Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 15.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Dro­gen­ge­schäft – Poli­zei ist zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort

COBURG. Wäh­rend eines Rausch­gift­ge­schäf­tes zwi­schen zwei jun­gen Män­nern kamen Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg um die Ecke und stell­ten die Betäu­bungs­mit­tel sicher.

Kurz nach 17.15 Uhr über­prüf­ten die Poli­zi­sten zwei jun­ge Män­ner im Alter von 21 und 24 Jah­ren hin­ter dem Park­haus Post. Beim Anblick der Beam­ten in Uni­form steck­te der 24-Jäh­ri­ge schnell etwas in sei­ne Jacke und sein Beglei­ter ent­sorg­te hur­tig einen klei­nen Gegen­stand im Müll­ei­mer. Wie sich bei der wei­te­ren Kon­trol­le her­aus­stell­te, war es jeweils Rausch­gift, das die jun­gen Män­ner vor den Poli­zi­sten ver­stecken woll­ten. Bei den anschlie­ßen­den Woh­nungs­durch­su­chun­gen fan­den die Beam­ten noch eini­ge Gramm Mari­hua­na. Zudem erga­ben sich wei­te­re Indi­zi­en für den Han­del mit Betäu­bungs­mit­teln. Nun müs­sen sich die jun­gen Män­ner wegen Rausch­gift­de­lik­ten straf­recht­lich verantworten.

Spie­gel abge­fah­ren – Unfall­ver­ur­sa­cher verschwindet

COBURG. Nur zwei Stun­den waren ver­gan­gen, als ein 39-Jäh­ri­ger am Mon­tag­mor­gen zurück zu sei­nem Auto kam und sein lin­ker Außen­spie­gel abge­fah­ren war.

In der Milch­hof­stra­ße stell­te der Mann gegen 9.30 Uhr sei­nen wei­ßen VW Tou­ran in einer Park­lücke an der Zufahrts­stra­ße eines Lebens­mit­tel­mark­tes ab. Nach nur zwei Stun­den sah er den abge­ris­se­nen Außen­spie­gel, gegen den ein bis­lang Unbe­kann­ter wohl beim Vor­bei­fah­ren fuhr. Die Scha­dens­hö­he beläuft sich auf rund 600 Euro. Zeu­gen des Unfalls set­zen sich bit­te mit der Cobur­ger Poli­zei in Verbindung.

Gepark­tes Auto beschä­digt und weggefahren

COBURG. Unge­fähr ein­tau­send Euro Sach­scha­den ver­ur­sach­te ein Unfall­fah­rer zwi­schen Frei­tag­abend und Mon­tag­nach­mit­tag an einem gepark­ten Seat Ibi­za und fuhr danach ein­fach weg.

Ab 20 Uhr stand der schwar­ze Seat seit Frei­tag auf einem Park­platz gegen­über einer Gärt­ne­rei am Glocken­berg. Gegen 14.30 Uhr muss­te die Fahr­zeug­be­sit­ze­rin dann am Mon­tag einen fri­schen Unfall­scha­den an der hin­te­ren lin­ken Stoß­stan­ge fest­stel­len. Der unbe­kann­te Unfall­fah­rer fuhr offen­bar mit sei­ner Anhän­ger­kupp­lung gegen den Ibi­za, ver­ur­sach­te dar­an einen Scha­den von min­de­stens 1.000 Euro und mach­te sich anschlie­ßend auf und davon. Hin­wei­se nimmt die Cobur­ger Poli­zei unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 entgegen.

Auto zer­kratzt

COBURG. Krat­zer im Lack hin­ter­ließ ein unbe­kann­ter Van­da­le übers Wochen­en­de an einem gepark­ten Auto. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Sei­nen grau­en 1er BMW park­te ein 55-Jäh­ri­ger am Frei­tag gegen 16.30 Uhr in der Leo­pold­stra­ße. Erst am Mon­tag­vor­mit­tag erkann­te der Mann die Krat­zer im vor­de­ren rech­ten Kot­flü­gel sei­nes Autos. Mit einem spit­zen Gegen­stand ver­kratz­te ein unbe­kann­ter Täter den Pkw und rich­te­te einen Scha­den von min­de­stens 500 Euro an. Wer ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen hier­zu gemacht hat, wird gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Zwei Ver­letz­te und zwei­mal Total­scha­den nach Vorfahrtsunfall

COBURG. Zu einem Ver­kehrs­un­fall mit zwei ver­letz­ten Autor­fah­re­rin­nen und zwei total­be­schä­dig­ten Autos kam es am Mon­tag­nach­mit­tag auf der Kreu­zung Max-Bro­se-Stra­ße/ Ernst-Faber-Stra­ße, nach­dem eine 50-Jäh­ri­ge die Vor­fahrt missachtete.

Gegen 15 Uhr fuhr die 50 Jah­re alte Frau mit ihrem Fiat Pan­da auf der Ernst-Faber-Stra­ße und woll­te die Kreu­zung zur Max-Bro­se-Stra­ße gera­de­aus über­que­ren. Trotz Stopp­schil­des fuhr die Frau in den Kreu­zungs­be­reich ein und stieß folg­lich mit einer von rechts auf der Max-Bro­se-Stra­ße her­an­na­hen­den 46-jäh­ri­gen Audi-Fah­re­rin zusam­men. Durch den Zusam­men­prall erlit­ten die bei­den Frau­en leich­te Ver­let­zun­gen und kamen mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus. An den bei­den Autos ent­stan­den wirt­schaft­li­che Total­schä­den, die mit unge­fähr 14.000 Euro zu Buche ste­hen. Sowohl der Audi als auch der Fiat waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt werden.

Unfall­flucht

BAD RODACH, LKR. COBURG. Aus dem Staub mach­te sich ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer, nach­dem er am Mon­tag bin­nen weni­ger Stun­den ein Auto auf einem Park­platz beschädigte.

Ein 47-Jäh­ri­ger stell­te sei­nen schwar­zen Toyo­ta am Mon­tag, gegen 16.30 Uhr, auf dem Park­platz am Bahn­hof in der Held­bur­ger Stra­ße ab. Nur drei Stun­den spä­ter sah der Fahr­zeug­hal­ter an sei­nem Fahr­zeug ein zer­bro­che­nes Rück­licht. Ohne sich um den Scha­den in Höhe von cir­ca 1.000 Euro zu küm­mern, mach­te sich der bis­lang unbe­kann­te Unfall­fah­rer aus dem Staub. Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Coburg entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Poli­zei­kon­trol­le endet mit Anzeigen

Kro­nach: Am Mon­tag­abend gegen 22:40 Uhr stell­te eine Strei­fe der Poli­zei Kro­nach einen Klein­trans­por­ter fest, der vor einem Anwe­sen im Inne­ren Ring ein­park­te. Unter den Fahr­zeug­insas­sen befand sich ein amts­be­kann­ter Kro­nacher, der sofort anfing die kon­trol­lie­ren­den Beam­ten grund­los anzu­schrei­en und mit diver­sen Kraft­aus­drücken zu belei­di­gen. Der 21-jäh­ri­ge Beschul­dig­te zeig­te deut­li­che Anzei­chen von Alko­hol­ein­fluss und ließ sich kaum beru­hi­gen. Ein durch­ge­führ­ter Alko­hol­test ergab einen Wert von 2,08 Pro­mil­le. Gegen den Mann wur­de Straf­an­zei­ge wegen Belei­di­gung erstat­tet. Außer­dem kommt auf ihn und sei­ne Beglei­ter eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz zu, da alle drei Per­so­nen gegen die gesetz­lich fest­ge­leg­te Aus­gangs­sper­re ver­sto­ßen hatten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Unfall­be­tei­lig­ter Trans­por­ter gesucht

WEIS­MAIN, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Don­ners­tag­mor­gen gegen 07.30 Uhr befuhr ein 70-Jäh­ri­ger mit sei­nem wei­ßen Ford Tran­sit die Kreis­stra­ße LIF 24 von Neu­dorf in Rich­tung Weis­main. Auf Höhe von Kras­sach kam ihm ein eben­falls wei­ßer Trans­por­ter ent­ge­gen und die jeweils lin­ken Außen­spie­gel berühr­ten sich, sodass am Tran­sit ein Scha­den von etwa 400 Euro ent­stand. Wäh­rend der 70-Jäh­ri­ge umge­hend anhielt, fuhr der ent­ge­gen­kom­men­de Trans­port­erfah­rer wei­ter, ohne sei­nen Pflich­ten als Unfall­be­tei­lig­ter nach­zu­kom­men. Sach­dien­li­che Hin­wei­se zum Fah­rer des unfall­be­tei­lig­ten wei­ßen Trans­por­ters erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Lichtenfels

Rad­fah­re­rin vor Auto gesto­ßen – Zeu­gen gesucht

LICH­TEN­FELS. Offen­bar aus Ärger, weil eine Fahr­rad­fah­re­rin auf dem Geh­steig fuhr, stieß am Mon­tag­nach­mit­tag ein der­zeit noch unbe­kann­ter Mann die Frau auf die Stra­ße. Dar­auf­hin wur­de sie von einem Auto erfasst und ver­letzt. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen.

Die 34-Jäh­ri­ge war, um 16.25 Uhr, mit ihrem Rad auf dem Geh­weg ent­lang der Bam­ber­ger Stra­ße, nahe der Zweig­stra­ße, in Rich­tung Innen­stadt unter­wegs. Auf dem Geh­weg kam ihr der Unbe­kann­te mit einer Frau und einem hel­len Hund ent­ge­gen. Als die 34-Jäh­ri­ge dar­um bat, ihr kurz Platz zu machen, reagier­te der Mann sehr aggres­siv und als die Frau an ihm vor­bei­fah­ren woll­te, gab er ihr einen Stoß. Dadurch stürz­te sie auf die stark befah­re­ne Stra­ße, unmit­tel­bar vor den Wagen einer Auto­fah­re­rin, und wur­de fron­tal erfasst. Wäh­rend sich Zeu­gen um die Ver­letz­te küm­mer­ten, flüch­te­te das Paar mit dem Hund in Rich­tung Post. Eine Fahn­dung mit meh­re­ren Poli­zei­strei­fen nach ihnen ver­lief ohne Ergebnis.

Mit dem Ret­tungs­dienst kam die 34-Jäh­ri­ge in ein Kran­ken­haus. An dem Mini ent­stand ein Sach­scha­den von zir­ka 1.500 Euro, das Fahr­rad wur­de eben­falls beschädigt.

Der Tat­ver­däch­ti­ge ist zir­ka 60 Jah­re alt und geschätz­te 160 bis 165 Zen­ti­me­ter groß. Er hat kur­ze graue Haa­re, eine kräf­ti­ge Figur mit Bauch­an­satz und trug zur Tat­zeit einen blau­en, etwa knie­lan­gen Mantel.

Sei­ne Beglei­te­rin ist zir­ka 160 Zen­ti­me­ter groß, hat­te die blon­den Haa­re zu einem Zopf gebun­den und war dun­kel beklei­det. Das Paar hat­te einen Hund mit hel­lem Fell dabei.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen wegen eines ver­such­ten Tötungs­de­lik­tes auf­ge­nom­men und bit­tet um Mithilfe:

  • Wer hat am Mon­tag, gegen 16.25 Uhr, den Vor­fall in der Bam­ber­ger Stra­ße, nahe der Zweig­stra­ße, beobachtet?
  • Wer kann Hin­wei­se auf die Iden­ti­tät des Man­nes oder sei­ner Beglei­te­rin geben?
  • Wer kann sonst sach­dien­li­che Anga­ben machen?

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Kri­po Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 zu melden.