Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 25.11.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Mit Dro­gen am Steu­er eines Mietfahrzeugs

COBURG. Cobur­ger Poli­zei­be­am­te kon­trol­lier­ten am spä­ten Diens­tag­abend einen 40 Jah­re alten Fah­rer eines Klein­trans­por­ters, der offen­bar unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand.

Kurz nach 23.30 Uhr führ­ten die Poli­zi­sten bei dem 40-Jäh­ri­gen eine Ver­kehrs­kon­trol­le durch, als der Mann sei­nen ange­mie­te­ten Mer­ce­des Sprin­ter im Bereich des Hei­mat­rings und Bal­ten­wegs umpark­te. Im Ver­lauf der Über­prü­fung stell­ten die Beam­ten dro­gen­ty­pi­sche Merk­ma­le beim Fahr­zeug­len­ker fest, die klar auf einen vor­aus­ge­gan­ge­nen Rausch­gift­kon­sum hin­deu­te­ten. Folg­lich ord­ne­ten die Beam­ten eine Blut­ent­nah­me an und stell­ten den Fahr­zeug­schlüs­sel sicher. Den 40-Jäh­ri­gen erwar­ten ein saf­ti­ges Buß­geld, Punk­te in der Ver­kehrs­sün­der­da­tei und ein Fahrverbot.

Moun­tain­bike gestohlen

COBURG. Übers Wochen­en­de hol­te sich ein drei­ster Dieb ein ver­schlos­se­nes Moun­tain­bike in der Stra­ße Pil­grams­roth. Die Poli­zei Coburg ermit­telt und bit­tet um Mithilfe.

Zur Mit­tags­zeit stell­te der Eigen­tü­mer am Sonn­tag das Feh­len sei­nes anthra­zit­far­be­nen Moun­tain­bikes mit neon­gelb-grü­nem Schrift­zug fest. Das gestoh­le­ne Fahr­rad im Wert von meh­re­ren hun­dert Euro hat­te der Mann am Frei­tag­nach­mit­tag im Fahr­rad­stän­der vor dem Wohn­an­we­sen abge­stellt und mit einem Ket­ten­schloss gesichert.

Zeu­gen, die Hin­wei­se auf den Dieb geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 bei der Cobur­ger Poli­zei zu melden.

Rol­ler­fah­rer ver­letzt sich bei Auffahrunfall

COBURG. Leicht­ver­letzt kam ein Rol­ler­fah­rer am Diens­tag­mor­gen ins Kran­ken­haus, nach­dem er gegen das Heck eines Autos fuhr.

Gegen 6.45 Uhr war ein 17-Jäh­ri­ger mit sei­nem Piag­gio Rol­ler auf dem Juden­berg stadt­ein­wärts unter­wegs. Aus Unacht­sam­keit prall­te er wenig spä­ter gegen das Heck eines VW Up, der an der roten Ampel an der Unter­füh­rung zum Sonn­tags­an­ger stand. Durch den Anstoß kam der Rol­ler­fah­rer zu Sturz und zog sich dabei Prel­lun­gen an den Bei­nen zu. Vor­sorg­lich kam der jun­ge Mann mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus. An den Unfall­fahr­zeu­gen ent­stan­den Sach­schä­den in Höhe von unge­fähr 500 Euro.

Unfall­flucht auf Bahnhofsparkplatz

EBERS­DORF B. COBURG, LKR. COBURG. Sach­scha­den in Höhe von meh­re­ren hun­dert Euro hin­ter­ließ ein flüch­ti­ger Unfall­fah­rer, der zwi­schen Mon­tag­nach­mit­tag und Diens­tag­mor­gen gegen eine Sockel­leuch­te auf dem Park­platz des Ebers­dor­fer Bahn­hofs fuhr.

Durch den Anstoß brach die Pol­l­erleuch­te aus der Ver­an­ke­rung und knick­te um. Der Sach­scha­den beträgt min­de­stens 500 Euro. Hin­wei­se auf den Ver­ur­sa­cher nimmt die Poli­zei Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Betrü­ger aufgelaufen

Markt­ro­dach: Ein Mann aus dem Gemein­de­be­reich ist offen­sicht­lich einem Fake-Shop auf­ge­lau­fen. Der Geschä­dig­te hat­te vor eini­gen Tagen bei einem Online-Anbie­ter einen Lap­top im Wert von rund 300,- Euro erwor­ben und den Kauf­preis per Echt­zeit­über­wei­sung begli­chen. Die Ware wur­de jedoch nicht gelie­fert. Der Web­sei­te des Shops ist offen­sicht­lich nicht mehr zu erreichen.

Golf-Fah­re­rin ohne Führerschein

Markt­ro­dach: Eine Strei­fe der Poli­zei Kro­nach kon­trol­lier­te am Diens­tag­nach­mit­tag eine Golf-Fah­re­rin im Bereich Unter­ro­dach. Die 50-jäh­ri­ge Dame gab auf Nach­fra­ge an, dass sie ihren Füh­rer­schein angeb­lich ver­lo­ren habe. Bei Recher­chen der Poli­zei­be­am­ten stell­te sich jedoch her­aus, dass die Frau offen­sicht­lich nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis ist. Gegen die Beschul­dig­te wur­den Ermitt­lun­gen wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Täter­er­mitt­lung nach Bedrohung

KULM­BACH Im Fall der Bedro­hung mit­tels einer Schuss­waf­fe, zum Nach­teil einer 14jährigen Schü­le­rin in Kulm­bach, erfolg­te durch die PI Kulm­bach eine Täter­er­mitt­lung. Der drin­gend tat­ver­däch­ti­ge 32 jäh­ri­ge Deut­sche rück­te zunächst auf­grund der Per­so­nen­be­schrei­bung der Geschä­dig­ten und der Zeu­gen schnell in den Fokus der Ermitt­lun­gen. Da der Mann jedoch der­zeit über kei­nen festen Wohn­sitz ver­fügt, konn­te er zunächst nicht aus­fin­dig gemacht wer­den. Hier kam dann Kom­mis­sar Zufall ins Spiel, denn eine auf­merk­sa­me Nach­ba­rin teil­te aus einer Woh­nung im Stadt­ge­biet Kulm­bach einen laut­star­ken Streit mit. Bei Ein­tref­fen der Beam­ten war die Situa­ti­on bereits beru­higt, jedoch konn­te in der Woh­nung eine schla­fen­de, voll­trun­ke­ne Per­son hin­ter einem Sofa lie­gend fest­ge­stellt wer­den. Wie sich her­aus­stell­te, han­del­te es sich um den gesuch­ten 32jährigen. Da gegen die­sen auch ein aktu­el­ler Haft­be­fehl in ande­rer Sache bestand, klick­ten noch im Schlaf die Hand­schel­len und er wur­de im Anschluss in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt ein­ge­lie­fert. Zu sei­ner zu ver­bü­ßen­den Frei­heits­stra­fe dürf­te nun noch eini­ges hin­zu­kom­men. Die bei der Tat ver­wen­de­te Pisto­le, bei der es sich um eine Schreck­schuss­waf­fe han­del­te, wur­de unweit der Woh­nung im Gar­ten ver­gra­ben aufgefunden.

Sach­be­schä­di­gun­gen an Fahr­zeu­gen in der Hohen Flur

Kulm­bach Da es im letz­ten hal­ben Jahr bereits wie­der­holt zu Sach­be­schä­di­gun­gen an ein und dem­sel­ben gepark­ten Pkw in der Hohen Flur in Kulm­bach kam, bit­tet die Poli­zei in Kulm­bach nun Anwoh­ner um ihr Hil­fe. Soll­te ihnen eine ver­däch­ti­ge Per­son in der Nähe oder auf Höhe der Haus­num­mer 2 auf­ge­fal­len sein, so kon­tak­tie­ren sie die Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach. Im aktu­el­len Fall wur­de in der Nacht des ver­gan­ge­nen Diens­ta­ges ein Pkw mit roher Gewalt­ein­wir­kung beschädigt.

Anhän­ger umgekippt

ST 2189, Kasen­dorf, Lkr. Kulm­bach. Glück im Unglück hat­te ein Last­wa­gen­fah­rer, der am Diens­tag­abend mit sei­nem Gespann zwi­schen Kasen­dorf und Thur­nau ins Ban­kett geriet. Der Anhän­ger kipp­te um und auch das Zug­fahr­zeug stand zunächst gefähr­lich schief.

Kurz vor 19 Uhr ver­such­ten zwei Lkw-Fah­rer, auf der Staats­stra­ße 2189 mit ihren Last­wa­gen anein­an­der vor­bei zu fah­ren. Dabei sank der rech­te Rei­fen des Anhän­gers eines 36-Jäh­ri­ger im Ban­kett ein und der gesam­te Anhän­ger kipp­te zur Sei­te. Der Mann konn­te sein Zug­fahr­zeug unver­letzt ver­las­sen und die Poli­zei ver­stän­di­gen. Zusam­men mit der Stra­ßen­mei­ste­rei und den Feu­er­weh­ren aus Kasen­dorf und Thur­nau sicher­ten die Beam­ten die Unfall­stel­le ab, da die Gefahr bestand, dass auch der Last­wa­gen selbst umkip­pen könn­te. Durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men gelang es schließ­lich, den Anhän­ger mit­tels eines Krans zu ber­gen. Nach ersten Erkennt­nis­sen ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe eines mitt­le­ren vier­stel­li­gen Euro­be­tra­ges. Die Siche­rung und Räu­mung der Unfall­stel­le sowie zeit­wei­se Sper­rung der St 2189 dau­er­te ins­ge­samt fast fünf Stunden.

Betrü­gen lohnt sich nicht

Kulm­bach. Mehr­fach hat­te ein 41-Jäh­ri­ger Mann aus Kulm­bach in ganz Deutsch­land Men­schen über das Inter­net betro­gen in dem er Ihnen Mobil­te­le­fo­ne ver­kauf­te, wel­che er nach Zah­lung nicht lie­fer­te. Ins­ge­samt rich­te­te er damit einen Scha­den im mitt­le­ren 4‑stelligen Eurobe­reich an. Doch damit ist jetzt erst Mal Schluss.

Am Mon­tag­mor­gen wur­de der Beschul­dig­te durch meh­re­re Ermitt­ler der Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach zuhau­se auf­ge­sucht. Die Beam­ten hat­ten über die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth bei Gericht einen Durch­su­chungs­be­schluss für alle sei­ne inter­net­fä­hi­gen Gerä­te erwirkt. Der Beschul­dig­te muss­te schließ­lich mit zuse­hen, wie zahl­rei­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel und Elek­tro­ge­rä­te beschlag­nahmt wur­den, um dem straf­ba­ren Han­deln ein Ende zu berei­ten und den bis­he­ri­gen Taten digi­ta­le Bewei­se fol­gen zu las­sen. Ob die in Ver­wah­rung genom­me­nen Gegen­stän­de irgend­wann wie­der in sei­nen Besitz über­ge­hen, wird sich wohl erst nach Abschluss der Ermitt­lun­gen zei­gen. Zumin­dest für die Zeit der andau­ern­den Aus­wer­tun­gen wird sich der Tages­ab­lauf des Täters wohl erst ein­mal anders gestal­ten als zuletzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Fah­ren ohne Erlaubnis

RED­WITZ, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Diens­tag­mor­gen kon­trol­lier­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels, an der B173, Höhe Umspann­werk, einen Sat­tel­zug, wel­cher mit einer Forst­ma­schi­ne bela­den war. Die Beam­ten stell­ten fest, dass der Fah­rer für sei­nen über­brei­ten Trans­port, nicht die nöti­ge Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung hat­te. Eben­falls wies die Brems­plat­te des Sat­tel­zugs Män­gel auf. Dem 38-jäh­ri­gen Fah­rer des Sat­tel­zu­ges wur­de die Wei­ter­fahrt zunächst untersagt.