Tafeln kön­nen an Weih­nach­ten wei­ter­hin öffnen

Sozi­al­mi­ni­ste­rin Traut­ner: „Ich bin beein­druckt, mit wel­chem Ideen­reich­tum es die Tafeln in ganz Bay­ern geschafft haben, unter die­sen schwie­ri­gen Bedin­gun­gen alter­na­ti­ve Wege zur Ver­sor­gung zu finden“

Die Tafeln in Bay­ern kön­nen mit ent­spre­chen­den Hygie­nekon­zep­ten im Coro­na-Lock­down wei­ter­hin geöff­net blei­ben. Bay­erns Sozi­al­mi­ni­ste­rin Caro­li­na Traut­ner: „Ich freue mich, dass wir die­se wert­vol­le Unter­stüt­zung an den Weih­nachts­ta­gen auf­recht­erhal­ten kön­nen. Die gemein­nüt­zi­gen Tafeln die­nen der Grund­ver­sor­gung bedürf­ti­ger Men­schen in unse­rer Gesell­schaft und sind eine wich­ti­ge Anlauf­stel­le für die, die dort hin­ge­hen und sich mit Lebens­mit­teln ver­sor­gen“, betont die Mini­ste­rin und ergänzt: „Die Coro­na-Pan­de­mie stellt unse­re gesam­te Gesell­schaft vor enor­me Her­aus­for­de­run­gen. Mit ihrem Ein­satz hel­fen die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Tafeln den Men­schen, die nicht auf der Son­nen­sei­te des Lebens ste­hen. Gera­de in die­sen schwie­ri­gen Zei­ten geben sie den Men­schen Hoff­nung und tra­gen dazu bei, die finan­zi­el­len Spiel­räu­me der Betrof­fe­nen zu erwei­tern. Das ist so kurz vor Weih­nach­ten beson­ders wich­tig“, so die Ministerin.

Die Mini­ste­rin zeigt sich begei­stert über das Enga­ge­ment der vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer: „Das ist ein groß­ar­ti­ges Bekennt­nis zu unse­rem sozia­len Bay­ern. Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment schafft sozia­len Zusam­men­halt in der Gesell­schaft und macht unse­re baye­ri­sche Hei­mat so lebens- und lie­bens­wert.“ Natür­lich müs­sen die ange­ord­ne­ten Schutz­vor­keh­run­gen wei­ter­hin zwin­gend ein­ge­hal­ten wer­den. Hier­für haben die Tafeln Hygie­nekon­zep­te erar­bei­tet und ihre Aus­ga­be­stel­len ent­spre­chend ange­passt. Bei ihrer Arbeit ste­hen die Tafeln aber vor beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen. Denn vie­le der hier ehren­amt­lich täti­gen Per­so­nen gehö­ren selbst zu den Risi­ko­grup­pen, etwa wegen ihres Alters oder chro­ni­schen Erkrankungen.

Die baye­ri­schen Tafeln tra­gen mit ihrer Arbeit nicht nur dazu bei, die Lebens­si­tua­ti­on von Armut bedroh­ter Men­schen und oft auch Fami­li­en zu ver­bes­sern, son­dern sind auch maß­geb­lich dar­an betei­ligt, Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung zu ver­mei­den. In Bay­ern unter­stüt­zen rund 7.000 Ehren­amt­li­che in 169 Tafeln weit über 200.000 Men­schen, dar­un­ter etwa ein Drit­tel Kin­der und Jugendliche.

Die Staats­re­gie­rung för­dert den Lan­des­ver­band Tafel Bay­ern e.V. seit 2019 mit 100.000 Euro pro Jahr. Die Unter­stüt­zung durch das Sozi­al­mi­ni­ste­ri­um hilft den Tafeln bei der Bewäl­ti­gung der viel­fäl­ti­gen Aufgaben.