Bay­reu­ther “Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te” bie­tet Herbstferienprogramm

Symbolbild Bildung

Der Work­shop ‚Nachts im Muse­um‘ rich­tet sich an muti­ge Ent­decker, die sich mit Taschen­lam­pen in der Aus­stel­lung auf die Suche nach Gegen­stän­den aus einer Zeit machen, in der es noch kei­ne Elek­tri­zi­tät gab. (Foto: Johan­nes Kempf)

Auf­grund der gro­ßen Reso­nanz auf das Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm bie­tet das Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te in Bay­reuth auch in den Herbst­fe­ri­en Aktio­nen für Kin­der an. Ab dem 2. Novem­ber star­tet das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm, wel­ches sich an Kin­der ab 10 Jah­ren rich­tet. Anhand von Mit­mach­ak­tio­nen und Füh­run­gen kön­nen sie unter­schied­li­che Aspek­te der Aus­stel­lung ken­nen­ler­nen und anschlie­ßend selbst alte Hand­werks­tech­ni­ken aus­pro­bie­ren. Ins­ge­samt wer­den 10 Ter­mi­ne an Vor- und Nach­mit­ta­gen und zwei Ter­mi­ne in den Abend­stun­den ange­bo­ten, zu denen Eltern ihre Kin­der der Auf­sicht des Muse­ums­per­so­nals über­las­sen können.

„Nach­dem wir uns in den Som­mer­fe­ri­en gezielt an Fami­li­en gerich­tet haben, bie­ten wir nun Aktio­nen an, bei denen Kin­der für eini­ge Stun­den in klei­nen Grup­pen betreut wer­den und dabei vor allem durch das sel­ber Aus­pro­bie­ren mit Spaß ler­nen kön­nen. Ihre Eltern kön­nen der­weil die Gele­gen­heit nut­zen und viel­leicht schon die ersten Weih­nachts­ein­käu­fe ent­spannt erle­di­gen“, erklärt Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm.

Der Work­shop ‚Nachts im Muse­um‘ rich­tet sich an muti­ge Ent­decker, die sich mit Taschen­lam­pen in der Aus­stel­lung auf die Suche nach Gegen­stän­den aus einer Zeit machen, in der es noch kei­ne Elek­tri­zi­tät gab. Anschlie­ßend kön­nen ver­schie­de­ne alte Beleuch­tungs­mög­lich­kei­ten wie der Kien­span aus­pro­biert und Tee­lich­ter aus Bie­nen­wachs gegos­sen wer­den. An Kin­der, die Spaß an krea­ti­ven Ideen haben, rich­tet sich der Work­shop ‚Das phan­ta­sti­sche Muse­um‘. Dabei wer­den lusti­ge Anlei­tun­gen zu son­der­ba­ren Gerät­schaf­ten aus der Aus­stel­lung geschrie­ben und mit Col­la­gen aus Papier, Far­ben und Stem­peln illu­striert. Der Fra­ge, wie viel Arbeit dahin­ter­steckt, bis aus einer Woll- oder Pflan­zen­fa­ser ein Klei­dungs­stück wird, kann im Work­shop ‚Vom Schaf zur Han­dy­ta­sche‘ auf den Grund gegan­gen wer­den. Nach einer Spu­ren­su­che in der Aus­stel­lung kann das Spin­nen mit der Hand­spin­del aus­pro­biert und eine coo­le Han­dy­ta­sche gefilzt werden.

Wäh­rend des Feri­en­pro­gramms ist die Ein­hal­tung der der­zei­ti­gen Coro­na-Schutz­be­stim­mun­gen gewähr­lei­stet. Die Teil­neh­men­den kön­nen jeder­zeit Abstand hal­ten und wer­den gebe­ten, eine Mas­ke mit­zu­brin­gen. Da nur begrenz­te Plät­ze ange­bo­ten wer­den kön­nen, wird um tele­fo­ni­sche Vor­anmel­dung gebe­ten. Die Aktio­nen fin­den tags­über zwi­schen 10 und 13 Uhr bezie­hungs­wei­se 14 und 17 Uhr statt und in den Abend­stun­den von 19 bis 21 Uhr. Die Kosten für einen Work­shop betra­gen 8,00 Euro pro Kind. Gebucht wer­den kön­nen die ein­zel­nen Pro­gram­me unter der Num­mer 0921 7846–1436 oder ‑1437. Besu­cher abseits des Feri­en­pro­gramms kön­nen das Muse­um eben­falls nur nach Vor­anmel­dung besich­ti­gen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: https://​www​.bezirk​-ober​fran​ken​.de/​k​u​l​t​u​r​/​m​u​s​e​u​m​-​f​u​e​r​-​b​a​e​u​e​r​l​i​c​h​e​-​a​r​b​e​i​t​s​g​e​r​a​e​t​e​/​h​e​r​b​s​t​f​e​r​i​e​n​p​r​o​g​r​a​mm/