Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 27.03.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Wie­der E‑S­coo­ter-Fah­rer auffälig

Gleich zwei Fah­rer von sog. E‑Scootern wur­den am gest­ri­gen Frei­tag von der Erlan­ger Poli­zei kon­trol­liert und zur Anzei­ge gebracht.

Gegen Mit­tag fiel einer Strei­fe eine 16-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin auf, die mit einem E‑Scooter im Bereich der Kran­ken­haus­stra­ße unter­wegs war. Das Fahr­zeug ent­sprach nicht den gesetz­li­chen Vor­ga­ben, so dass sie es auf öffent­li­chem Ver­kehrs­grund nicht hät­te betrei­ben dürfen.

Sie erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge u.a. wegen Fah­rens ohne Fahrerlaubnis.

Am Nach­mit­tag wur­de dann noch ein 20-jäh­ri­ger Erlan­ger auf­fäl­lig, der eben­falls mit einem sol­chen Fahr­zeug unter­wegs war. Des­sen E‑Scooter ent­sprach zwar den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen, aller­dings hat­te der jun­ge Mann sein Fahr­zeug nicht ord­nungs­ge­mäß versichert.

Er muss sich nun wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz verantworten.MFR 027 (2008–02-11)

Sach­be­schä­di­gun­gen durch Graf­fi­ti im Stadtwesten

Zu Graf­fi­ti-Schmie­re­rei­en mit Sach­scha­den kam es in der Nacht vom Don­ners­tag auf den Frei­tag im Bereich der Schal­lers­ho­fer Straße.

Neben einem Bag­ger wur­den noch der Anhän­ger eines Lkw sowie ein Ver­kehrs­schild mit schwar­zer Far­be besprüht. Der Sach­scha­den dürf­te sich nach ersten Schät­zun­gen auf fast 2.000,- Euro belaufen.

Die Erlan­ger Poli­zei bit­tet hier um Mit­hil­fe: Wer hat in die­ser Nacht Beob­ach­tun­gen gemacht oder kann sach­dien­li­che Hin­wei­se geben? (PI Erlan­gen-Stadt: 09131/760 – 0)

14-jäh­ri­ge stiehlt Whis­key und hat Mari­hua­na bei sich

Nicht schlecht staun­ten die Mit­ar­bei­ter eines Ver­brau­cher­mark­tes am Markt­platz, als ihnen am gest­ri­gen Frei­tag­abend, zum wie­der­hol­ten Male, eine 14-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin auffiel.

Das Mäd­chen hat­te eine Fla­sche Whis­key in ihre Jacke gesteckt und woll­te damit das Geschäft wie­der ver­las­sen ohne zu bezah­len. Bereits am Vor­tag war sie auf der Video­ka­me­ra beim Whis­key-Dieb­stahl auf­ge­nom­men wor­den, konn­te da aber entkommen.

Dies­mal griff der Fili­al­lei­ter zu und hielt das Mäd­chen bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei fest. Die Beam­ten fan­den zudem noch eine gerin­ge Men­ge Mari­hua­na bei der 14-jäh­ri­gen. Im Anschluss wur­de sie nach Hau­se verbracht.

Sie erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen eines Laden­dieb­stahls und eines Ver­ge­hens gegen das Betäubungsmittelgesetz.

„Pups-Spray“ in Super­markt versprüht

Bereits am ver­gan­ge­nen Mon­tag betrat ein 30-jäh­ri­ger Erlan­ger einen Ver­brau­cher­markt in der Möh­ren­dor­fer Stra­ße. Dort ver­sprüh­te er ein sog. „Pups-Spray“, wel­ches im Anschluss einen extrem üblen Geruch verursachte.

Am frü­hen Frei­tag­abend betrat der jun­ge Mann die Filia­le wie­der, wur­de hier aber vom Markt­lei­ter auf­grund der Video­auf­zeich­nun­gen wiedererkannt.

Die hin­zu­ge­zo­ge­ne Poli­zei konn­te den Mann letzt­lich vor Ort antref­fen und auch hier hat­te er das übel­rie­chen­de Spray noch einstecken.

Das Spray wur­de sicher­ge­stellt, der Mann bekam zudem Haus­ver­bot und muss sich nun wegen Haus­frie­dens­bruchs und einer Ord­nungs­wid­rig­keit (Belä­sti­gung der All­ge­mein­heit) verantworten.

Sein Motiv jedoch bleibt wei­ter­hin rät­sel­haft: war­um er das übel­rie­chen­de Spray ver­sprüh­te, woll­te er nicht sagen.

Kas­se einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis entwendet

Ein unbe­kann­tes Pär­chen hat am Frei­tag­nach­mit­tag in Erlan­gen-Büchen­bach die Kas­se einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis entwendet.

Die bei­den Per­so­nen hat­ten die Pra­xis zunächst unbe­merkt betre­ten. Aus einem Büro­raum hat­ten sie dann die Geld­kas­set­te mit einem Inhalt von fast 900,- Euro ent­nom­men, wur­den aber von Mit­ar­bei­tern ent­deckt. Im Anschluss gin­gen sie flüchtig.

Eine sofort ein­ge­lei­te­te Fahn­dung nach dem Pär­chen ver­lief nega­tiv, die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

E‑Scooter ohne Versicherung

Bai­ers­dorf – Am Don­ners­tag­nach­mit­tag nutz­te ein 20 Jäh­ri­ger Mann aus Bai­ers­dorf das gute Wet­ter, um eine klei­ne Pro­be­fahrt mit sei­nem neu erwor­be­nen E‑Scooter zu täti­gen. Die auf Strei­fen­fahrt befind­li­chen Poli­zei­be­am­ten wur­den auf den E‑Scooter auf­merk­sam, da an die­sem kei­ne Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht waren. Bei der anschlie­ßen­den Ver­kehrs­kon­trol­le des Man­nes, konn­te die­ser kei­nen bestehen­den Ver­si­che­rungs­schutz nach­wei­sen und gab an, dass er nicht gewusst hät­te, dass man für so ein Gefährt eine Ver­si­che­rung benö­tigt. Gegen den Mann läuft nun eine Anzei­ge gemäß dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land weißt noch­mals expli­zit dar­auf hin, dass für den Betrieb eines E‑Scooters auf öffent­li­chen Ver­kehrs­flä­chen, zwin­gend eine Betriebs­er­laub­nis, sowie ein bestehen­der Ver­si­che­rungs­schutz vor­han­den sein müssen.

Auf­fahr­un­fall mit leicht ver­letz­ter Person

Kalch­reuth – Am Don­ners­tag, gegen 16:30 Uhr, befuhr ein 50-jäh­ri­ger Mann, mit sei­nem Renault Twi­zy, die Kreis­stra­ße von Neun­hof in Rich­tung Kalch­reuth. Dabei erkann­te er zu spät, dass auf Höhe des Wald­park­plat­zes ein 47-jäh­ri­ger Mann in sei­nem VW-Tigu­an ver­kehrs­be­dingt war­ten muss­te. Der Fah­rer des Renault Twi­zy kam trotz sei­nes Brems­vor­gangs nicht mehr recht­zei­tig zum Ste­hen und fuhr auf den vor ihm war­ten­den Fah­rer des VW-Tigu­an auf. Bei dem Ver­kehrs­un­fall wur­de der 50-jäh­ri­ge Fah­rer des Renault Twi­zy leicht ver­letzt, benö­tig­te jedoch kei­ne ärzt­li­che Ver­sor­gung. Der Pkw des Unfall­ver­ur­sa­chers war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te durch einen Abschlepp­dienst abtrans­por­tiert werden.

Der Sach­scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen beläuft sich auf cir­ca 5.000,- Euro.

Fahr­rad wäh­rend Unter­richt entwendet

Spar­dorf – Am Frei­tag, 26.03.2021, stell­te ein Schü­ler des Emil-von-Beh­ring Gym­na­si­ums sein Fahr­rad vor dem Schul­un­ter­richt an den dor­ti­gen Fahr­rad­stän­dern ab.

Des Wei­te­ren wur­de das Rad durch ihn mit­tels Schloss ver­sperrt. Als er nach dem Unter­richt, gegen 13:15 Uhr, mit sei­nem Moun­tain­bike nach Hau­se fah­ren woll­te, muss­te er fest­stel­len dass es in der Zwi­schen­zeit gestoh­len wur­de. Da das Fahr­rad nicht am Fahr­rad­stän­der befe­stigt war, wäre es durch­aus mög­lich, dass der oder die Täter das Rad weg­ge­tra­gen haben.MFR 027 (2008–02-11) Per­so­nen, wel­che am 26.03.2021 zur Unter­richts­zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten sich bei der PI Erlan­gen-Land zu melden.

Ver­kehrs­un­fall auf­grund Reifenplatzer

Ecken­tal – Am Frei­tag­abend kam es im Bereich der B2, zwi­schen Igen­s­dorf und Eckental/​Forth zu einem Ver­kehrs­un­fall mit einer schwer ver­letz­ten Per­son. Ein 60 Jah­re alter Mann, befuhr, mit sei­nem Pkw + Anhän­ger die genann­te Stra­ße. Wäh­rend der Fahrt platz­te der lin­ke Rei­fen des bela­de­nen Anhän­gers, sodass die­ser in die Gegen­spur schleu­der­te und fron­tal mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Pkw kol­li­dier­te. Der 63 jäh­ri­gen Fah­rer des geschä­dig­ten Pkws muss­te mit schwe­ren Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus ver­bracht wer­den. Der Fah­rer des ande­ren Fahr­zeu­ges blieb unver­letzt. Durch den Unfall ent­stand ein Gesamtsach­scha­den in Höhe von etwa 19.000,- Euro. Der Strecken­ab­schnitt der B2 muss­te auf­grund des Unfal­les für etwa eine Stun­de voll gesperrt werden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Sturz eines Motorradfahrers

Her­zo­gen­au­rach – Höfen­Am Frei­tag­nach­mit­tag kam es auf der Kreis­stra­ße zwi­schen Höfen und Tuchen­bach zu einem Ver­kehrs­un­fall. Der Fah­rer eines Leicht­kraft­ra­des kam allein­be­tei­ligt nach links von der Fahr­bahn ab und stürzte.
Hier­bei zog er sich diver­se Ver­let­zun­gen zu, wel­che durch den Ret­tungs­dienst vor Ort behan­delt wurden.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­de der Ver­letz­te in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Das Motor­rad wur­de nicht uner­heb­lich beschä­digt und durch einen Abschlepp­dienst geborgen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Höchstadt – Feld­scheu­ne beschmiert

Wohl über­rascht durch einen auf­merk­sa­men Zeu­gen, der Frei­tag­nacht einen Per­so­nen­kraft­wa­gen sah, als die­ser in Rich­tung einer Feld­scheu­ne im Höchstadter Orts­teil Nacken­dorf leuch­te­te, flüch­te­te das Fahr­zeug. Der Zeu­ge konn­te eine Per­son erken­nen, wel­che bereits an einem vor­han­de­nen Graf­fi­ti sich zu schaf­fen machte.

Als der Zeu­ge dann zur Scheu­ne fuhr, stell­te er Farb­sprit­zer an der Scheu­ne und einen Farb­ei­mer mit schwar­zer Far­be fest. Die Ermitt­lun­gen zu dem Fahr­zeug und dem Schmie­rer laufen.

Höchstadt – Donuts an der For­tu­na Kul­tur­fa­brik gedreht

Kurz nach 18 Uhr mel­de­te sich ein Zeu­ge, der ein Fahr­zeug sah, wel­ches auf dem Park­platz hin­ter der For­tu­na Kul­tur­fa­brik sog. Donuts dreh­te. Auf dem Kopf­stein­pfla­ster waren danach groß­räu­mig Rei­fen­ab­rieb­spu­ren fest­zu­stel­len. Bei Ein­tref­fen der Strei­fe war das Fahr­zeug bereits ver­schwun­den. Nach Aus­sa­ge meh­re­rer Jugend­li­cher dreh­te der Fah­rer hals­bre­che­risch ohne Rück­sicht auf die anwe­sen­den Jugend­li­chen sei­ne Krei­se. Nach eini­gen Anhö­run­gen dürf­te der Fahr­zeug­füh­rer in Kür­ze ermit­telt sein.

Adels­dorf – Das geht gar nicht

Gegen 17 Uhr wur­de hie­si­ge Dienst­stel­le durch einen Anwoh­ner einer Wohn­sied­lung in Adels­dorf infor­miert, dass es zu einer Strei­tig­keit in der Nach­bar­schaft gekom­men war. Als die Strei­fe ein­traf, schil­der­te der Mit­tei­ler, dass seit län­ge­rem ein Nach­bar­schafts­streit ent­brannt sei.

Nach­dem sich der Unru­he­stif­ter nicht beru­hi­gen ließ, muss­te ein Platz­ver­weis erteilt wer­den. Als dann ein Anwoh­ner mit sei­nem Fahr­zeug vor­bei­fuhr, fiel der Mann schlag­ar­tig zu Boden und täusch­te einen Ver­kehrs­un­fall vor. Zu sei­nem Unglück hat­ten die ein­ge­setz­ten Beam­ten den Vor­fall gese­hen und konn­ten das Gesche­hen widerlegen.

Die Situa­ti­on eska­lier­te, als dann ein erneu­ter Anruf die Poli­zei rund eine Stun­de spä­ter ereil­te. Der Mann hat­te die Platz­ver­wei­sung igno­riert und lief wie­der durch die Wohn­sied­lung und pöbel­te die Anwoh­ner an.

Als die Strei­fe erneut erschien, ging es soweit, dass die ein­ge­setz­ten Beam­ten belei­digt wur­den. Einem der Beam­ten wur­de sogar unter­stellt, als die­ser vor­han­de­ne Schuss­waf­fen aus einem Tre­sor zur Sicher­stel­lung ent­nahm, dass er Geld ent­wen­det hätte.

Da der Mann wei­ter­hin aggres­siv war und sich kei­nes­wegs beru­hi­gen ließ, wur­de der Mann über Nacht in Gewahr­sam genommen.

Dem Mann dro­hen nun eine Viel­zahl von Anzei­gen, u.a. wegen Belei­di­gung, fal­sche Ver­däch­ti­gung und Vor­täu­schen einer Straftat.