Forch­hei­mer SPD-Stadt­rats­frak­ti­on zur Beset­zung des Seniorenbeirates

Pres­se­mit­tei­lung der SPD-Stadt­rats­frak­ti­on zur Beset­zung des Seniorenbeirates:

Die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on Forch­heim kann nicht nach­voll­zie­hen, war­um die kon­ser­va­tiv-grü­ne Mehr­heit des Stadt­ra­tes bei der Beru­fung der neu­en Mit­glie­der des Senio­ren­bei­ra­tes den bis­he­ri­gen Vor­sit­zen­den Klaus Thor­mann nicht berück­sich­tigt hat. Die SPD hat anders als im Stadt­an­zei­ger ver­öf­fent­licht, für einen Ver­bleib Thor­manns im Senio­ren­bei­rat gestimmt. Klaus Thor­mann war von 2012 ‑2016 stell. Vor­sit­zen­der und seit 2016 Vor­sit­zen­der des Senio­ren­bei­rats. In die­ser Zeit war er wesent­li­cher Motor und Ideen­ge­ber für die Senio­ren­ar­beit in der Stadt Forch­heim. Vie­le Erfol­ge wie die Grün­dung der Ehren­amts­ver­mitt­lung, einer Nach­bar­schafts­hil­fe, Erar­bei­tung eines Senio­ren­weg­wei­sers und vor allem das unter sei­ner Amts­zeit ent­stan­de­ne senio­ren­po­li­ti­sche Gesamt­kon­zept für die Stadt Forch­heim tra­gen sei­ne Hand­schrift. Auch dass der Senio­ren­bei­rat bei städ­ti­schen Pla­nun­gen nun mehr ein­ge­bun­den wird, geht auf sei­ne Initia­ti­ve zurück, genau­so wie das Kon­zept eines Mehr­ge­nera­tio­nen­parks, der nun am Strecker­platz ent­ste­hen wird. Es ist beschä­mend, dass eine Stadt­rats­mehr­heit den Wunsch der SPD-Stadt­rats­frak­ti­on, ihm und wei­te­ren Bewer­bern die Chan­ce der per­sön­li­chen Vor­stel­lung zu ermög­li­chen, ver­wei­gert hat. Anschei­nend zähl­te bei die­ser Ent­schei­dung erfolg­rei­che Sach­po­li­tik weni­ger als par­tei­po­li­ti­sche Inter­es­sen, obwohl sich der Senio­ren­bei­rat selbst als par­tei­un­ab­hän­gi­ges Gre­mi­um sieht. Die Ent­schei­dung des Stadt­ra­tes ist ein Schlag ins Gesicht für Klaus Thor­mann und allen enga­gier­ten Senio­rin­nen und Senio­ren. Den­noch gra­tu­liert die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on allen neu­ge­wähl­ten Mit­glie­dern und wünscht dem Senio­ren­bei­rat auch wei­ter­hin viel Erfolg bei sei­ner Arbeit.