Flücht­lin­ge auf der Lade­flä­che ent­deckt

Symbolbild Polizei

HIM­MEL­KRON, LKR. BAY­REUTH. Auf der Lade­flä­che eines Last­wa­gens rei­sten am Frei­tag­vor­mit­tag fünf Asyl­su­chen­de als heim­li­che Mit­fah­rer nach Deutsch­land ein. Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Stadt­stein­ach und der Ret­tungs­dienst betreu­ten die jun­gen Män­ner.

Gegen 11 Uhr erhiel­ten die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Stadt­stein­ach eine Mit­tei­lung einer Spe­di­ti­on aus dem Bay­reu­ther Land­kreis. Einer ihrer Fah­rer, ein 51-jäh­ri­ger Ser­be, konn­te Stim­men aus der Lade­flä­che sei­nes Last­wa­gens hören. Dar­auf­hin fuh­ren meh­re­re Poli­zi­sten mit Unter­stüt­zung durch den Ret­tungs­dienst zum besag­ten Last­wa­gen nach Him­mel­kron. Als die Poli­zi­sten die Lade­flä­che über­prüf­ten, tra­fen sie auf fünf afgha­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Die­se waren auf der Flucht aus ihrer Hei­mat und bean­trag­ten Asyl. Es han­del­te sich dabei um vier jun­ge Män­ner im Alter zwi­schen 19 und 23 Jah­ren sowie um einen 14-jäh­ri­gen Jun­gen. Alle fünf waren gesund und in guter kör­per­li­cher Ver­fas­sung.

Nach der­zei­ti­gen Ermitt­lun­gen sind die Asyl­su­chen­den auf einem Rast­platz in Tsche­chi­en heim­lich auf die Lade­flä­che gestie­gen. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat Ermitt­lun­gen gegen bis­lang unbe­kann­te Schleu­ser auf­ge­nom­men.

Die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Stadt­stein­ach betreu­ten gemein­sam mit dem Ret­tungs­dienst die fünf Asyl­be­wer­ber. Die­se kamen im Ver­lauf des Ein­sat­zes in eine Auf­nah­me- bzw. in eine Jugend­hil­feein­rich­tung. Auf­grund der aktu­el­len Coro­na­pan­de­mie muss­ten die ein­ge­setz­ten Kräf­te dabei unter beson­de­ren Sicher­heits­vor­keh­run­gen agie­ren. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen wer­den durch die Ermitt­ler der Stadt­steinacher Poli­zei geführt.