Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se bie­tet Online-Vor­trag über den Rennsteig

Thüringer Rennsteig am Sandberg bei Steinheid, rechts eine Halde des Sandabbaus (Foto: Thomas Schwämmlein, 2010)
Thüringer Rennsteig am Sandberg bei Steinheid, rechts eine Halde des Sandabbaus (Foto: Thomas Schwämmlein, 2010)

Das Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se (CHW) lädt für Sams­tag, 29. Mai, 19 Uhr, zu einem Online-Vor­trag ein. Kreis­hei­mat­pfle­ger Tho­mas Schwäm­m­lein M.A., Son­ne­berg, refe­riert unter dem Titel „Ver­kehrs­weg, Gren­ze, Wan­der­weg und möblier­te Land­schaft“ über den Thü­rin­ger Renn­steig als Kul­tur­denk­mal. Auch wenn es an die 200 „Renn­stei­ge“ und „Renn­we­ge“ im deut­schen Sprach­raum gibt, ver­ste­hen vie­le Men­schen dar­un­ter doch den 168 Kilo­me­ter lan­gen Wan­der­weg über Thü­rin­ger Wald und Schie­fer­ge­bir­ge mit den End­punk­ten Hör­schel an der Wer­ra und Blan­ken­stein an der Saa­le. Neben Zeug­nis­sen histo­ri­scher Gren­zen und Relik­ten eines Ver­kehrs­we­ges stößt man auf ein­sti­ge und heu­ti­ge Pen­sio­nen und Hotels, die 150 Jah­re Tou­ris­mus­ge­schich­te erzäh­len. Die Mit­glie­der von Rennsteig‑, Thü­ring­er­wald- und ande­ren Ver­ei­nen haben die Kul­tur­land­schaft mit zahl­rei­chen Gedenk­stei­nen „möbliert“ und hier Wunsch­bil­der von Thü­rin­gen, Wald und Renn­steig pro­du­ziert, die bis heu­te nachwirken.

Der Vor­trag ist öffent­lich. Er ist kosten­frei und ohne Vor­anmel­dung zugänglich.

Die Zugangs­da­ten sind auf der Home­page des CHW beim jewei­li­gen Ter­min ange­ge­ben: www​.chw​-fran​ken​.de. Dort ist auch Infor­ma­ti­on über die wei­te­re Ver­eins­ar­beit zu finden.