Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 23.08.2020

Symbolbild Polizei

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

COBURG. Bei einem Unfall zwi­schen einem Auto und einem Rol­ler hat sich am Sams­tag­nach­mit­tag ein Rol­ler­fah­rer zum Glück nur leich­te Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen. Ein 59-jäh­ri­ger Auto­fah­rer befuhr den Vor­de­ren Floß­an­ger stadt­aus­wärts und woll­te an der Kreu­zung nach links in den Damm­weg abbie­gen. Dabei über­sah er den von links kom­men­den Rol­ler und stieß mit die­sem zusam­men. Beim Sturz auf die Fahr­bahn zog sich der 65-jäh­ri­ge Rol­ler­fah­rer eine Rip­pen­prel­lung zu. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 2500,- Euro.

COBURG. Am Sams­tag, gegen 8 Uhr mor­gens, stie­ßen am Thü­rin­ger Kreuz zwei Pkw zusam­men. Der 70-jäh­ri­ge Fah­rer eines grü­nen VW Tigu­an befuhr den Kano­nen­weg in Rich­tung Neu­stadter Stra­ße. Auf der Kreu­zung stieß er mit dem roten Mitsu­bi­shi einer 68-jäh­ri­gen Frau zusam­men, die auf der Roda­cher Stra­ße stadt­ein­wärts unter­wegs war. Zwei erheb­lich beschä­dig­te Autos waren das Ergeb­nis des Unfal­les, der Gesamt­scha­den beläuft sich auf etwa 10000,- Euro. Da bei dem Unfall nicht klar ist, wel­ches der bei­den Fahr­zeu­ge Rot auf der Ampel hat­te, bit­tet die Poli­zei mög­li­che Zeu­gen sich unter Tele­fon­num­mer 09561/645–0 zu mel­den.

COBURG. Ein wei­te­rer Unfall mit unkla­rer Ursa­che ereig­ne­te sich am Sams­tag­nach­mit­tag gegen 18 Uhr am Zin­ken­wehr. Ein 12-jäh­ri­ger Jun­ge fuhr mit einem Skate­board oder mit einem Fahr­rad aus dem Hin­ter­hof des Anwe­sens Zin­ken­wehr 7 auf den Geh­weg. Dort stieß er mit einen Ver­kehrs­teil­neh­mer zusam­men. Der Jun­ge stürz­te und rann­te davon, bevor sich jemand um ihn küm­mern konn­te. Erst eine Zeit­lang spä­ter ver­stän­dig­te der Vater des Jun­gen die Poli­zei, da sich das Kind eine Ver­let­zung am Becken zuge­zo­gen hat­te. Die Poli­zei sucht nun Zeu­gen des Vor­fal­les und bit­tet ins­be­son­de­re den etwa 20-jäh­ri­gen jun­gen Mann, der an dem Unfall betei­ligt war, sich unter Tele­fon­num­mer 09561/645–0 bei der PI Coburg zu mel­den.

EBERS­DORF B.COBURG.  Ein 41-jäh­ri­ger Laden­dieb wur­de am Sams­tag­nach­mit­tag im Rewe-Markt dabei beob­ach­tet, wie er Tabak­wa­ren und Kaf­fee im Wert von 85,- Euro in sei­nen Ruck­sack pack­te. Anschlie­ßend ver­such­te er den Markt zu ver­las­sen, ohne die­se Waren zu bezah­len. Der Mann wur­de vom Ver­kaufs­per­so­nal ange­hal­ten und zur Anzei­ge gebracht.

STÖP­PACH.  In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag wur­de aus einem in der Grund­wie­sen­stra­ße gele­ge­nen Anwe­sen ein Fahr­rad gestoh­len. Der unbe­kann­te Täter ver­schaff­te sich Zugang zu einem zwi­schen Wohn­haus und Gara­ge befind­li­chen unver­sperr­ten Durch­gang und ent­wen­de­te ein dort abge­stell­tes Fahr­rad. Es han­delt sich um ein wei­ßes City Trek­king Damen­rad der Mar­ke Wino­ra Relax im Zeit­wert von etwa 100,- Euro. Hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0.

SEß­LACH. Am Sams­tag­nach­mit­tag hat ein För­ster bei einer Revier­be­ge­hung in einem Wald­stück nord­west­lich von Krum­bach einen Spreng­kör­per gefun­den. Er benach­rich­tig­te die Poli­zei, die den Gegen­stand als Pan­zer­faust aus dem Zwei­ten Welt­krieg iden­ti­fi­zier­te. Die Waf­fe lag an einer unzu­gäng­li­chen Stel­le seit Jahr­zehn­ten im Wald ver­gra­ben und wur­de vom Wur­zel­werk eines umstür­zen­den Bau­mes zu Tage geför­dert. Der Gegen­stand wur­de vom ver­stän­dig­ten Kampf­mit­tel­räum­dienst fach­män­nisch abtrans­por­tiert.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Fehl­an­zei­ge.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Lich­ten­fels. Gegen 11 Uhr befuhr eine 48-jäh­ri­ge Lich­ten­fel­se­rin mit ihrem Pkw Sko­da die mehr­spu­rig aus­ge­bau­te B173 von Lich­ten­fels in Rich­tung Kro­nach. An der Aus­fahrt Lich­ten­fels-Ost woll­te sie in Rich­tung Kro­nacher Stra­ße abfah­ren und kam auf­grund der regen­nas­sen Fahr­bahn und der man­geln­den Pro­fil­tie­fe der Vor­der­rei­fen ins Rut­schen und anschlie­ßend von der Fahr­bahn ab. Hier­bei ent­stand ein Sach­scha­den am Pkw und an einem Leit­pfo­sten von ca. 1100 Euro. Ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se nie­mand. Der Pkw muss­te von einem Abschlepp­dienst gebor­gen wer­den.

MICHEL­AU I. OFR.; LKR LICH­TEN­FELS. Ein 41-Jäh­ri­ger half im Orts­teil Schwür­bitz am Sams­tag einem Ver­wand­ten bei Dach­ar­bei­ten. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che stürz­te der Mann gegen 18 Uhr aus einer Höhe von ca. 5 Metern beim Anbrin­gen von Dach­lat­ten zu Boden und zog sich Ver­let­zun­gen am Kopf zu. Mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber wur­de er zur medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in eine Kli­nik nach Erlan­gen geflo­gen. Nach ersten Ein­schät­zun­gen der Not­ärz­tin bestand jedoch zu kei­ner Zeit Lebens­ge­fahr für den Ver­un­fall­ten.

MARKT­Z­EULN; LKR. LICH­TEN­FELS. Eine 53-Jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin, wel­che am Sams­tag kurz vor 23 Uhr im OT Zett­litz von einer Strei­fe der Lich­ten­fel­ser Poli­zei ange­hal­ten wur­de, muss nun mit einem emp­find­li­chen Buß­geld und einem Fahr­ver­bot rech­nen, weil der Test am Alko­hol­mess­ge­rät einen Wert von ca. 0,6 Pro­mil­le zeig­te. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt.

LICH­TEN­FELS. Es waren wohl die über 2,2 Pro­mil­le, die einen 50-jäh­ri­gen aus dem Land­kreis in der Bam­ber­ger Stra­ße von sei­nem Fahr­rad unfrei­wil­lig „abstei­gen” lie­ßen. Bei dem Sturz, bei wel­chem er auch kurz­zei­tig bewusst­los war, zog sich der Rad­ler leich­te Ver­let­zun­gen zu und muss­te in einem Kran­ken­haus, dort wo auch eine ange­ord­ne­te Blut­ent­nah­me durch­ge­führt wur­de, ver­blei­ben. Er muss sich nun nicht nur um die Hei­lung sei­ner Wun­den küm­mern, son­dern auch wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr ver­ant­wor­ten.

BURG­KUNST­ADT, LKR. LICH­TEN­FELS. Bei der Ver­kehrs­kon­trol­le eines mit vier 18-jäh­ri­gen Män­nern besetz­ten VW Pas­sat fan­den die Poli­zei­be­am­ten in der Lich­ten­fel­ser Stra­ße in Burg­kunst­adt fast 40 Gramm Can­na­bis. Bereits bei der Kon­trol­le schlug den Beam­ten der extre­me Geruch des Betäu­bungs­mit­tels aus dem Fah­rer­fen­ster ent­ge­gen. An meh­re­ren Stel­len im Pkw, u. a. im Kof­fer­raum, kamen dann bei einer genaue­ren Nach­schau die ille­ga­len Dro­gen der Kulm­ba­cher Män­ner zum Vor­schein. Als Besit­zer konn­ten der Fah­rer und der Bei­fah­rer ermit­telt wer­den. Bei­de müs­sen sich nun wegen des Ver­sto­ßes nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ver­ant­wor­ten. Zudem wur­de beim Fah­rer eine Blut­ent­nah­me, auf­grund des Ver­dachts des Fah­rens unter Dro­gen­ein­fluss, ange­ord­net. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt.