Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 01.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Alko­hol­fahrt im Rollstuhl

Am Mon­tag­abend ereig­ne­te sich auf dem Gelän­de einer Tank­stel­le im Stadt­teil Bruck ein unge­wöhn­li­cher Ver­kehrs­un­fall. Ein 40-Jäh­ri­ger hielt sich im voll­trun­ke­nen Zustand in sei­nem Roll­stuhl auf dem Tank­stel­len­ge­län­de auf. Ver­ant­wort­li­che ver­wie­sen den Mann vom Gelän­de. Der 40-Jäh­ri­ge wähl­te hier einen äußerst schwie­ri­gen Weg. Der Mann fuhr mit sei­nem Roll­stuhl zwi­schen den Zapf­säu­len und eines vor der Säu­le befind­li­chen Pkw hin­durch. Die­ser Zwi­schen­raum war deut­lich zu schmal. Der Mann beschä­dig­te mit sei­nem Roll­stuhl das Auto. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von meh­re­ren Hun­dert Euro. Die Poli­zei wur­de zur Unfall­auf­nah­me beor­dert. Den Beam­ten schlug eine deut­li­che Alko­hol­fah­ne ent­ge­gen. Der Roll­stuhl­fah­rer brach­te es auf einen Wert von 3,2 Pro­mil­le. Der Roll­stuhl ist dabei recht­lich als Fahr­zeug zu wer­ten. Dies hat wie­der­um die Beach­tung der gel­ten­den Pro­mil­le­gren­zen zur Fol­ge. Der 40-Jäh­ri­ge muss­te eine Blut­ent­nah­me über sich erge­hen las­sen. Gegen den Mann wird wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs ermit­telt. Auf Zure­den der Poli­zi­sten, begab sich der 40-Jäh­ri­ge zur Begut­ach­tung in eine Klinik.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Vor­fahrt missachtet

Bai­ers­dorf – Am Mon­tag­mor­gen woll­te ein 71-Jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Forch­heim von Ker­s­bach kom­mend auf die Staats­stra­ße Rich­tung Bai­ers­dorf ein­bie­gen. Dabei über­sah er aber eine 31-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin, die auf der vor­fahrts­be­rech­tig­ten Stra­ße fuhr. Es kam zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Ver­letzt wur­de nie­mand. Der Sach­scha­den wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Dieb­stäh­le aus Vorgärten

Fal­ken­dorf. In der Zeit von Sonn­tag, den 29.11.20, von 20.30 Uhr bis Mon­tag, den 30.11.20, 08.30 Uhr, wur­de in Fal­ken­dorf, in der Micha­el-Kress-Stra­ße, vom Hof eines Grund­stücks eine Deko-Later­ne entwendet.

Fast im glei­chen Zeit­raum von Sonn­tag, den 29.11.20, von 20.30 Uhr bis Mon­tag, den 30.11.20, 09.30 Uhr, ver­schwand ein Weih­nachts­wich­tel inklu­si­ve Beton­sockel der in Fal­ken­dorf vor einem Wohn­haus in unmit­tel­ba­rer Nähe zum ersten Tat­ort stand.

Der Abtrans­port müss­te u.U. mit einem Kfz erfolgt sein. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht daher Zeu­gen, wel­chen im frag­li­chen Zeit­raum in der Umge­bung ver­däch­ti­ge Fahr­zeu­ge oder Per­so­nen auf­ge­fal­len sind. Die­se wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach unter Tel.

09132/78090 oder per­sön­lich in Ver­bin­dung zu setzen.

Uner­laub­te Müllablagerung

Her­zo­gen­au­rach. Am Mon­tag, den 30.11.2020, gegen 10.00 Uhr, wur­de in Her­zo­gen­au­rach in der Haydn­stra­ße an den Alt­glas­con­tai­nern eine mas­si­ve Müll­ab­la­ge­rung festgestellt.

Unter ande­rem han­del­te es sich um hin­ter­las­se­nen Elek­tro­schrott in Form von Moni­to­ren, Fern­se­her und Drucker, sowie eben­so eine Tüte mit Töp­fen, ein Hocker sowie ein Sack mit Stofftieren.

Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht Zeu­gen, wel­che Anga­ben über die Abla­ge­rung bzw. einen Ver­ur­sa­cher geben kön­nen. Die­se wer­den gebe­ten, sich unter Tel. 09132/78090 oder per­sön­lich zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

Höchstadt a. d. Aisch: Fahrt ohne Fahrerlaubnis

Einem 23-jäh­ri­gen Wachen­ro­ther wur­de sei­tens der Fahr­erlaub­nis­be­hör­de die Fahr­erlaub­nis ent­zo­gen. Auf­grund des­sen waren Beam­te der Höchstadter Poli­zei damit beauf­tragt, den Füh­rer­schein des Man­nes sicher­zu­stel­len. An sei­nem Wohn­ort wur­de er zunächst nicht ange­trof­fen, Ange­hö­ri­ge infor­mier­ten ihn jedoch über den Besuch der Poli­zei. Am Mon­tag­abend fuhr er auf­grund des­sen dann mit einem PKW zur Höchstadter Poli­zei. Da der Ent­zug der Fahr­erlaub­nis jedoch unab­hän­gig vom Besitz des Füh­rer­scheins ist, muss sich er sich nun wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ver­ant­wor­ten. Der Füh­rer­schein wur­de sichergestellt.

Höchstadt a. d. Aisch: Gegen Later­ne gefah­ren und geflüchtet

Am Mon­tag­vor­mit­tag fuhr ein zunächst unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer gegen eine Later­ne in der Stein­weg­stra­ße und ent­fern­te sich anschlie­ßend von der Unfallört­lich­keit. Eine auf­merk­sa­me Zeu­gin bemerk­te jedoch den Unfall und teil­te den Sach­ver­halt der Stadt­ver­wal­tung Höchstadt und die­se wie­der­um der Poli­zei mit. Über die abge­le­se­nen Kenn­zei­chen­frag­men­te konn­te schließ­lich ein 35-jäh­ri­ger Mann aus Lon­ner­stadt als Fah­rer ermit­telt wer­den. Die­ser gab an, an der Later­ne kei­nen Scha­den fest­ge­stellt zu haben und daher nie­man­den ver­stän­digt zu haben. Vor Ort konn­ten die Beam­ten jedoch fest­stel­len, dass die Later­ne nun nicht mehr sicher im Fun­da­ment saß. Die Höhe des Scha­dens muss noch abge­klärt wer­den. Die Poli­zei Höchstadt appel­liert auch in Fäl­len bei denen man auf dem ersten Blick kei­nen Scha­den fest­stellt, ins­be­son­de­re zur eige­nen Sicher­heit, die Fest­stel­lung der Per­so­na­li­en zu ermöglichen.

Höchstadt a. d. Aisch: Graf­fi­ti in der Realschule

Unbe­kann­te beschmier­ten einen Con­tai­ner der Real­schu­le im Zeit­raum von Frei­tag, 27.11.2020, 12:00 Uhr, bis Mon­tag, 30.11.2020, 08:00 Uhr, mit Zah­len und abwer­ten­den Buch­sta­ben-Abkür­zun­gen. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 300 Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se wer­den unter 09193/ 63940 erbeten.

Adels­dorf-Neu­haus: Unfall­flucht im Begegnungsverkehr

Ein 54-jäh­ri­ger Mann befuhr am Mon­tag­mor­gen, gegen 06:45 Uhr, die Kreis­stra­ße zwi­schen Adels­dorf-Neu­haus und Heß­dorf-Hes­sel­berg. Kurz nach der Brücke über die Auto­bahn 3 kam ihm ein Klein­wa­gen ent­ge­gen, wel­cher zu weit auf die Fahr­spur des Man­nes geriet. Es kam zum Zusam­men­stoß der Außen­spie­gel. Anschlie­ßend ent­fern­te sich der Fah­rer oder die Fah­re­rin des Klein­wa­gens ohne den gesetz­li­chen Pflich­ten nach­zu­kom­men. Die Poli­zei Höchstadt hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 09193/ 63940.