Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 11.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Ein­bre­cher bre­chen Bau­wa­gen auf

COBURG. Unbe­kann­te Die­be erbeu­te­ten am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de aus einem Bau­wa­gen auf einer Bau­stel­le in der Milch­hof­stra­ße etwa 100 Euro Bar­geld, einen Bier­ka­sten und Werk­zeug.

Die Ein­bre­cher ver­schaff­ten sich Zugang zum Inne­ren des Bau­wa­gens, indem sie ein Fen­ster auf­he­bel­ten. Aus einer Kaf­fee­kas­se, die auf dem Tisch stand, ent­wen­de­ten sie das Bar­geld sowie einen Geträn­ke­ka­sten und ein Arbeits­werk­zeug. Wei­te­re Bau­ma­schi­nen und Werk­zeu­ge, die in einem sepa­ra­ten Lager­raum des Bau­wa­gens unter­ge­bracht waren, lie­ßen die Ein­bre­cher unan­ge­ta­stet. Den Gesamt­scha­den bezif­fert die Cobur­ger Poli­zei auf 300 Euro.

Ermit­telt wird wegen Ein­bruch­dieb­stahls. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se zu den bis dato unbe­kann­ten Ein­bre­chern geben kön­nen, wer­den gebe­ten sich unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wen­den.

Trans­por­ter fährt Stra­ßen­la­ter­ne an und flüch­tet

COBURG. Einen Sach­scha­den von min­de­stens 1000 Euro ver­ur­sach­te die bis dato unbe­kann­te Fah­re­rin eines wei­ßen Trans­por­ters am Mon­tag um 08:10 Uhr in der Roda­cher Stra­ße. Die Paket­bo­tin ran­gier­te auf dem Geh­weg rück­wärts und stieß mit ihrem wei­ßen Fiat Duca­to mit Bam­ber­ger Kenn­zei­chen gegen eine Stra­ßen­la­ter­ne. Die­se wur­de dabei ver­bo­gen und der Lam­pen­schirm brach ab. Unmit­tel­bar nach dem Anstoß hielt die Frau an, sam­mel­te die abge­bro­che­nen Fahr­zeug­tei­le ihres Fahr­zeugs ein und ver­ließ im Anschluss die Unfall­stel­le ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den zu küm­mern.

Ein Zeu­ge merk­te sich das Kenn­zei­chen des Unfall­fahr­zeugs und ver­stän­dig­te die Cobur­ger Poli­zei. Die­se ermit­telt nun wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort sowie einem Ver­stoß nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung.

Heu­pres­se ging in Flam­men auf – 100000 Euro Sach­scha­den

SESS­LACH, OBER­ELL­DORF, LKR. COBURG. Eine Heu­pres­se im Wert von 100000 Euro geriet am Mon­tag, um 19:10 Uhr, im Sess­la­cher Gemein­de­ge­biet in Brand.

Auf einem Feld zwi­schen den Ort­schaf­ten Ober­ell­dorf und Unter­ell­dorf war ein 33-jäh­ri­ger Land­wirt damit beschäf­tigt das Heu auf dem Feld mit der Maschi­ne zu pres­sen. Auf Grund der Hit­ze und der gro­ßen Trocken­heit geriet die Maschi­ne in Brand. Beim Abhän­gen der bren­nen­den Pres­se von der Zug­ma­schi­ne zog sich der 33-Jäh­ri­ge eine Rauch­ver­gif­tung zu. Die­ser muss­te vom Ret­tungs­dienst ins Cobur­ger Kli­ni­kum gebracht wer­den. Die Pres­se brann­te auf dem Feld kom­plett aus.

Die Feu­er­weh­ren aus Die­ters­dorf, Hafen­preppach und Pfarr­wei­sach waren mit ins­ge­samt 30 Mann vor Ort.

Laut­star­ker Streit führt zu Rausch­gift­si­cher­stel­lung

COBURG. Unter ande­rem Mari­hua­na im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Gramm­be­reich, ver­däch­ti­ges kri­stal­li­nes Pul­ver und ein ver­bo­te­nes Mes­ser stell­ten Poli­zei­be­am­te in der Nacht zum Mon­tag in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus sicher. Zuvor hat­te eine Zeu­gin ver­däch­ti­ge Äuße­run­gen zu Betäu­bungs­mit­teln gehört.

Kurz nach 23.15 Uhr stritt ein Pär­chen laut­stark auf dem Bal­kon des Anwe­sens im Hahn­weg. Dabei hör­te eine Pas­san­tin, wie der Bewoh­ner eine Äuße­rung zu Dro­gen in sei­nem Besitz mach­te. Die Zeu­gin ver­stän­dig­te dar­auf­hin die Poli­zei. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft Coburg erfolg­te wenig spä­ter die Durch­su­chung der Woh­nung. Hier­bei konn­ten die Ein­satz­kräf­te etwas Mari­hua­na auf einem Tisch sowie eine grö­ße­re Men­ge, ver­steckt in einem Rei­se­kof­fer, auf­fin­den und sicher­stel­len. In einem Zim­mer ent­deck­ten die Poli­zi­sten zudem ein Behält­nis mit kri­stal­li­ner Sub­stanz, eini­ge Ecsta­sy-Tablet­ten sowie ein Mes­ser und beschlag­nahm­ten die Gegen­stän­de. Auch eini­ge hun­dert Euro Bar­geld, Han­dys und Hard­ware nah­men die Beam­ten mit. Die tat­ver­däch­ti­gen, fest­ge­nom­me­nen Bewoh­ner, ein 33-Jäh­ri­ger und sei­ne 30 Jah­re alte Freun­din, muss­ten die Poli­zi­sten zur Dienst­stel­le beglei­ten. Beam­te des Fach­kom­mis­sa­ri­ats der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg über­nah­men die wei­te­ren Ermitt­lun­gen.

Bei der Über­prü­fung des Pul­vers durch ein rechts­me­di­zi­ni­sches Insti­tut stell­te sich her­aus, dass es sich dabei fast aus­schließ­lich um Streck­mit­tel han­delt. Das Paar muss sich wegen Straf­ta­ten gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz und einem Ver­stoß nach dem Waf­fen­ge­setz ver­ant­wor­ten.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Hof

Ver­such­tes Tötungs­de­likt unter Brü­dern

HOF. Mit einem Mes­ser ging ein jun­ger Mann am Mon­tag­abend in einer Woh­nung auf sei­nen jün­ge­ren Bru­der los. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft erging Haft­be­fehl gegen ihn.

Ein Fami­li­en­streit zwi­schen den 26 und 17 Jah­re alten Brü­dern eska­lier­te am Mon­tag­abend gegen 19.55 Uhr in der Molt­ke­stra­ße. Der älte­re der bei­den Syrer ging dar­auf­hin mit einem Mes­ser auf sei­nen klei­nen Bru­der los. Trotz des Ein­grei­fens der 46-jäh­ri­gen Mut­ter, stach der 26-Jäh­ri­ge auf sei­nen Bru­der ein. Die­ser konn­te einen Stich in Rich­tung sei­nes Ober­kör­pers mit der Hand abweh­ren und erlitt dabei klei­ne­re Schnitt­wun­den. Im Geran­gel ver­letz­te der Tat­ver­däch­ti­ge mit dem Mes­ser auch einen wei­te­ren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen, der den Streit zu schlich­ten ver­such­te. Sei­ne Mut­ter attackier­te der Tat­ver­däch­ti­ge mit einem Faust­schlag und flüch­te­te im Anschluss aus der Woh­nung. Im Rah­men der Fahn­dung durch die Hofer Poli­zei konn­ten die Beam­ten den jun­gen Mann im Bereich der Alsen­berg­stra­ße fest­neh­men. Sie stell­ten zudem die Tat­waf­fe und meh­re­re Beweis­mit­tel sicher.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof hat die Ermitt­lun­gen wegen eines ver­such­ten Tötungs­de­lik­tes und gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung unter Lei­tung der Staats­an­walt­schaft Hof über­nom­men. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft erließ ein Ermitt­lungs­rich­ter Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags gegen den 26-Jäh­ri­gen. Poli­zei­voll­zugs­be­am­te brach­ten den Mann in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt.

Streit eska­liert – Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags

HOF. Ein lan­ge schwe­len­der Streit eska­lier­te am Mon­tag­abend vor einer Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft in der Stra­ße „Am Schol­len­teich“. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof ermit­telt wegen eines ver­such­ten Tötungs­de­lik­tes und auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Hof erging Haft­be­fehl gegen einen 26-Jäh­ri­gen.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen gibt es zwi­schen den bei­den äthio­pi­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen bereits seit einem län­ge­ren Zeit­raum Strei­tig­kei­ten. Gegen 18.30 Uhr attackier­te der 26-jäh­ri­ge Bewoh­ner der Unter­kunft einen 24-jäh­ri­gen Lands­mann. Der 26-Jäh­ri­ge ver­letz­te den Jün­ge­ren mit drei Mes­ser­sti­chen im Ober­kör­per und flüch­te­te anschlie­ßend vom Tat­ort. Im Rah­men der Fahn­dung konn­ten Ein­satz­kräf­te der Poli­zei den Mann nahe der Luft­brücke fest­neh­men. Das 24-jäh­ri­ge Opfer erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und muss­te not­ope­riert wer­den. Sein Zustand ist wei­ter­hin kri­tisch.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof hat unter Lei­tung der Staats­an­walt­schaft Hof die Ermitt­lun­gen wegen eines ver­such­ten Tötungs­de­lik­tes auf­ge­nom­men. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft erlies ein Ermitt­lungs­rich­ter am Diens­tag Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags gegen den 26-Jäh­ri­gen. Poli­zei­be­am­te brach­ten ihn dar­auf­hin in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof bit­tet Zeu­gen des Vor­falls, sich mit ihr unter der Tel.-Nr. 09281/704–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Gar­ten­mau­er ange­fah­ren

Kro­nach: Am Mon­tag zwi­schen 07:00 Uhr und 18:30 Uhr wur­de die Gar­ten­mau­er eines Grund­stücks im Schlei­fer Ring von einem Unbe­kann­ten ange­fah­ren und beschä­digt. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf rund 5000,- Euro. Even­tu­el­le Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 ent­ge­gen.

Unfall­be­tei­lig­ter unter Alko­hol­ein­fluss

Kro­nach: Eine Strei­fe der Poli­zei Kro­nach wur­de am Mon­tag­nach­mit­tag auf einen Auf­fahr­un­fall auf­merk­sam, der sich auf der B173 bei Rup­pen ereig­net hat­te. Als die Ord­nungs­hü­ter die Per­so­na­li­en der Betei­lig­ten aus­tau­schen woll­ten, bemerk­ten sie, dass einer der Unfall­be­tei­lig­ten, ein 42-jäh­ri­ger KIA-Fah­rer aus dem Bereich Markt­ro­dach, nach Alko­hol roch. Ein durch­ge­führ­ter Test ergab einen Atem­al­ko­hol­wert von 1,12 Pro­mil­le. Der Fah­rer muss­te mit zur Blut­pro­be. Sein Füh­rer­schein wur­de auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft sicher­ge­stellt.

Dodge beschä­digt

Kro­nach: Im Lau­fe des letz­ten Sonn­tags wur­de in der Indu­strie­stra­ße ein gepark­ter Chrys­ler Dodge von einem Unbe­kann­ten beschä­digt. Das Fahr­zeug stand auf dem Fir­men­ge­län­de eines Auto­han­dels und wur­de auf der Bei­fah­rer­sei­te, im Bereich der hin­te­ren Sei­ten­wand, beschä­digt. Der Sach­scha­den (Ein­del­lung) beläuft sich auf rund 2500,- Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Betrun­ken am Steu­er – Füh­rer­schein weg

Kulm­bach. Mit 1,44 Pro­mil­le wur­de ein 47-jäh­ri­ger aus dem öst­li­chen Land­kreis aus dem Ver­kehr gezo­gen. Der Fah­rer wur­de am Mon­tag­nach­mit­tag einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen als den Beam­ten eine „Fah­ne“ in die Nase stieg. Der Atem­al­ko­hol­test bestä­tig­te den Ver­dacht der Alko­hol­fahrt. Beim Fah­rer wur­de im Anschluss eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt.

Betrun­ken mit Pedel­ec durch die Stadt

Kulm­bach. Am Mon­tag gg. 21:30 Uhr ver­stän­dig­ten auf­merk­sa­me Bür­ger die Poli­zei Kulm­bach. Sie beob­ach­te­ten einen 58-jäh­ri­gen Kulm­ba­cher als die­ser mit sei­nem Pedel­ec in Zie­gel­hüt­tener Stra­ße fuhr. Sein Fahr­ver­hal­ten war auf­grund erheb­li­cher Schlan­gen­li­ni­en jedoch mehr als merk­wür­dig. Die Strei­fe konn­ten den Fah­rer sodann anhal­ten. Der Grund für die unsi­che­re Fahr­wei­se wur­de nach einem Alko­hol­test bekannt, die­ser erbrach­te einen Wert von 1,68 Pro­mil­le. Auch die­ser Fah­rer muss sich nun wegen der Trun­ken­heit im Ver­kehr vor dem Gericht ver­ant­wor­ten.

Unfall­flucht nach Spie­gel­klat­scher

Kulm­bach. Am Mon­tag in der Zeit von 12:20 Uhr bis 13:15 Uhr wur­de in der Gum­mi­stra­ße der Außen­spie­gel eines schwar­zen VW Golf abge­fah­ren. Der Ver­ur­sa­cher setz­te sei­ne Fahrt jedoch fort ohne sich um die Regu­lie­rung des Unfall­scha­dens zu küm­mern. Die Poli­zei Kulm­bach bit­tet um Hin­wei­se auf das Täter­fahr­zeug unter der Ruf­num­mer 09221/6090

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Dieb­stahl

Alten­kunst­adt, LKR. Lich­ten­fels. In der Zeit von Frei­tag 00:00 Uhr bis Sonn­tag 11:00 Uhr ent­wen­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter im St.-Josephs-Weg 1 ein gel­bes Hin­weis­schild mit der Auf­schrift „Ein- und Aus­fahrt frei­hal­ten bei Tag und Nacht“ wel­ches an einem Gar­ten­zaun ange­bracht war. Der Eigen­tü­mer des Anwe­sens konn­te kei­ner­lei Hin­wei­se auf den oder die Täter geben. Zeu­gen die Wahr­neh­mun­gen zu dem Dieb­stahl gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Dro­gen auf­ge­fun­den

Lich­ten­fels. Bei einer Per­so­nen­kon­trol­le am Mon­tag­vor­mit­tag im Stadt­ge­biet von Lich­ten­fels, konn­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels bei einer 37-jäh­ri­gen Frau und einem 18-jäh­ri­gen Mann eine klei­ne Men­ge Methamf­et­amin und LSD-Trips auf­fin­den. Bei­de zeig­ten dro­gen­ty­pi­sche Aus­fall­erschei­nun­gen und wur­den zur Iden­ti­täts­fest­stel­lung zur Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels ver­bracht. Das Rausch­gift wur­de sicher­ge­stellt. Die Frau und der Mann erhal­ten eine Anzei­ge wegen Ver­stoß gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz.