Bam­berg: Waf­feln für die Kul­tur – Kul­tu­rel­les Uni-Pro­jekt spen­det für 100-%-Kultur-Projekt der Lebenshilfe

Symbolbild Bildung

Stu­die­ren­de der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie erwirt­schaf­ten im Rah­men ihres Semi­nars „Pro­fes­sio­nel­les Pro­jekt­ma­nage­ment im Kul­tur­be­reich“ über 320 Euro und spen­den die­se Sum­me für Kul­tur­pro­jek­te der Lebens­hil­fe Bamberg

Nach lan­gem War­ten konn­ten Stu­die­ren­de der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie – ver­tre­ten durch ihre Dozen­tin, Ste­fa­nie Kieß­ling – am 11. Dezem­ber end­lich ihren sym­bo­li­schen Scheck an die Lebens­hil­fe, die von Harald Rink ver­tre­ten wur­de, über­rei­chen. Der Spen­den­bei­trag in Höhe von 323,06 Euro kam im letz­ten Win­ter­se­me­ster durch einem Waf­fel­ver­kaufs­stand in der Bam­ber­ger Innen­stadt zusam­men. Im Rah­men des Semi­nars „Pro­fes­sio­nel­les Pro­jekt­ma­nage­ment im Kul­tur­be­reich“ ent­schie­den sich die Stu­die­ren­de, nicht nur in der Theo­rie ver­haf­tet zu blei­ben, son­dern ein eige­nes Pro­jekt mit­hil­fe des Pro­jekt­ma­nage­ments umzu­set­zen. Nach detail­ge­nau­er Pla­nung und Abstim­mung z.B. mit der Stadt Bam­berg und bau­ten sie am 18. Janu­ar 2020 ihren Stand direkt vor dem Gabel­mann auf. Mit dem Ver­kauf von Waf­feln, alko­hol­freie Heiß­ge­trän­ke und dem aus­ge­wie­se­nen wohl­tä­ti­gen Zweck erziel­ten sie einen über­ra­schend hohen Gewinn. Die­ser kommt nun dem Pro­jekt der Lebens­hil­fe „100 Pro­zent für die Kul­tur“ zugu­te. Dabei wer­den regio­na­le Künst­ler unter­stützt. Sie kön­nen bei Ver­an­stal­tung die Räu­me und Tech­nik der Kul­tur­fa­brik kosten­frei nut­zen. Außer­dem über­nimmt die Lebens­hil­fe die Kosten für das Mar­ke­ting. Damit ist es mög­lich, dass alle Ein­nah­men direkt den – in Coro­na-Zei­ten ohne­hin schon gebeu­tel­ten – Künst­lern zugu­te­kom­men. Die Stu­die­ren­den der Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie, eine Dis­zi­plin die im enge­ren Sin­ne eine Kul­tur­wis­sen­schaft ist, lern­ten in dem Semi­nar nicht nur, wie sie Pro­jek­te pro­fes­sio­nell umset­zen, son­dern konn­ten dar­über hin­aus einen Bei­trag zur Unter­stüt­zung und zum Erhalt der regio­na­len Kul­tur­sze­ne leisten.

Das Pro­jekt wur­de u.a. vom Gast­hof Wil­de Rose Bam­berg, von dem Hei­mat­kund­li­chen Ver­ein Zee­gen­bach­tal e.V., der Strul­len­dor­fer Geschäfts­stel­le der Spar­kas­se Bam­berg unter­stützt. Der aus­ge­schenk­te hei­ße Win­ter-Apfel­saft wur­de über die Fami­lie Frank, Strul­len­dorf, bezogen.