Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 29.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Brand­mel­der fälsch­li­cher­wei­se ausgelöst

Eine 51-jäh­ri­ge Frau löste am Mon­tag gegen 23:30 Uhr den Brand­mel­der in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Wil­hel­mi­nen­stra­ße fälsch­li­cher­wei­se aus und muss sich nun wegen des Miss­brauchs von Not­ru­fen verantworten.

Die Dame hat­te kurz ihre Woh­nung ver­las­sen. Als sie im Flur stand, fiel die Woh­nungs­tü­re ins Schloss. Nach­dem ihre Woh­nungs­schlüs­sel in der Woh­nung lagen, konn­te sie die Türe nicht mehr öff­nen. Kur­zer Hand schlug sie daher den Feu­er­mel­der ein und löste den Brand­alarm aus, was Feu­er­wehr und Poli­zei auf den Plan rief.

Letzt­end­lich konn­te der Dame gehol­fen und die Woh­nungs­tü­re geöff­net wer­den, aller­dings lei­te­ten die her­bei­ge­ru­fe­nen Poli­zei­be­am­ten ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen die 51-jäh­ri­ge Frau ein.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Uner­laub­te Grill­fei­er im Bereich Wei­sen­dorf hat Konsequenzen

In der Nacht vom Mon­tag auf Diens­tag tra­fen sich drei Män­ner in einem Gar­ten­grund­stück im Bereich Wei­sen­dorf und hiel­ten eine Grill­fei­er ab und miss­ach­te­ten damit die Ver­bo­te des Infek­ti­ons­schutz­ge­setz­tes. Die drei Män­ner stam­men nicht aus dem Bereich Wei­sen­dorf. Die Fei­er wur­de been­det und Buß­geld­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Der Buß­geld­ka­ta­log sieht 500 Euro Buß­geld für die­se Ver­stö­ße pro Per­son vor.

Besor­gungs­fahrt zur Tank­stel­le war kein trif­ti­ger Grund die Woh­nung zu verlassen

Am Mon­tag­abend nach 21.00 Uhr nann­te ein jun­ges Pär­chen bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le als trif­ti­gen Grund für die Fahrt in Her­zo­gen­au­rach, dass sie sich noch etwas zum Trin­ken besor­gen woll­ten. Die­se Fehl­pla­nung bei ihrer Vor­rats­hal­tung führt auch zu einem Bußgeldverfahren.

Bür­ger hal­ten sich über­wie­gend an die Ausgangsbeschränkung

Von der PI Her­zo­gen­au­rach wur­den seit Bestehen der nächt­li­chen Aus­gangs­be­schrän­kung weni­ge Ver­stö­ße fest­ge­stellt. Die Ein­woh­ner hal­ten sich über­wie­gend an die Regeln und nur in gra­vie­ren­den Ein­zel­fäl­len wur­den bis­her Buß­geld­ver­fah­ren eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Stopp­schild übersehen

Höchstadt/​Zentbechhofen: Ein 18jähriger Polo-Fah­rer befuhr gestern gegen 19.30 Uhr die ERH 16 in Rich­tung der Staats­stra­ße 2254. Auf­grund Dun­kel­heit und Nie­sel­re­gen über­sah er ein dort ange­brach­tes Stopp­schild und über­fuhr die Kreu­zung gera­de­aus unge­bremst. Zu die­sem Zeit­punkt fuhr ein 27jähriger Tigu­an­fah­rer die Staats­stra­ße ent­lang und konn­te einen Zusam­men­stoß nicht mehr ver­hin­dern. Er prall­te mit der Front sei­nes PKW gegen die rech­te Sei­te des Polo. Die bei­den Füh­rer der Fahr­zeu­ge blie­ben unver­letzt, die eben­falls in den Fahr­zeu­gen befind­li­chen Bei­fah­rer wur­den# leicht ver­letzt und durch den Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus Höchstadt ver­bracht wur­den. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit. Es ent­stand Sach­scha­den von ca. 45.000 Euro.