Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 03.04.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Unfall­fluch­ten – Verkehrsdelikte

Gegen 13:30 Uhr wur­de ein Zeu­ge im Bam­ber­ger Hafen auf einen Motor­rad­fah­rer auf­merk­sam, der hier auf­fäl­lig und schnell gefah­ren sein soll, zudem soll am dunk­len Motor­rad kein Kenn­zei­chen ange­bracht gewe­sen sein. Das Motor­rad soll dann von der Emil-Kem­mer-Str. in Rich­tung Viereth gefah­ren sein. Trotz sofor­ti­ger Fahn­dung konn­te der Fah­rer nicht mehr ange­trof­fen wer­den. Er wur­de dun­kel beklei­det beschrie­ben, auf­fäl­lig war eine GoPro, die auf einem am Sozi­us­sitz des sport­li­chen Motor­ra­des ange­brach­ten Sta­tiv ange­bracht war. Ermit­telt wird nun wegen ver­schie­de­ner Ver­kehrs­de­lik­te. Um Zeu­gen­hin­wei­se wird gebe­ten, die­se nimmt die Poli­zei Bam­berg unter der Tel. Nr. 0951/9129–210 entgegen.

Am Abend gegen 19:15 Uhr kam es dann erneut zu einem Vor­fall mit einem Motor­rad ohne amtl. Kenn­zei­chen in der Hafen­stra­ße Bam­berg. Hier wur­de eine Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg auf zwei Motor­rä­der auf­merk­sam, die in stadt­ein­wär­ti­ger Fahrt­rich­tung mit hoher Geschwin­dig­keit ent­ge­gen kamen. Die Strei­fe wen­de­te um die Ver­fol­gung auf­zu­neh­men, hier ent­fern­te sich eines der Krä­der mit hoher Geschwin­dig­keit wei­ter in stadt­ein­wär­ti­ger Rich­tung, der ande­re Motor­rad­fah­rer wen­de­te eben­falls um in Rich­tung Auto­bahn zu fah­ren. Die­ses ent­ge­gen­kom­men­de Krad soll­te durch die Strei­fe ange­hal­ten wer­den. Der Dienst-Pkw wur­de hier mit Anhal­te­si­gnal abge­stellt. Als der Fahr­zeug­füh­rer gera­de aus­stei­gen woll­te, beschleu­nig­te der Motor­rad­fah­rer noch­mals und ramm­te die Fah­rer­tü­re des Pkw. Nur durch Glück wur­de hier nie­mand ver­letzt, am Dienst-Pkw ent­stand geschätz­ter Sach­scha­den in Höhe von 6000,- Euro. Der Krad­fah­rer ent­fern­te sich dann in Rich­tung Auto­bahn mit hoher Geschwin­dig­keit. Trotz sofor­ti­ger Fahn­dung, in wel­cher Strei­fen meh­re­rer Dienst­stel­len ein­ge­bun­den waren, konn­te der Flüch­ti­ge nicht gestellt wer­den. Beim Krad soll es sich um eine blaue Super­sport­ler der Mar­ke Yama­ha gehan­delt haben, am Fahr­zeug­füh­rer mit dunk­lem Kom­bi soll auch hier auf­fal­lend eine Action-Cam befe­stigt gewe­sen sein. Die Bam­ber­ger Poli­zei hat hier wegen ver­schie­de­ner schwe­rer Delik­te, wie u.a. Gefähr­li­chen Ein­griff in den Stra­ßen­ver­kehr, Tät­li­chen Angriff auf Voll­streckungs­be­am­ten, Ver­kehrs­un­fall­flucht und wei­te­ren Delik­ten umfang­rei­che Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Auch hier bit­tet die Poli­zei um Zeu­gen­hin­wei­se, die­se wer­den unter der Tel. Nr. 0951/9129–210 entgegengenommen.

Poli­zei­in­spek­ti­on BAMBERG-LAND

Rad­fah­rer in Rechts­kur­ve gestürzt

BAU­NACH. Ein 18jähriger Rad­fah­rer fuhr am Frei­tag­nach­mit­tag in Beglei­tung eines 16jährigen Rad­fah­rers auf dem Rad­weg neben der B279 von Ebern kom­mend in Rich­tung Bau­nach. In einer Rechts­kur­ve kam der 18jährige aus Unacht­sam­keit vom Fahr­rad­weg ab und stürz­te mit sei­nem Fahr­rad in einen ca. 3 Meter tie­fen Gra­ben. Durch den Sturz erlitt er eine Frak­tur an der rech­ten Hand und diver­se Schürf­wun­den. Der Rad­fah­rer wur­de mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Am Fahr­rad der Mar­ke Cube ent­stand kein Sachschaden.

Gegen Dach­vor­sprung gefah­ren und geflüchtet

SEUß­LING. Im Zeit­raum Don­ners­tag, 20.00 h bis Frei­tag, 10.00 h blieb ein noch unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer mit einem unbe­kann­ten Fahr­zeug an einem Dach­vor­sprung in der Haupt­stra­ße hän­gen und beschä­dig­te die­sen. Es ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 2000 Euro. Es wur­de die Regen­rin­ne und Zie­geln beschädigt.

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land unter Tel. 0951/9129–310 zu melden.

Unter Dro­gen­ein­fluss gefahren

HALL­STADT. Im Rah­men einer Ver­kehrs­kon­trol­le in der Valen­tin­stra­ße stell­ten die Poli­zei­be­am­ten am Frei­tag­mor­gen bei einem 24jährigen VW-Fah­rer dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten fest. Ein durch­ge­führ­ter Vor­test reagier­te posi­tiv auf THC. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­bun­den. Zudem wur­de Can­na­bis in des­sen mit­ge­führ­ten Ruck­sack auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt. Der 24jährige wird nun wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz und eines Ver­ge­hens nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz zur Anzei­ge gebracht.

Joint mit­ge­führt

OBER­HAID. Im Rah­men einer Per­so­nen­kon­trol­le am spä­ten Frei­tag­abend in der Bam­ber­ger Stra­ße wur­de bei einem 19jährigen ein Joint auf­ge­fun­den. Der Joint mit Mari­hua­na-Tabak­ge­misch wur­de beschlagnahmt.

Der 19jährige muss sich nun wegen eines Ver­ge­hens nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Coro­na Coro­na Corona

Eber­mann­stadt. In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag, 23:45 Uhr, wur­de der Poli­zei Eber­mann­stadt tele­fo­nisch eine sog. „Coro­na-Par­ty“ in einem Schre­ber­gar­ten mit­ge­teilt. Die Beam­ten konn­ten im Bereich des Mark­gra­fen­we­ges vier Per­so­nen antref­fen, die sich dort tra­fen bzw. zum Fei­ern nie­der­ge­las­sen hat­ten. Die Fei­er­lich­keit wur­de auf­grund der herr­schen­den Coro­na-Aus­gangs­sper­re auf­ge­löst. Die vier ange­trof­fe­nen Per­so­nen wer­den nun nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz zur Anzei­ge gebracht.

Wie­sent­tal. Auch am Kar­frei­tag muss­ten Beam­te der Poli­zei Eber­mann­stadt zu einem ille­ga­len „Oster­es­sen“ in den Abend­stun­den aus­rücken. In Mug­gen­dorf tra­fen sich neun Per­so­nen und fei­er­ten auf ihre Art und Wei­se den stil­len Fei­er­tag. Da auch hier die aktu­el­len Beschrän­kun­gen und Ver­bo­te bzgl. Coro­na nicht ein­ge­hal­ten wur­den, müs­sen sich nun alle neun nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz verantworten.

Zu schnell unterwegs

Eber­mann­stadt. In den Nach­mit­tags­stun­den des 02.04.2021 führ­ten Beam­te der PI Eber­mann­stadt eine knapp zwei­stün­di­ge Geschwin­dig­keits­mes­sung am Burg Feu­er­stein durch. Hier wur­den meh­re­re Ver­kehrs­teil­neh­mer, sowohl Pkw- als auch Motor­rad­fah­rer kon­trol­liert und bean­stan­det. Für zwei der Fahr­zeug­füh­rer hat­te dies aller­dings wei­ter­füh­ren­de Kon­se­quen­zen. Da sie schnel­ler als die 50 km/​h erlaubt unter­wegs waren, zog dies für einen eine Ver­war­nung nach sich, für den ande­ren sogar eine Anzei­ge mit emp­find­li­chen Bußgeld.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Tref­fen ohne Mas­ke und Mindestabstand

Lich­ten­fels. Am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag wur­de eine Strei­fe der Poli­zei Lich­ten­fels auf eine 6‑köpfige Per­so­nen­grup­pe auf­merk­sam, die sich vor der Kapel­le am Kapel­len­berg auf­hielt. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le stell­ten die Beam­ten fest, dass die Per­so­nen aus sechs ver­schie­de­nen Haus­hal­ten stamm­ten. Da sie wei­ter­hin den gesetz­li­chen Min­dest­ab­stand nicht ein­hiel­ten und zudem kei­ner­lei Mund-und Nasen­schutz tru­gen, erhal­ten die sechs nun jeweils eine Anzei­ge nach dem Infektionsschutzgesetz.