“Ver­schen­ke-Basar” in Forchheim

“Freu­de verschenken”

„Verschenken statt wegwerfen“ war das Motto

„Ver­schen­ken statt weg­wer­fen“ war das Motto

„Ver­schen­ken statt weg­wer­fen“ war das Mot­to des Ver­schen­ke-Basars, der unter Mit­wir­kung von Tran­si­ti­on Forch­heim im Bür­ger­zen­trum Mehr­ge­nera­tio­nen­haus am Sonn­tag den 18. Okto­ber ver­an­stal­tet wur­de. Unter den Hygie­neschutz­auf­la­gen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie war alles etwas anders und umständ­li­cher als sonst, aber die Ver­an­stal­tung war den­noch ein vol­ler Erfolg. Die Ver­schen­ken­den, die sich dies­mal anmel­den muss­ten und deren Anzahl begrenzt wur­de, wur­den zeit­ver­setzt zum Auf­bau ein­ge­la­den und brach­ten vie­le schö­ne Din­ge mit, die sie nicht mehr brauch­ten und die ande­re Men­schen erfreu­ten. Um die zuläs­si­ge Gesamt­per­so­nen­zahl nicht zu über­schrei­ten, muss­ten bei zum Glück gutem Wet­ter zeit­wei­se auch die­je­ni­gen, die sich etwas aus­su­chen woll­ten, ein paar Minu­ten drau­ßen war­ten, bevor sie her­ein­ge­las­sen wur­den. Und was gab es da nicht alles für schö­ne Sachen – eigent­lich fast alles, was man sich vor­stel­len kann: Geschirr, Glä­ser, Tisch­decken, Zim­mer­pflan­zen, Klei­dung, Mode­schmuck, Bücher, Schlitt­schu­he, ein Fon­due-Set, Spie­le und vie­les mehr. Und wer moch­te, konn­te zwi­schen­durch gegen eine klei­ne Spen­de auch einen Kaf­fee trin­ken und ein Stück Kuchen genie­ßen. „Ich habe hier eine wun­der­schö­ne Tas­se mit einem Schutz­en­gel dar­auf gefun­den“, schwärmt Lydia und zeigt das Objekt ihrer Freu­de. „Und ich habe einen wun­der­schö­nen Ter­ra­cot­ta-Blu­men­topf gefun­den“, erzählt eine ande­re Frau beim Kaf­fee­trin­ken. Jona­than, 7 Jah­re alt zeigt, was er gefun­den hat: „das schen­ke ich Mama näch­sten Monat zum Geburts­tag“, sagt er und ergänzt: „Du darfst aber nicht ver­ra­ten, was es ist! Es soll doch eine Über­ra­schung wer­den!“ So endet die­ser Nach­mit­tag mit einem guten Gefühl für Schen­ken­de und Beschenk­te. „Es ist ein schö­nes Gefühl, wenn man sieht, wie sich ande­re über die Din­ge freu­en, die man selbst nicht mehr braucht“, erklärt Chri­sti­na H., „Freu­de auf bei­den Sei­ten sozusagen.“

Die Din­ge, die kei­nen Abneh­mer fan­den, muss­ten am Ende wie­der mit­ge­nom­men wer­den. Wer sie nicht bis zum näch­sten Ver­schen­ke­ba­sar auf­he­ben möch­te, kann sie online in den Ver­schen­ke­markt des Land­rats­am­tes unter https://​www​.ver​schenk​markt​-forch​heim​.de kosten­los zum Ver­schen­ken oder Tau­schen anbie­ten. „Die­ses regio­na­le Ange­bot für Forch­heim und die Regi­on Nürn­berg ist noch viel zu wenig bekannt“, ergänzt Kla­ra Gün­ther von Tran­si­ti­on Forch­heim, „und es kann dazu bei­tra­gen, dass noch benutz­ba­re Din­ge nicht im Müll oder Sperr­müll lan­den, son­dern ande­ren Men­schen Freu­de machen.“ Der näch­ste Ver­schen­ke-Basar ist im Früh­jahr geplant. Die Lei­te­rin des Bür­ger­zen­trums, Kath­rin Reif, erklärt dazu: „Auf­grund von Coro­na ist unser gro­ßer Saal fast täg­lich aus­ge­bucht, so dass es nicht ganz ein­fach ist, für alles einen Ter­min zu finden.“