Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te in Bay­reuth bie­tet ein­zig­ar­ti­ges, kosten­lo­ses Feri­en­pro­gramm

Das Leben auf dem Bau­ern­hof ent­decken

Auch die Som­mer­fe­ri­en lau­fen die­ses Jahr auf­grund der Coro­na-Kri­se anders als erwar­tet ab. Vie­le Fami­li­en wol­len in der eige­nen Regi­on auf Ent­deckungs­tour gehen statt in ein ande­res Land zu rei­sen. Wer noch auf der Suche nach Unter­neh­mun­gen ist, fin­det beim Feri­en­pro­gramm des Muse­ums für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te genau das Rich­ti­ge. Die Beson­der­heit des Ange­bots ist, dass den Fami­li­en das Muse­um exklu­siv zur Ver­fü­gung gestellt wird, wodurch die Mas­ken­pflicht ent­fällt.

Das abwechs­lungs­rei­che Feri­en­pro­gramm ist kosten­frei und fin­det die­ses Jahr zum ersten Mal im Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te in Bay­reuth statt. „Rei­se in die Ver­gan­gen­heit“, „Leben ohne Strom“ und „Bau­ern­hof­de­tek­ti­ve“ sind nur drei von acht inter­es­san­ten Muse­ums­ral­lyes, die Fami­li­en mit Kin­dern zwi­schen 4 und 14 Jah­ren Freu­de berei­ten.

Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm ist von dem Feri­en­pro­gramm über­zeugt: „Die ange­bo­te­nen Ral­lyes und Work­shops kom­men sehr gut bei den Fami­li­en an, denn es gibt eini­ges zu ent­decken. Die Klei­nen haben Spaß dar­an, zusam­men mit den Gro­ßen die Rät­sel rund um das The­ma Leben auf dem Land oder tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen land­wirt­schaft­li­cher Gerä­te zu lösen. Was Kin­der begei­stert, bringt auch den Eltern und Groß­el­tern Spaß.“

Deckel eines Miele-Butterfasses von früher. Foto: Johannes Kempf

Deckel eines Mie­le-But­ter­fas­ses von frü­her. Foto: Johan­nes Kempf

Zu jeder Muse­ums­ral­lye kann ein prak­ti­scher Work­shop, in dem gebut­tert oder gefilzt wird, dazu gebucht wer­den. „Die Fami­li­en sind beson­ders vom But­tern begei­stert. Zum einen weil sie sehen wie viel Arbeit dahin­ter­steckt und zum ande­ren wenn sie sich danach die selbst­ge­mach­te But­ter mit dem Bau­ern­brot im Muse­ums­gar­ten schmecken las­sen“, erzählt Johan­nes Kempf, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter im Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te.

Um War­te­zei­ten und Grup­pen­bil­dun­gen zu ver­mei­den, wird um eine tele­fo­ni­sche Vor­anmel­dung gebe­ten. Es sind jeweils zwei­stün­di­ge Slots zwi­schen 9 und 17 Uhr von Mon­tag bis Frei­tag buch­bar. Besu­cher abseits des Feri­en­pro­gramms kön­nen das Muse­um eben­falls nur nach Vor­anmel­dung besich­ti­gen. Der Muse­ums­ein­tritt beträgt 3 Euro je Fami­lie, die Ral­lyes und Work­shops sind kosten­frei. Anmel­dun­gen erfol­gen unter der Num­mer 0921 6–1436 oder ‑1437. Eine Über­sicht des Feri­en­pro­gramms fin­den Sie auf https://​www​.bezirk​-ober​fran​ken​.de/​k​u​l​t​u​r​/​m​u​s​e​u​m​-​f​u​e​r​-​b​a​e​u​e​r​l​i​c​h​e​-​a​r​b​e​i​t​s​g​e​r​a​e​t​e​/​f​e​r​i​e​n​p​r​o​g​r​a​mm/