowa. 

Auf­grund die­ser beson­de­ren Geschich­te wird das Haus am 29. Juli auf der dies­jäh­ri­gen Denk­mal­tour von Kol­le­gin Dr. Sabi­ne Wei­gand einen wich­ti­gen Pro­gramm­punkt dar­stel­len. Sabi­ne Wei­gand ist denk­mal­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Baye­ri­schen Land­tags­grü­nen und wid­met ihre Denk­mal­tour 2021 den The­men Gar­ten­denk­mä­ler und jüdi­sches Leben. Unter die­sem Gesichts­punkt wird auch das Haus in der Bahn­hof­stra­ße 4 besucht.