Bezirks­kran­ken­haus Bay­reuth erhält För­der­mit­tel

75 Pro­zent För­de­rung für den Neu­bau der H‑Station am Bezirks­kran­ken­haus Bay­reuth

Der Mini­ster­rat hat am 14.09.2020 eine För­de­rung von 7,5 Mil­lio­nen Euro für den Ersatz­neu­bau des heil­päd­ago­gi­schen Bereichs am Bezirks­kran­ken­haus Bay­reuth beschlos­sen. Den Eigen­an­teil von 2,5 Mil­lio­nen Euro für das zehn Mil­lio­nen­pro­jekt wer­den GeBO und Bezirk Ober­fran­ken zu glei­chen Tei­len tra­gen.

„Der Neu­bau der H‑Station ist ein wich­ti­ger Fak­tor, um den Ver­sor­gungs­auf­trag für die Gesell­schaft wei­ter­hin gewähr­lei­sten zu kön­nen. Die 75 pro­zen­ti­ge För­de­rung ist hier­bei ein wich­ti­ges Signal aus dem Staats­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge. Ich möch­te mich in die­sem Zusam­men­hang auch noch­mal herz­lich bei Frau Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml für die gute Zusam­men­ar­beit bedan­ken“, zeigt sich der ober­frän­ki­sche Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm sehr erfreut.

Auf der H‑Station (Heil­päd­ago­gi­scher Bereich) des Bezirks­kran­ken­hau­ses Bay­reuth wer­den gei­stig behin­der­te Pati­en­ten mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen behan­delt. Die­se kom­men nahe­zu aus­schließ­lich aus Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen. Bei auf­tre­ten­den Kri­sen wer­den die Pati­en­ten von den jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen nach Bay­reuth ver­legt, auf der Sta­ti­on behan­delt und medi­ka­men­tös neu ein­ge­stellt. Von meh­re­ren Wochen bis zu einem hal­ben Jahr dau­ern die Auf­ent­hal­te an. Die H‑Station des Bezirks­kran­ken­hau­ses Bay­reuth ist damit ein wich­ti­ger Part­ner der Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen Ober­fran­kens.

Auf­grund der hohen Nach­fra­ge wird die Sta­ti­on von zwölf auf 20 Bet­ten erwei­tert. Für die tages­kli­ni­sche Betreu­ung wer­den künf­tig acht statt sechs tages­kli­ni­sche Plät­ze zur Ver­fü­gung ste­hen. Das medi­zi­ni­sche Kon­zept berück­sich­tigt den beson­de­ren Betreu­ungs­be­darf der Pati­en­ten­grup­pe. Der hohe Anteil von Ein­zel­zim­mern sowie die behin­der­ten­ge­rech­ten Raum­grö­ßen wer­den in einem zwei­ge­schos­si­gen Gebäu­de umge­setzt, das sich har­mo­nisch in die Hang­s­i­tua­ti­on inte­griert.