Reuth: Ehren­na­del in Sil­ber für Uwe Schick

Auf dem Bild von rechts: Firmeninhaber Otto Stirnweiß, Jubilar Uwe Schick, Simon Stirnweiß. / Foto: Privat

Auf dem Bild von rechts: Fir­men­in­ha­ber Otto Stirn­weiß, Jubi­lar Uwe Schick, Simon Stirn­weiß. / Foto: Privat

Ein beson­de­res Jubi­lä­um konn­te in einem Forch­hei­mer Fami­li­en­un­ter­neh­men gefei­ert wer­den. Trotz der wid­ri­gen Umstän­de hat es sich Otto Stirn­weiß, Inha­ber der Schrei­ne­rei Stirn­weiß , nicht neh­men las­sen, einen sei­ner Mit­ar­bei­ter für 35jährige Zuge­hö­rig­keit zur Fir­ma zu Ehren.

„Wenn du ein Leben lang glück­lich sein willst, lie­be dei­ne Arbeit“, so brach­te es Otto Stirn­weiß in sei­ner Lau­da­tio auf den Punkt. Die Lau­da­tio galt sei­nem Mit­ar­bei­ter Uwe Schick. Seit nun­mehr 35 Jah­ren ist er als Schreiner­ge­sel­le in der Schrei­ne­rei Stirn­weiß tätig. Am 7.4.1986 wur­de Uwe Schick vom Fir­men­grün­der Alfred Stirn­weiß ein­ge­stellt. Damals soll­te es nur für 15 Mona­te als Über­gang sein, da der Sohn von Alfred Stirn­weiß, der jet­zi­ge Fir­men­in­ha­ber Otto Stirn­weiß, sei­ne Dienst­zeit bei der Bun­des­wehr absol­vier­te. Aus die­sen 15 Mona­ten sind nun schon 35 Jah­re gewor­den, da die Fir­ma zur dama­li­gen Zeit bereits einen gro­ßen Auf­schwung erleb­te und einen zuver­läs­si­gen Mit­ar­bei­ter wie Uwe Schick nicht mehr her­ge­ben woll­te. Uwe Schick hat bereits an drei Stand­or­ten der Fir­ma Stirn­weiß gear­bei­tet. Bis 1993 am Grün­dungs­stand­ort in der Reu­ther Ruh­stra­ße Num­mer 15, anschlie­ßend bis 1996 in Eber­mann­stadt und seit­dem schließ­lich am Fir­men­ei­ge­nen Stand­ort im Hand­wer­ker­hof 4 in Forch­heim. „Uwe war und ist immer da, er hat alle gro­ßen und klei­nen Bau­stel­len von Ber­lin über Frank­furt bis Öster­reich mit abge­wickelt“, so Otto Stirn­weiß. „Ein Mit­ar­bei­ter wie man sich ihn nur wün­schen kann. Abso­lut Loy­al, immer für die Schrei­ne­rei da und so ist es doch sehr sel­ten, das ein Mit­ar­bei­ter 35 Jah­re dem Betrieb die Treue hält“, lob­te Fir­men­in­ha­ber Stirn­weiß. Als Dank über­reich­ten Otto Stirn­weiß und sein Sohn Simon Stirnweiß,

die sil­ber­ne Ehren­na­del und Ehren­ur­kun­de der Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken, sowie wei­te­re Geschen­ke, an den Jubi­lar. Der Jubi­lar zeig­te sich sicht­lich gerührt.

So hofft Otto Stirn­weiß, wel­cher die Fir­ma aktu­ell in der zwei­ten Genera­ti­on führt und auch sein Sohn Simon Stirn­weiß, wel­cher für die drit­te Genera­ti­on des Fami­li­en­un­ter­neh­mens in den Start­lö­chern steht, das Uwe Schick bei bester Gesund­heit dem Unter­neh­men noch vie­le Jah­re erhal­ten bleibt.