MdL Mela­nie Huml (CSU): Mehr KiTa-Plät­ze für Bam­berg

Den Aus­bau der Kin­der­be­treu­ung in Bam­berg unter­stützt der Frei­staat Bay­ern wei­ter mit erheb­li­chen Mit­teln. Wie die regio­na­le Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml (CSU) mit­teilt, soll die Stadt Bam­berg fast 2,4 Mil­lio­nen Euro für die Erwei­te­rung der Kin­der­ta­ges­stät­te Jean Paul erhal­ten.

„Mit dem Ersatz­neu­bau in der Hegel­stra­ße sol­len 99 zusätz­li­che Betreu­ungs­plät­ze ent­ste­hen. Das ist ein wich­ti­ger Schritt. Wir brau­chen in Bam­berg ganz drin­gend mehr Kin­der­gar­ten- und Krip­pen­plät­ze. Des­halb freue ich mich sehr, dass die Dia­ko­nie ihre KiTa Jean Paul der­art deut­lich aus­baut und wir sei­tens des Frei­staats die­se Maß­nah­me groß­zü­gig unter­stüt­zen kön­nen“, betont Huml.

Genü­gend Kin­der­be­treu­ungs­plät­ze bereit zu stel­len, gehö­re zwar zu den Pflicht­auf­ga­ben der Kom­mu­nen im Auf­trag des Bun­des, doch über­neh­me Bay­ern einen erheb­li­chen Teil der Kosten, erklärt Huml. „Wir för­dern grund­sätz­lich sowohl die lau­fen­den Betriebs­ko­sten als auch Bau­maß­nah­men, Son­der­zu­schüs­se hat es für die Schaf­fung zusätz­li­cher Betreu­ungs­plät­ze gege­ben“, so Huml.

Für die Son­der­in­ve­sti­ti­ons­pro­gram­me zum Aus­bau der Kin­der­be­treu­ung habe der Frei­staat Bay­ern über 1,2 Mil­li­ar­den Euro zur Ver­fü­gung gestellt, hin­zu kämen noch 696 Mil­lio­nen Euro an Bun­des­mit­teln, berich­tet Huml. „Die­se außer­or­dent­lich hohe För­de­rung habe ich ger­ne mit­un­ter­stützt, da ich den Aus­bau der Kin­der­be­treu­ung für sehr wich­tig hal­te. Erstens weil die Gebur­ten­zah­len erfreu­li­cher­wei­se gestie­gen sind und sich zwei­tens die Bedürf­nis­se der Fami­li­en dahin gehend geän­dert haben, dass ins­be­son­de­re in der Klein­kind­be­treu­ung die Nach­fra­ge gestie­gen ist“, erklärt Mela­nie Huml, die selbst zwei­fa­che Mut­ter ist.

Auch nach dem Ende des 4. Son­der­in­ve­sti­ti­ons­pro­gramms wer­de sich der Frei­staat wei­ter beim Kita-Aus­bau enga­gie­ren, so Huml: „Im Rah­men des Baye­ri­schen Finanz­aus­gleichs­ge­set­zes för­dern wir Neu­bau­ten, Erwei­te­run­gen und Gene­ral­sa­nie­run­gen. Abhän­gig von der Finanz­kraft der Gemein­de erstat­ten wir bis zu 80 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kosten, in Ein­zel­fäl­len sogar bis zu 90 Pro­zent.“

Gleich­zei­tig lege der Frei­staat bei der Kin­der­be­treu­ung gro­ßen Wert auf die Qua­li­tät, so Huml wei­ter: „Des­halb lei­sten wir auch hohe Betriebs­ko­sten­zu­schüs­se an die Kom­mu­nen und set­zen zusätz­lich qua­li­ta­ti­ve Akzen­te durch För­der­pro­gram­me. Wir haben zum Bei­spiel einen Lei­tungs- und Ver­wal­tungs­bo­nus ein­ge­führt, um die päd­ago­gi­schen Lei­tun­gen zeit­lich zu ent­la­sten.“ Allein für die Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen in Bam­berg belau­fe sich die Betriebs­ko­sten­för­de­rung auf ca. 10 Mil­lio­nen Euro pro Jahr.