Hall­stadt: Maxi Schaf­roth kommt wegen Coro­na erst 2021 nach Hall­stadt

Maxi Schaf­roth mit sei­nem neu­en Pro­gramm / Foto: Ver­an­stal­ter

Fas­zi­na­ti­on Bay­ern

20.09.2020/ 19Uhr / Kul­tur­bo­den nach Hall­stadt (alter Ter­min wegen Coro­na abge­sagt)

23.09.2021 / 19 Uhr / Kul­tur­bo­den Hall­stadt (Ersatz­ter­min)

Nach sei­nem ersten Solo­pro­gramm “Fas­zi­na­ti­on All­gäu” setzt der Kaba­ret­tist Maxi Schaf­roth sei­ne bizar­re Beob­ach­tungs­rei­se naht­los fort. „Fas­zi­na­ti­on Bay­ern” ist der zwei­te Mei­len­stein sei­ner von lan­ger Hand geplan­ten Kaba­rett­Tri­lo­gie. In “Fas­zi­na­ti­on Bay­ern” geht die Rei­se her­aus aus dem struk­tur­schwa­chen All­gäu­er Raum, über den Lech, bis in die gelob­te Uni­ver­si­täts­stadt Mün­chen. Dort begeg­net Maxi Schaf­roth Starn­ber­ger Zahn­arzt­kin­dern in Gelän­de­wa­gen, Münch­ner Bil­dungs­bür­gern in senf­gel­ben Cord­ho­sen und hip­pen Sze­ne-Pär­chen mit Holz-Look-Bril­len. Von der Bay­Wa Otto­beu­ren bis zum Manu­fac­tum Gum­mi­stie­fel-Regal am Münch­ner Mari­en­hof, Maxi Schaf­roth bringt uns die Viel­sei­tig­keit des flä­chen­mä­ßig größ­ten Bun­des­lan­des näher und tritt als bun­des­weit agie­ren­der Kul­tur­coach für Tole­ranz und Mit­ein­an­der ein.

Mit­hil­fe von fun­dier­ten histo­ri­schen Bele­gen sen­si­bi­li­siert er für die baye­ri­sche Geschich­te und klärt auf über den ersten baye­ri­schen Sied­ler und Vor­va­ter “Euse­bi­us der Wir­bel­lo­se” aus dem 9. Jahr­hun­dert und des­sen 40-köp­fi­ge Bau­ern­ar­mee, den “Frust­hau­fen”, der in der soge­nann­ten “Igel­for­ma­ti­on” fuß­läu­fig bis nach Damas­kus vor­ge­drun­gen war. Auf sei­nem umge­bau­ten Erb­hof schafft Maxi Schaf­roth Abhil­fe für die Pro­ble­me aus­ge­brann­ter Lei­stungs­trä­ger. Das Reso­zia­li­sie­rungs­zen­trum für Aus­stei­ger-Ban­ker und das Glet­scher­hütt­ense­mi­nar „Los­las­sen!“ für über­spann­te „Heli­co­p­te­ring Par­ents“ brach­ten ihm die Nomi­nie­rung zum “Entre­pre­neur of the Year” sei­ner Hei­mat­ge­mein­de Ste­phans­ried ein und kata­pul­tier­ten ihn über Nacht in Wiki­pe­dia auf Platz zwei der pro­mi­nen­te­sten Per­so­nen des 78 See­len Dorfs, gleich nach Wun­der­hei­ler Seba­sti­an Kneipp. Maxi­mi­li­an Schaf­roth scheu­te bei der Ent­wick­lung sei­nes neu­en Pro­gramms kei­ne Mühe und kein Risi­ko.

Er begab sich in durch­aus brenz­li­ge Situa­tio­nen, dar­un­ter eine mehr­jäh­ri­ge Betriebs­spio­na­ge bei einer Groß­bank, ein drei­tä­gi­ges Prak­ti­kum in einer Schwa­bin­ger KiTa und die Teil­nah­me am Semi­nar Atem­the­ra­pie für Füh­rungs­kräf­te. Aus die­sem bio­gra­phi­schen Cross­over macht Maxi Schaf­roth umwer­fen­des Kaba­rett, immer unter­legt mit dem schnar­ren­den Charme sei­nes All­gäu­er zuwei­sen. Beglei­tet wird er auch in “Fas­zi­na­ti­on Bay­ern” wie­der von Herz und Ver­stand und vor allem von sei­nem kon­ge­nia­len Gitar­ri­sten und Hof­nach­barn Mar­kus Schalk. Je nach zeit­li­cher Ver­füg­bar­keit schließt sich der Kin­der­chor der Jun­gen Uni­on Mies­bach der Ver­an­stal­tung an.