Hoch­schu­le Hof erhält hohe För­de­rung für For­schung zu Käl­te- und Wärmemanagement

Symbolbild Bildung

Das neue Insti­tut für Was­ser- und Ener­gie­ma­nage­ment (iwe) der Hoch­schu­le Hof erhält vom Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst eine wei­te­re För­de­rung in Höhe von knapp 600.000 EUR. Wie Prof. Dr. Tobi­as Ples­sing, Wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter des iwe, bekannt­gab, soll mit dem Geld ins­be­son­de­re der Aus­bau von bestehen­den For­schungs­struk­tu­ren ermög­licht werden.

Kon­kret geht es hier­bei um For­schun­gen im Rah­men des Schwer­punk­tes „Ener­gie­ef­fi­zi­en­tes Käl­te- und Wär­me­ma­nage­ment in der Gebäu­de­tech­nik“. Die För­de­rung wird unter ande­rem für die Ent­wick­lung von Test­räu­men für Inno­va­ti­on und für die Errich­tung eines soge­nann­ten Real­la­bors im neu­en Gebäu­de des Insti­tuts für Was­ser- und Ener­gie­ma­nage­ments (iwe) ein­ge­setzt, wel­ches sich gera­de im Bau befin­det. Zudem sol­len neue Ein­rich­tun­gen für die anwen­dungs­be­zo­ge­ne For­schung mit indu­stri­el­len Part­nern geschaf­fen werden.

Dazu Prof. Dr. Tobi­as Ples­sing: „Wir freu­en uns sehr über die För­der­zu­sa­ge. Damit kön­nen wir den bereits erfolg­reich begon­ne­nen Weg wei­ter­ge­hen und wert­vol­le Erkennt­nis­se für die Zukunft der Gebäu­de­tech­nik gewinnen.“

Über die Hoch­schu­le Hof:

Pra­xis­ori­en­tie­rung, Inter­na­tio­na­li­sie­rung und intel­li­gen­te Res­sour­cen­nut­zung ste­hen im Fokus von Leh­re und For­schung an der Hoch­schu­le Hof. Im Bereich Inter­na­tio­na­li­sie­rung legt die Hoch­schu­le einen wei­te­ren Schwer­punkt auf Indi­en, im Hin­blick auf das The­ma intel­li­gen­te Res­sour­cen­nut­zung ste­hen Was­ser- und Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Vor­der­grund. Das breit­ge­fä­cher­te und inter­dis­zi­pli­nä­re Stu­di­en­an­ge­bot reicht von Wirt­schaft bis hin zu Infor­ma­tik und Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten. Der Cam­pus Münch­berg bie­tet durch eng mit der Wirt­schaft ver­zahn­te Tex­til- und Design­stu­di­en­gän­ge eine in Deutsch­land ein­ma­li­ge Ausbildung.

Stu­die­ren­de mit Berufs­er­fah­rung fin­den eben­so den pas­sen­den Stu­di­en­gang an der Hoch­schu­le Hof. So bie­tet die Hof Uni­ver­si­ty Gra­dua­te School Stu­die­ren­den mit min­de­stens ein­jäh­ri­ger Berufs­er­fah­rung viel­fäl­ti­ge pra­xis­ori­en­tier­te deutsch- und eng­lisch­spra­chi­ge Master­stu­di­en­gän­ge, die in Voll- und Teil­zeit mög­lich sind. Seit 2019 wird zudem unter „Beruf-plus-Stu­di­um“ ein durch­gän­gi­ges Wei­ter­bil­dungs­kon­zept ange­bo­ten, das den aktu­el­len Anfor­de­run­gen im Digi­ta­len Wan­del gerecht wird. Die berufs­be­glei­ten­den Ange­bo­te, die groß­teils in Blen­ded Lear­ning Ein­hei­ten statt­fin­den, rei­chen vom Ein­zel­mo­dul über Zer­ti­fi­kats­lehr­gän­ge bis zum Bache­lor- und Master­stu­di­en­gang. Stu­die­ren­de mit Start­Up- oder Grün­dungs­in­ter­es­se wer­den durch das Digi­ta­le Grün­der­zen­trum Einstein1 am Cam­pus der Hoch­schu­le bera­ten und gefördert.

Die ange­wand­te For­schung an der Hoch­schu­le Hof sichert die Aktua­li­tät des Wis­sens für die Leh­re und ent­wickelt nütz­li­che Lösun­gen, die in der Wirt­schaft zum Ein­satz kom­men. Durch die Ein­rich­tung von Kom­pe­tenz­zen­tren und Insti­tu­ten an der Hoch­schu­le pro­fi­tie­ren auch die hoch­frän­ki­schen Unter­neh­men. Die Schwer­punk­te der vier For­schungs­in­sti­tu­te lie­gen auf den Berei­chen Infor­ma­ti­ons­sy­ste­me, Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten, Was­ser- und Ener­gie­ma­nage­ment sowie Bio­po­ly­me­re. Zudem ist das Fraun­ho­fer-Anwen­dungs­zen­trum Tex­ti­le Fas­er­ke­ra­mi­ken TFK am Cam­pus Münch­berg ange­sie­delt und ent­wickelt u.a. neue Anwen­dun­gen für die Luft- und Raum­fahrt sowie für die Auto­mo­bil­in­du­strie. Das an die Hoch­schu­le Hof ange­glie­der­te Baye­risch-Indi­sche Zen­trum für Wirt­schaft und Hoch­schu­len BayIND koor­di­niert und för­dert dar­über hin­aus die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Bay­ern und Indien.