Groß­ein­satz in Forch­heim: Defek­ter Laut­spre­cher war die Ursa­che

Symbolbild Polizei

Forch­heim. Eine Mit­tei­lung über „Feu­er­stö­ße wie von einem Maschi­nen­ge­wehr“ löste am frü­hen Mor­gen ein Groß­auf­ge­bot der Poli­zei aus. Die ver­meint­li­chen Schüs­se wur­den gegen 04:10 Uhr von Anwoh­nern im Bereich des Kel­ler­wal­des gehört. Die Poli­zei­strei­fe konn­te die schuß­ähn­li­chen Geräu­sche eben­so wahr­neh­men. Nach­dem sämt­li­che Mög­lich­kei­ten wie Jagd, Mili­tär­übung und ähn­li­ches aus­ge­schlos­sen wer­den konn­te, wur­den wei­te­re Strei­fen, auch von benach­bar­ten Dienst­stel­len, zur Unter­stüt­zung geru­fen, wel­che sich nach den bis­lang unbe­kann­ten „Schüt­zen“ auf die Suche bega­ben. Ein Poli­zei­hub­schrau­ber unter­stütz­te die Suche aus der Luft.

Schließ­lich konn­te Ent­war­nung gege­ben wer­den. Ver­mut­lich auf­grund eines Kurz­schlus­ses ver­ur­sach­te ein „Büh­nen­laut­spre­cher“, wel­cher haupt­säch­lich zur Anna­fest­zeit zum Ein­satz kommt, die schuß­ähn­li­chen Geräu­sche. Die Ver­ant­wort­li­chen konn­ten bereits hin­sicht­lich der bal­di­gen Repa­ra­tur ver­stän­digt wer­den, sodaß einem künf­tig wie­der erhol­sa­men Schlaf im Bereich des Kel­ler­wal­des nichts mehr ent­ge­gen­ste­hen dürf­te.