Aus der Forch­hei­mer Leser­post: “Gegen die Rotz­na­sen­ver­ord­nung – für eine pra­xis­na­he Fami­li­en­po­li­tik”

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Kund­ge­bung 25.07.2020 (Frei­heits­be­we­gung Forch­heim am Para­de­platz)

‚Gegen die Rotz­na­sen­ver­ord­nung – für eine pra­xis­na­he Fami­li­en­po­li­tik’

Als klas­si­scher Ein­stieg, die belieb­te­ste Fra­ge, wenn es um die Dis­kus­si­on von Fami­li­en geht: ‚Haben Sie Kin­der’?

Doch die Ant­wort auf die­se Fra­ge muss irrele­vant sein, denn nicht nur Eltern kön­nen die aktu­el­le Dis­kus­si­on um die fami­li­en­feind­li­che (!) Poli­tik im Frei­staat, wie auch im Bund gera­de „live“ mit­er­le­ben. Kin­der sind unse­re Zukunft – In kei­ner Rede unse­res Mini­ster­prä­si­den­ten oder unse­rer Fami­li­en­po­li­ti­ker darf die­ser abge­dro­sche­ne Satz feh­len. Kin­der sichern das Fort­be­stehen der Mensch­heit und sind natür­li­che die Steu­er­zah­ler und Arbeit­neh­mer der Zukunft.

Und den­noch:
Wie­so kom­men Schu­len und Kitas bei ver­schärf­ten Mass­nah­men IMMER als Erstes, in den Auf­zäh­lun­gen von Locke­run­gen jedoch immer als Letz­tes? Wie­so ist das Recht auf Bil­dung und sozia­le Ent­wick­lung weni­ger wert als der Spar­gel auf dem Feld, die Rin­der­hälf­te bei Tön­nies oder die Bun­des­li­ga?

Für fast jeden Wirt­schafts­zweig wer­den Kon­zep­te ent­wickelt und Mög­lich­kei­ten der Locke­rung erör­tert – Fami­li­en fin­den dabei ein­fach nicht statt! Obwohl sich in der Fami­lie ALLE Mass­nah­men bün­deln, wie in einem Brenn­glas: Jobverlust/​Kurzarbeit/​Home­Of­fice, Coro­naangst, Kon­takt­be­schrän­kung, Home­schoo­ling und Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen.

Dar­um geht es uns. Wir wol­len, dass die Poli­tik Fami­li­en end­lich ernst nimmt. Fami­li­en­ver­tre­ter, wie auch Erzie­her und Leh­rer sol­len in die Bespre­chung von Maß­nah­men zum Infek­ti­ons­schutz ein­be­zo­gen wer­den. Es ist Zeit für pra­xis­na­he Maß­nah­men, wel­che die Sicher­heit von Leh­rern und Erzie­hern genau­so wich­tig nimmt, wie den Anspruch unse­rer Kin­der auf För­de­rung und sozia­le Kon­tak­te. Denk­bar wären zum Bei­spiel regel­mä­ßi­ge gepool­te Test, um früh­zei­tig Infek­tio­nen zu erken­nen. Auch ein Wech­sel der Klei­dung (‚Arbeits­klei­dung’) ver­mei­det die Infek­ti­ons­wei­ter­ga­be in den pri­va­ten Bereich.

Kin­der sind unse­re Zukunft! Und durch Iso­la­ti­on gestress­te Kin­der kosten die Gesell­schaft am Ende mehr als pra­xis­na­he Fami­li­en­po­li­tik.

Petra Nathan