Bay­ern: Mehr regio­na­le Lebens­mit­tel im Ein­kaufs­korb Kani­ber hat das Kauf­ver­hal­ten unter­su­chen las­sen

Foto: (Judith Schmid­hu­ber)

(4. Sep­tem­ber 2020) Mün­chen – Die Coro­na-Pan­de­mie hat auch das Ernäh­rungs­ver­hal­ten der Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher in Bay­ern ver­än­dert. Das belegt eine reprä­sen­ta­ti­ve Erhe­bung, die Ernäh­rungs­mi­ni­ste­rin Michae­la Kani­ber in Auf­trag gege­ben hat. Wie Kani­ber in Mün­chen mit­teil­te, haben 44 Pro­zent der Befrag­ten ange­ge­ben, dass sie ihr Ein­kaufs­ver­hal­ten in der Kri­se geän­dert haben. Vor allem fri­sche Lebens­mit­tel aus der Regi­on sind ver­mehrt in die Ein­kaufs­kör­be der Ver­brau­cher gewan­dert. Erfreu­lich ist auch: Ein Fünf­tel der Befrag­ten will das Ver­hal­ten nach der Kri­se bei­be­hal­ten. „Die­se Zah­len bestä­ti­gen unse­ren bis­he­ri­gen Ein­druck. Wenn es uns jetzt gelingt, die­sen Trend und die­ses Ver­trau­en in hei­mi­sche Lebens­mit­tel zu ver­ste­ti­gen und aus­zu­bau­en, dann gewinnt damit die gan­ze Wert­schöp­fungs­ket­te“, sag­te die Mini­ste­rin. Die stär­ke­re Aus­rich­tung auf regio­na­le Lebens­mit­tel habe sich als Zukunfts­mo­dell erwie­sen.

Die Befra­gung wur­de von der Gesell­schaft für Kon­sum­for­schung (GfK) im Auf­trag des baye­ri­schen Land­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­ums durch­ge­führt. Danach haben vor allem Ein- oder Zwei-Per­so­nen-Haus­hal­te sowie Men­schen in mitt­le­ren und gro­ßen Städ­ten ihre Ein­käu­fe auf mehr fri­sche und regio­na­le Lebens­mit­tel aus­ge­rich­tet. Gut ein Drit­tel der Befrag­ten haben wäh­rend des Lock­downs mehr Zeit für die Zube­rei­tung ihrer Spei­sen auf­ge­wen­det, ins­be­son­de­re Frau­en und jün­ge­re Men­schen. 40 Pro­zent gaben an, dass sie wäh­rend der Pan­de­mie bestimm­te Lebens­mit­tel häu­fi­ger kon­su­miert haben: vor allem Obst, Gemü­se und Sala­te, aber auch Süßig­kei­ten und Brot. 26 Pro­zent haben dage­gen To-Go-Pro­duk­te, Fleisch und Tief­kühl­pro­duk­te eher sel­te­ner kon­su­miert. Glei­ches gilt auch für Kon­ser­ven.

Details der GfK-Erhe­bung der sind im Inter­net unter der Adres­se www.ernährung.bayern.de ver­füg­bar.