Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 03.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Anhän­ger macht sich selbstständig

Am Mitt­woch­mit­tag löste sich in der Kraft­werk­stra­ße wäh­rend der Fahrt ein Lkw-Anhän­ger und beschä­dig­te gepark­te Fahr­zeu­ge. Der Unfall geschah auf gera­der Strecke – das Lkw-Gespann war erst weni­ge Meter unter­wegs. Der Anhän­ger löste sich bei gerin­ger Geschwin­dig­keit vom Zug­fahr­zeug und prall­te auf einen ord­nungs­ge­mäß gepark­ten Pkw am Stra­ßen­rand. Durch die Wucht des Auf­pralls, wur­de das Auto auf ein wei­te­res gepark­tes Fahr­zeug gescho­ben. Bei dem Vor­fall wur­den kei­ne Per­so­nen gefähr­det. Der robu­ste Anhän­ger blieb unbe­schä­digt. An den gepark­ten Autos ent­stand Blech­scha­den in Höhe von rund 5000,- Euro. Ein Pkw war zudem nicht mehr fahr­be­reit – ein Abschlepp­un­ter­neh­men kam zum Ein­satz. Ein tech­ni­scher Defekt am Anhän­ger konn­te bereits aus­ge­schlos­sen wer­den. Offen­sicht­lich war der Anhän­ger nicht ord­nungs­ge­mäß mit dem Lkw gekop­pelt. Ver­ant­wort­lich dafür ist der 64-Jäh­ri­ge Lkw-Fah­rer. Dies hat­te ein Buß­geld für den Fah­rer zur Folge.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Ver­kehrs­un­fall im Berufsverkehr

Ecken­tal – Am 02.12.2020 gegen 07.20 Uhr kam es in der Fort­her Hauptstraße/​Ecke Stre­se­mann­stra­ße in Ecken­tal zu einem Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen­scha­den. Eine 51jährige Fah­re­rin eines VW Golf befuhr die Stre­se­mann­stra­ße und woll­te nach links in die Fort­her Haupt­stra­ße abbie­gen. Hier über­sah sie einen auf der Fort­her Haupt­stra­ße fah­ren­den und bevor­rech­tig­ten 27jährigen Fah­rer eines Audi und stieß mit die­sem zusam­men. Durch die Wucht des Auf­pralls dreh­te sich der Audi und blieb quer auf der Fahr­bahn stehen.

Die mit im Audi sit­zen­de 23jährige Bei­fah­re­rin wur­de durch den Auf­prall leicht ver­letzt und durch den Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus verbracht.
Der Gesamt­scha­den an bei­den Pkw beläuft sich auf geschätzt 12.500,- Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Ver­kehrs­un­fall­flucht

Aurach­tal – Mün­chau­rach. Am Mitt­woch, den 02.12.2020, gegen 09.45 Uhr, befuhr ein Lkw in Mün­chau­rach die König­stra­ße (Staats­stra­ße 2244) von Neu­stadt / Aisch kom­mend in Fahrt­rich­tung Herzogenaurach.

Dem Lkw-Fah­rer kam ein Klein­trans­por­ter im Gegen­ver­kehr aus Fahrt­rich­tung Her­zo­gen­au­rach ent­ge­gen. Etwa auf Höhe des Anwe­sens König­stra­ße 3 berühr­ten sich die lin­ken Außen­spie­gel der bei­den Fahr­zeu­ge beim Vorbeifahren.

Dabei wur­de der Außen­spie­gel auf der Fah­rer­sei­te des Lkw beschä­digt. Der Fah­rer des Klein­trans­por­ters setz­te sei­ne Fahrt fort, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern bzw. sei­nen Pflich­ten als Betei­lig­ter eines Ver­kehrs­un­falls nach zu kommen.

Zeu­gen, wel­che den Unfall beob­ach­tet haben oder sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten sich per­sön­lich oder unter Tel. 09132/78090 bei der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

Höchstadt a. d. Aisch: Laden­dieb­stahl mit Folgen

Am Mitt­woch­mit­tag wur­de eine 27-jäh­ri­ge Frau von Ange­stell­ten eines Ver­brau­cher­mark­tes bei einem Laden­dieb­stahl einer Decke und eines Ruck­sacks beob­ach­tet. Als sie dar­auf ange­spro­chen wur­de, flüch­te­te sie zunächst. Nach kur­zer Zeit konn­te sie jedoch von einer Ange­stell­ten des Mark­tes gestellt und zum Geschäft zurück gebracht werden.

Dort wur­de sie Beam­ten der Höchstadter Poli­zei über­ge­ben. Bei der Über­prü­fung der angeb­li­chen Wohn­an­schrift stell­te sich her­aus, dass die Frau einen fal­schen Namen und Adres­se angab. Nach­dem der rich­ti­ge Name und Adres­se ermit­telt wer­den konn­te, stell­te sich auch her­aus war­um: Bei der Durch­su­chung der Woh­nung fan­den die Beam­ten ver­schie­den­stes Die­bes­gut, augen­schein­lich aus Laden­dieb­stäh­len, teil­wei­se noch ori­gi­nal­ver­packt und in Tüten, auf. Die geschä­dig­ten Geschäf­te wer­den der­zeit ermit­telt, nach ersten Schät­zun­gen dürf­te sich der Wert der ent­wen­de­ten Waren auf ca. 1000 Euro belau­fen. Zusätz­lich wur­de in der Woh­nung noch Mari­hua­na des 26-jäh­ri­gen Lebens­ge­fähr­ten der Frau gefunden.

Das Pär­chen erwar­tet nun diver­se Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen.