Burg­kunst­adt: Erfolg­reich­stes Jahr in der Ver­eins­ge­schich­te des SSV

Erst­mals seit Janu­ar traf sich die Vor­stand­schaft der Schach­spie­ler­ver­ei­ni­gung Burg­kunst­adt 1931 e.V. wie­der zu einer Aus­schuss-Sit­zung im Ver­eins­lo­kal ” Drei Kro­nen”. Wich­tig­ster Punkt war, wie es mit dem Schach­spiel auf über­ört­li­cher Ebe­ne wei­ter­geht. Schrift­füh­rer Tho­mas Bar­nickel berich­te­te vom Schach­be­zirks­tag am vor­he­ri­gen Wochen­en­de in Kro­nach. Dort wur­de beschlos­sen, dass die Sai­son für alle Mann­schaf­ten auf Bezirks­ebe­ne für been­det erklärt wird, d.h. die letz­te Run­de wird nicht mehr gespielt und der jet­zi­ge Tabel­len­stand wird zum End­stand. Dies bedeu­te­te für die 1. Mann­schaft der SSV Burg­kunst­adt, dass die Mög­lich­keit weg­fällt, am letz­ten Spiel­tag durch einen eige­nen Sieg gegen Kir­chen­lai­bach und bei einer Nie­der­la­ge des Ersten ( Hof ) beim Drit­ten ( Höchstadt ) doch noch die Mei­ster­schaft in der Bezirks­ober­li­ga und den Auf­stieg in die Regio­nal­li­ga zu errin­gen. Aller­dings, so 1. Vor­sit­zen­der Tho­mas Mül­ler, schmä­lert das in kei­ner Wei­se den sen­sa­tio­nel­len Erfolg der 1. Mann­schaft. Wäh­rend die bei­den Mit­auf­stei­ger aus Rehau und Hollfeld/​Memmelsdorf gleich wie­der abge­stie­gen sind, erziel­ten die Burg­kunst­adter 5 Sie­ge, 2 Unent­schie­den bei nur einer Nie­der­la­ge gegen den Spit­zen­rei­ter. Damit beleg­ten sie den zwei­ten Platz in der Bezirks­ober­li­ga und sind im Moment die beste Schach­mann­schaft im Land­kreis Lich­ten­fels. Von die­sem Ergeb­nis hät­te man zu Sai­son­be­ginn nur träu­men kön­nen. Zur Stamm­be­set­zung gehör­ten Alex­an­der Öhr­lein, Jens Güt­her, Mat­thi­as Rotsch, Uwe Max, Johan­nes Türk, Dani­el Völ­ker, Tho­mas Bar­nickel und Tho­mas Mül­ler, sowie die Ersatz­spie­ler Andre­as Schnapp, Micha­el Wag­ner, Claus Rober­to, Andre­as Reb­hahn und Franz Hirtrei­ter. Bis auf einen stam­men alle aus der erfolg­rei­chen Nach­wuchs­ar­beit der Schach­spie­ler­ver­ei­ni­gung.
Um das erfolg­reich­ste Jahr in der Ver­eins­ge­schich­te abzu­run­den, wies Mül­ler auch auf den sou­ve­rä­nen Klas­sen­er­halt der 2. Mann­schaft in der Kreis­ober­li­ga hin. Die U 14 erreich­te den 3. Platz bei den ober­frän­ki­schen Mann­schafts­mei­ster­schaf­ten. Außer­dem erreich­te Felix Hader­lein bei der U 10 den 3. Platz bei den ober­frän­ki­schen Ein­zel­mei­ster­schaf­ten der Jun­gen, wäh­rend bei den Mäd­chen alle 3 ersten Plät­ze an den SSV fie­len : 1. Ame­lie Gebert 2. Anika Güt­her und 3. Maria Kral. Die U 12 Mann­schaft kam bei den bay­ri­schen Mann­schafts­mei­ster-schaf­ten unter die letz­ten 16 Mann­schaf­ten. Beim Tur­nier in Erlan­gen schied sie als Drit­ter hin­ter Titel­ver­tei­di­ger Erlan­gen und Neu­markt aus. Sie ist aber durch den Sieg über Ober­kotzau das best­platz­ier­te Team aus Ober­fran­ken!
Somit kann die SSV zuver­sicht­lich ins näch­ste Jahr schau­en, in dem das 90-jäh­ri­ge Ver­eins­ju­bi­lä­um gefei­ert wer­den soll. In wel­cher Form hängt natür­lich davon ab, wie sich die Coro­na-Pan­de­mie wei­ter­ent­wickelt. Aus die­sem Grund ent­schloss sich der Aus­schuss auch schwe­ren Her­zens die dies­jäh­ri­ge Weih­nachts­fei­er aus­fal­len zu las­sen. Im Moment sieht es auch so aus, dass die Mann­schafts­kämp­fe der neu­en Sai­son erst im neu­en Jahr begin­nen. Als prak­ti­schen Test für das Schach­spie­len unter den Coro­na-Regeln des Baye­ri­schen Schach­bun­des wur­de beschlos­sen, die rest­li­chen Par­tien der unter­bro­che­nen Burg­kunst­adter Schach-Stadt­mei­ster­schaft in den näch­sten Wochen unter die­sen Bedin­gun­gen durch­zu­füh­ren. Alles wei­te­re müs­se man kurz­fri­stig ent­schei­den.