Bay­reuth: „Zwi­schen­hei­ma­ten“ – Lesung in der Black Box des RW21

Symbolbild Bildung

BAY­REUTH – Die Stadt­bi­blio­thek lädt in Zusam­men­ar­beit mit der Evan­ge­li­schen Begeg­nungs­stät­te Kirch­platz­treff am Don­ners­tag, 1. Okto­ber, um 14.30 Uhr, zu einer Lesung in die Black Box des RW21 ein. Deut­sche Autoren­in­nen und Autoren aus Russ­land prä­sen­tie­ren ihre aktu­el­len Bücher, dar­un­ter den inter­na­tio­nal besetz­ten Sam­mel­band „Zwi­schen­Hei­ma­ten“. Der Ein­tritt ist frei. Wegen der ein­ge­schränk­ten Platz­ka­pa­zi­tät wird um Vor­anmel­dung unter Tele­fon 0921 507038–30 oder stadtbibliothek@​stadt.​bayreuth.​de gebe­ten. Bei frei­en Plät­zen haben auch Kurz­ent­schlos­se­ne noch die Mög­lich­keit teil­zu­neh­men. Vor­aus­set­zung ist die Auf­nah­me Ihrer Kon­takt­da­ten.

Kann es meh­re­re Hei­ma­ten geben? Wenn ja, was liegt dazwi­schen und wie kön­nen die­se Sta­tio­nen und Raum­ge­bil­de aus­se­hen? Die Her­aus­ge­ber des Ban­des „Zwi­schen­Hei­ma­ten“ woll­ten den lite­ra­ri­schen Dia­log zu die­sem The­ma för­dern und Autorin­nen und Autoren aus unter­schied­li­chen Genera­tio­nen und von ver­schie­de­ner Her­kunft dazu anre­gen, die­ses Feld schrei­bend zu erfor­schen. Aspek­te wie Fremd­sein, Iden­ti­täts- und Hei­mat­ver­lust bezie­hungs­wei­se die Suche nach einer neu­en Hei­mat oder meh­re­ren Hei­ma­ten sind in unse­rer von Migra­ti­on gepräg­ten

Gegen­wart aktu­el­ler denn je. Auf­grund ihrer wech­sel­haf­ten und teils leid­vol­len Geschich­te haben die Deut­schen aus Russ­land einen beson­de­ren Bezug dazu ent­wickelt. Das Gefühl immer­zu dazwi­schen zu ste­hen und nie rich­tig anzu­kom­men, spie­gelt sich oft in den Tex­ten von Autorin­nen und Autoren russ­land­deut­scher Her­kunft wider.