Land­kreis ERH ver­teilt FFP2-Mas­ken an bedürf­ti­ge Bür­ge­rin­nen und Bürger

Berech­tig­te aus dem Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt erhal­ten Post

Als wei­te­re Maß­nah­me zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie ist seit Mon­tag, 18. Janu­ar, in Bay­ern im öffent­li­chen Nah­ver­kehr und in Han­dels- und Dienst­lei­stungs­be­trie­ben sowie Märk­ten das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke für alle Per­so­nen ab 15 Jah­ren Pflicht, Ange­stell­te im Ein­zel­han­del aus­ge­nom­men. Die Spe­zi­al­mas­ken mit einer höhe­ren Fil­ter­lei­stung bie­ten einen bes­se­ren Schutz vor der Ansteckung mit dem Coro­na­vi­rus. Wäh­rend die nor­ma­len „Com­mu­ni­ty-Mas­ken“ vor­nehm­lich dem Schutz der ande­ren dien­ten, schüt­zen FFP2-Mas­ken bzw. die als ver­gleich­bar aner­kann­ten Mas­ken den Trä­ger auch sel­ber. Zum rich­ti­gen Tra­gen der Mas­ken ist dar­auf zu ach­ten, dass die Nasen­bü­gel eng am Gesicht anliegen.

Fünf Mas­ken pro Person

FFP2-Mas­ken kosten deut­lich mehr als ein­fa­che Schutz­mas­ken. Um beson­ders bedürf­ti­ge Men­schen zu unter­stüt­zen, stellt der Frei­staat Bay­ern über die Kom­mu­nen fünf Mas­ken pro berech­tig­te Per­son kosten­los zur Ver­fü­gung. Sozi­al­amt und Job­cen­ter des Land­krei­ses Erlan­gen-Höchstadt haben das ihm zuge­wie­se­ne Kon­tin­gent erhal­ten und die Schutz­mas­ken an berech­ti­ge Per­so­nen ver­schickt, um sie recht­zei­tig zu ver­sor­gen. Post erhal­ten alle Lei­stungs­be­rech­tig­ten, die das Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge vor­sieht. Bedürf­tig sind grund­sätz­lich Emp­fän­ger von Grund­si­che­rungs­lei­stun­gen wie Arbeits­su­chen­de (SGB II), Grund­si­che­rung im Alter und bei Erwerbs­min­de­rung (SGB XII) oder Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt. Auch Bezie­her von Lei­stun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­lei­stungs­ge­setz wer­den vom Sozi­al­amt bei der Ver­tei­lung berücksichtigt.