Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 25.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Per Haft­be­fehl Gesuch­ter hat Betäu­bungs­mit­tel in Woh­nung

COBURG. Einen Haft­be­fehl gegen einen 33-jäh­ri­gen Cobur­ger voll­streck­ten Cobur­ger Poli­zi­sten am Mon­tag um 21:30 Uhr im Cobur­ger Stadt­ge­biet.

Die Ermitt­ler spür­ten den Mann in der Woh­nung einer Bekann­ten auf. Dort ließ sich der Mann, der eine Haft­stra­fe zu ver­bü­ßen hat, wider­stands­los von den Beam­ten fest­neh­men. Auf dem Wohn­zim­mer­tisch der Woh­nung fan­den die Beam­ten klei­ne­re Men­gen an Betäu­bungs­mit­tel auf. Gegen den 33-Jäh­ri­gen wird nun wegen einem Ver­ge­hen nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ermit­telt. Nach der Sach­ver­halts­auf­nah­me lie­fer­ten die Beam­ten den Mann in eine ober­frän­ki­sche Justiz­voll­zugs­an­stalt ein. Die Betäu­bungs­mit­tel stell­ten sie sicher.

68-Jäh­ri­ge fährt berauscht in par­ken­den PKW

AHORN, LKR. COBURG. Beim Befah­ren der Fin­ken­au­er Stra­ße ver­lor eine 68-Jäh­ri­ge am Mon­tag um 15:00 Uhr in einer Kur­ve die Kon­trol­le über ihren Mer­ce­des und krach­te fron­tal gegen einen gepark­ten Suzu­ki.

Dabei ent­stand an den Fahr­zeu­gen hoher Sach­scha­den. Die Rent­ne­rin fuhr nach dem Zusam­men­stoß den­noch unbe­irrt wei­ter an ihre Wohn­adres­se. Die Ermitt­lun­gen an der Unfall­stel­le führ­ten die Cobur­ger Poli­zi­sten schnell auf die Spur der 68-Jäh­ri­gen. Die­se stand augen­schein­lich unter Alko­hol­ein­fluss. Ein Alko­test ergab einen Wert von 0,8 Pro­mil­le. Die Beam­ten nah­men die Frau mit ins Cobur­ger Kli­ni­kum und führ­ten dort eine Blut­ent­nah­me durch. Den Füh­rer­schein stell­ten sie sicher. Gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wird nun wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs sowie uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort ermit­telt. Der Sach­scha­den an den bei­den Fahr­zeu­gen liegt bei min­de­stens 7.000 Euro.

Fahr­an­fän­ger fährt Auto betrun­ken in Feld fest

LAU­TER­TAL, LKR. COBURG. Zu einem fest­ge­fah­re­nen Audi wur­den Beam­te der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on am Mon­tag um 02:15 Uhr zu einem Feld im Kaul­lei­ten­weg in Lau­ter­tal geru­fen.

Ein zunächst unbe­kann­ter Fah­rer ver­such­te dort mit sei­nem VW von einem abge­ern­te­ten Feld auf die Stra­ße zu fah­ren und fuhr sich dabei fest. Der Fah­rer konn­te von den Poli­zi­sten an der Unfall­stel­le nicht ange­trof­fen wer­den. Im Zuge der Ermitt­lun­gen fiel der Ver­dacht auf einen 18-Jäh­ri­gen aus dem Land­kreis Coburg. Die Beam­ten tra­fen den Mann an sei­ner Wohn­an­schrift an. Ein Alko­test vor Ort ergab einen Wert von 0,78 Pro­mil­le. Auch hier stell­ten die Beam­ten den Füh­rer­schein sicher und nah­men den Fahr­an­fän­ger mit zu einer Blut­ent­nah­me ins Cobur­ger Kli­ni­kum. Gegen den jun­gen Mann ermit­teln die Cobur­ger Poli­zi­sten wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Unfall­fah­re­rin fährt ein­fach wei­ter…

Kro­nach: Am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen 17:15 Uhr kam es auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Lan­des­gar­ten­schau zu einem Ver­kehrs­un­fall mit anschlie­ßen­der Flucht. Ein 3‑jähriges Mäd­chen befand sich mit ihren Eltern und wei­te­ren Bekann­ten im Bereich zwi­schen Klet­ter­turm und Was­ser­trop­fen-Skulp­tur, als ihnen ein älte­rer Mann mit sei­nem Fahr­rad im Kur­ven­be­reich mit ziem­li­chem Tem­po ent­ge­gen­kam und in Rich­tung Süden fuhr. Eine die­sem Mann nach­fol­gen­de Fahr­rad­fah­re­rin konn­te trotz Zurufs nicht mehr recht­zei­tig brem­sen und kol­li­dier­te mit dem klei­nen Mäd­chen. Das Kind fiel zu Boden und ver­letz­te sich am Hin­ter­kopf. Zudem fuhr die Rad­fah­re­rin dem klei­nen Mäd­chen über den lin­ken Fuß. Anstatt anzu­hal­ten schrie die Rad­fah­re­rin der Grup­pe hin­ter­her, dass sie bes­ser auf ihr Kind auf­pas­sen soll­ten. Danach fuhr die Frau, ohne ihren Pflich­ten als Unfall­be­tei­lig­te nach­zu­kom­men, in Rich­tung Neu­ses wei­ter. Die Frau wird wie folgt beschrie­ben: ca. 70 Jah­re alt, schul­ter­lan­ges, graublon­des Haar. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin benutzt ein gold-sil­ber­nes Damen­fahr­rad der Mar­ke KTM mit schwar­zem Gepäck­trä­ger, auf dem sie einen blau­en Hand­fe­ger hat­te. Even­tu­el­le Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Bier­fla­schen ent­wen­det

Kro­nach: Am letz­ten Frei­tag war ein 59-jäh­ri­ger Kro­nacher in einem Super­markt in der Kro­nacher Süd­stadt ein­kau­fen. Hier­bei wur­de er von einer Kas­sie­re­rin auf sei­nen Ruck­sack ange­spro­chen, in dem sich vier Fla­schen Bier befan­den. Der Mann gab an, die Ware in einem Kro­nacher Geträn­ke­markt gekauft und nicht, wie viel­leicht ver­mu­tet, ent­wen­det zu haben. Eine Nach­fra­ge beim besag­ten Geträn­ke­markt ergab, dass dort Bier die­ser Mar­ke nicht ver­kauft wird. Auf Vor­halt räum­te der Mann ein, die vier Fla­sche Bier im Wert von 2,- Euro ent­wen­det zu haben.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Betrun­ken gegen Mau­er geprallt

WON­SEES, LKR. KULM­BACH. Nicht nur die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug, son­dern auch ihren Füh­rer­schein ver­lor eine KIA-Fah­re­rin in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag in einem Orts­teil von Won­sees.

Infol­ge einer Strei­tig­keit such­te die 38-jäh­ri­ge Frau aus dem west­li­chen Land­kreis Kulm­bach ihr Heil in der Flucht. Als sie in ihr Auto stieg und weg­fah­ren woll­te, hat­te sie in der Eile aber offen­bar ver­ges­sen, dass sie zuvor meh­re­re alko­ho­li­sche Geträn­ke zu sich genom­men hat­te. Die­se mach­ten sich beim rück­wärts Aus­par­ken aus einer Grund­stücks­ein­fahrt schlag­ar­tig bemerk­bar: mit etwas zu viel Schwung prall­te die Frau gegen eine Mau­er des gegen­über lie­gen­den Anwe­sens. Auf­merk­sa­me Nach­barn hiel­ten die Dame fest, bis die hin­zu­ge­ru­fe­ne Poli­zei ein­traf. Ein Alko­hol­test durch die Beam­ten ergab bei der Frau letzt­lich einen Wert von mehr als 1,6 Pro­mil­le, wes­halb die Beam­ten den Füh­rer­schein der Alko­hol­sün­de­rin augen­blick­lich sicher­stell­ten. An Auto und Mau­er ent­stand ein Scha­den von ca. 4000 Euro. Wie lan­ge die 38-jäh­ri­ge nun auf ihre Fahr­erlaub­nis ver­zich­ten muss und wie hoch die zu erwar­ten­de Stra­fe aus­fällt, liegt jetzt im Ermes­sen der Justiz­be­hör­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Gleich meh­re­re Ein­brü­che

LICH­TEN­FELS. In der Zeit von Sonn­tag, 18.15 Uhr, bis Mon­tag, 06.30 Uhr, brach ein oder meh­re­re unbe­kann­te Täter in den Kin­der­gar­ten in der Kon­rad-Ade­nau­er-Stra­ße ein. Hier­bei schlug der Täter ver­mut­lich mit einem 10 kg schwe­ren Sand­stein, der am Tat­ort vor­ge­fun­den wur­de, ein Fen­ster an der Süd­sei­te der Ein­rich­tung ein und ver­schaff­te sich so Zugang zu den Innen­räu­men. Bei dem Ein­bruch wur­den drei Lap­tops im Wert von ca. 500 Euro ent­wen­det, der ent­stan­de­ne Sach­scha­den liegt jedoch bei min­de­stens 2.100 Euro.

SEU­BELS­DORF. Eben­so ver­schaff­te sich ein unbe­kann­ter Täter in der Nacht von Sonn­tag auf Mon­tag auf nicht sicher geklär­te Art Zugang auf das Gelän­de und die Innen­räu­me einer Gärt­ne­rei in der Blu­men­stra­ße. Dabei ent­wen­de­te er aus der Kas­se das Wech­sel­geld in Höhe von 80 Euro. Um die Spu­ren zu ver­wi­schen, goss der Täter anschlie­ßend einen dick­flüs­si­gen Dün­ger dar­über und ver­ur­sach­te hier­bei einen Sach­scha­den von ca. 200 Euro.

LICH­TEN­FELS. Wenig Erfolg hat­te dage­gen ein unbe­kann­ter Täter, der ver­such­te, in der Zeit vom ver­gan­ge­nen Don­ners­tag bis Mon­tag sich Zugang zu einem Lager­raum in der Robert-Koch-Stra­ße zu ver­schaf­fen. Hier­bei ver­such­te er eine Blech­tü­re an der Süd­ost­sei­te der lee­ren Lager­hal­le auf­zu­he­beln. Es ent­stand zwar kein Ent­wen­dungs­scha­den, jedoch ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 100 Euro.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se auf die Ein­brü­che nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tel.-Nr. 09571/9520–0 ent­ge­gen.

Zwei Dieb­stäh­le inner­halb kur­zer Zeit

LICH­TEN­FELS. Am Mon­tag gegen Mit­tag mel­de­te die Fili­al­lei­te­rin eines Dro­ge­rie­mark­tes in der Main­au bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels einen Dieb­stahl. Nach­dem eine 25-jäh­ri­ge Frau mit ihren drei Kin­dern an der Kas­se eini­ge Arti­kel bezahlt hat­te, schlug bei ihr beim Ver­las­sen des Ladens das elek­tri­sche Alarm­sy­stem an. In ihrer mit­ge­führ­ten Tasche konn­te wei­te­re Sachen im Wert von 47,40 Euro sicher­ge­stellt wer­den, die sie an der Kas­se nicht vor­zeig­te. Eben­so kam bei der Durch­su­chung wei­te­res Die­bes­gut im Wert von ca. 30 Euro zum Vor­schein, wel­ches sie kurz vor­her bei ihrer Ein­kaufs­tour in einem Beklei­dungs­ge­schäft gestoh­len hat­te.