Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 26.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Kurio­se Verkehrskontrolle

Kurz vor Wei­n­ach­ten hiel­ten zwei Beam­te einen Pkw bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le an. Am Steu­er saß eine ca. 60 jäh­ri­ge Frau. Die­se mach­te einen sehr ange­spann­ten Ein­druck. Bei der Fra­ge nach ihren Füh­rer­schein öff­ne­te die Dame das Sei­ten­fen­ster nur einen Spalt und reich­te das Doku­ment etwas wider­wil­lig den Beam­ten. Bei der Rück­ga­be des­in­fi­zier­te sie sofort ihren Füh­rer­schein mit reich­lich Des­in­fek­ti­ons­mit­tel. Den Beam­ten weh­te nun jedoch aus dem Fahr­zeug ein Alko­hol­ge­ruch ent­ge­gen. Die­sen konn­ten die Beam­ten nicht zuord­nen. Des­halb for­der­ten sie die Frau zu einem Atem­al­ko­hol­test auf. Die­ser ergab dann tat­säch­lich einen Wert von etwa 0,2 Pro­mil­le. Die Frau beteu­er­te aber reu­mü­tig, nichts getrun­ken zu haben. Die Beam­ten lie­ßen des­halb den Innen­raum des Fahr­zeu­ges gut durch­lüf­ten und tat­säch­lich ergab nun ein Atem­al­ko­hol­test 0,00 Pro­mil­le. Offen­sicht­lich hat­te das reich­li­che Des­in­fek­ti­ons­mit­tel, in dem Alko­hol ent­hal­ten war, dafür gesorgt, dass der Alko­hol­test bei der Frau posi­tiv anschlug.

Anschlie­ßend lie­ßen sich die Beam­ten noch Ver­bands­ka­sten, Warn­drei­eck und Warn­we­ste vor­zei­gen. Gezwun­ge­ner­ma­ßen und wider­stre­bend muss­te sie dazu ihren Kof­fer­raum öff­nen. Als sie die­sen öff­ne­te, staun­ten die Beam­ten nicht schlecht. Die­ser war voll mit Toi­let­ten­pa­pier. Ob es sich dabei um einen soge­nann­ten Ham­ster­kauf han­del­te oder ob die Dame einen grö­ße­ren Haus­halt ver­sor­gen muss­te, woll­ten die Beam­ten in Anbe­tracht der etwas ange­spann­ten Situa­ti­on nicht noch nach­fra­gen. Schmun­zelnd lie­ßen die Beam­ten die Frau weiterfahren.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Kran sorgt für pene­tran­te Geräusch­ku­lis­se an Weihnachten

Bucken­hof- Am frü­hen Abend des 1. Weih­nachts­fei­er­tags wur­de die PI Erlan­gen-Land ver­stän­digt, da sich in Bucken­hof an einer Groß­bau­stel­le ein rie­si­ger Kran gedreht hat­te und dann mit einem lau­ten gleich­mä­ßi­gen Sum­men ste­hen blieb. Da nicht gleich jemand von der Bau­fir­ma erreicht wer­den konn­te, wur­de die FFW Bucken­hof zu Hil­fe geru­fen. Die­se ver­schaff­te sich Zugang zur Bau­stel­le und mach­te den Kran strom­los, danach ende­te der Ton von selbst. Zwei Bau­ar­bei­ter der Fir­ma kamen spä­ter hin­zu und küm­mer­ten sich um das Pro­blem. Vie­le Anwoh­ner waren wegen dem Geräusch zu der Bau­stel­le „gepil­gert“ um den Grund der Ruhe­stö­rung herauszufinden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -