Erlan­gen: Vor­sicht Betrü­ger – fal­sche Poli­zei­be­am­te am Tele­fon – Serie geht wei­ter

Symbolbild Polizei

Erlan­gen (ots) – Auch heu­te (10.09.2020) häu­fen sich bei der mit­tel­frän­ki­schen Poli­zei die Mit­tei­lun­gen über Betrugs­ver­su­che am Tele­fon. Die Täter geben sich dabei selbst als Poli­zei­be­am­te aus und ver­su­chen so an das Geld meist lebens­äl­te­rer Geschä­dig­ter zu kom­men. Ein aktu­el­ler Schwer­punkt liegt in Erlan­gen.

Wie mit der gest­ri­gen Pres­se­mel­dung Nr. 1254 berich­tet, wer­den zahl­rei­che Ein­woh­ner Mit­tel­fran­kens von einer Wel­le betrü­ge­ri­scher Tele­fon­an­ru­fe heim­ge­sucht. Bis zur Mit­tags­zeit regi­strier­te die Ein­satz­zen­tra­le über 30 mit­ge­teil­te Betrugs­ver­su­che. Ein räum­li­cher Schwer­punkt ist dabei in Erlan­gen-Bruck erkenn­bar.

Die Häu­fung der Anru­fe deu­tet dar­auf hin, dass die Täter Geld­ab­ho­ler im nähe­ren Bereich der ange­ru­fe­nen Per­so­nen bereit­ste­hen haben. Denn da die betrü­ge­ri­schen Anru­fer selbst häu­fig aus dem Aus­land agie­ren, brau­chen die Ban­den immer auch Mit­tä­ter in der Nähe des Wohn­or­tes der Betro­ge­nen. Die Abho­ler rei­sen meist eigens für die Taten an und war­ten dar­auf, dass ein betrü­ge­ri­scher Anruf aus
Sicht der Kri­mi­nel­len erfolg­reich ver­läuft.

Das Poli­zei­prä­si­di­um Mit­tel­fran­ken warnt daher aktu­ell vor Straf­tä­tern, die das vor­han­de­ne Ver­trau­en der Bür­ger in die Poli­zei für ihre Betrü­ge­rei­en aus­nut­zen und gibt fol­gen­de Ver­hal­tens­tipps:

- Spre­chen Sie mit Ange­hö­ri­gen über Gefah­ren durch betrü­ge­ri­sche
Tele­fon­an­ru­fe.

- Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen. Legen Sie
ein­fach auf.

- Die Poli­zei wird Sie nie­mals um Geld­be­trä­ge bit­ten oder nach
ihren Ver­mö­gens­ver­hält­nis­sen aus­fra­gen.

- Gehen Sie nicht auf Tele­fo­na­te ein, die Sie unge­wollt erhal­ten.

- Geben Sie am Tele­fon kei­ne Details zu Ihren finan­zi­el­len
Ver­hält­nis­sen preis.

- Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder Schmuck an unbe­kann­te Per­so­nen.

- Nut­zen Sie die Mög­lich­kei­ten Ihrer Tele­fon­an­la­ge oder Ihres
Tele­fon­an­bie­ters zum Sper­ren unlieb­sa­mer Anru­fe (z.B.
Ver­hin­de­rung von Tele­fo­na­ten aus dem Aus­land).

- Wenn Ihre Tele­fon­num­mer nicht in öffent­li­chen Ver­zeich­nis­sen
ste­hen soll (z.B. dem Tele­fon­buch), dann las­sen sie die Num­mer
dort löschen.

- Sei­en Sie auf­merk­sam, wenn in Ihrer Nach­bar­schaft älte­re
Men­schen leben. Spre­chen Sie mit ihnen über die­ses Phä­no­men.

- Mel­den Sie ver­däch­ti­ge Anru­fe umge­hend der Poli­zei. Scheu­en Sie
sich nicht davor, den Poli­zei­not­ruf unter der 110 zu wäh­len,
wenn Ihnen etwas ver­däch­tig vor­kommt.

Wei­ter­hin bit­tet die Poli­zei Bank­an­ge­stell­te dar­um, Senio­ren bei auf­fäl­lig hohen
Geld­ab­he­bun­gen auf die Betrugs­ma­schen hin­zu­wei­sen oder gleich die Poli­zei zu
ver­stän­di­gen.

Rück­fra­gen bit­te an:

Poli­zei­prä­si­di­um Mit­tel­fran­ken
Prä­si­di­al­bü­ro – Pres­se­stel­le
Richard-Wag­ner-Platz 1
D‑90443 Nürn­berg
E‑Mail: pp-​mfr.​pressestelle@​polizei.​bayern.​de

Erreich­bar­kei­ten:
Mon­tag bis Don­ners­tag
07:00 bis 17:00 Uhr
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Tele­fax: +49 (0)911 2112 1025

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