Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 5.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Drei­mal Dieb­stahl im sel­ben Geschäft

BAM­BERG. Am Diens­tag­nach­mit­tag wur­de in einem Beklei­dungs­ge­schäft in der Bam­ber­ger Innen­stadt ein 50-jäh­ri­ger Mann beim Dieb­stahl von drei Her­ren­ho­sen im Gesamt­wert von knapp 63 Euro ertappt. Der Lang­fin­ger woll­te die Hosen ver­steckt in sei­nem Ruck­sack ohne Bezah­lung aus dem Geschäft schmug­geln.

Kur­ze Zeit spä­ter wur­de im glei­chen Geschäft ein 61-jäh­ri­ger Mann eben­falls beim Dieb­stahl einer Her­ren­ho­se für 20 Euro ertappt. Auch er woll­te sei­ne Die­bes­beu­te ver­steckt in einem Ruck­sack aus dem Laden brin­gen.

Kurz vor 19.00 Uhr wur­de dort dann noch eine 16-Jäh­ri­ge beim Dieb­stahl von Beklei­dung für knapp 41 Euro vom Laden­de­tek­tiv ertappt. Die jun­ge Frau wur­de mit zur Poli­zei­dienst­stel­le genom­men, wo sie von ihrer Mut­ter abge­holt wur­de.

Geld­beu­tel­dieb­stahl

BAM­BERG. Am Diens­tag gegen 18.00 Uhr wur­de einer Ser­vice­kraft eines Cafes im Bam­ber­ger Berg­ge­biet der Geld­beu­tel mit einem drei­stel­li­gen Bar­geld­be­trag gestoh­len. Der Täter ist bis­lang noch Unbe­kannt.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. Im Kreis­ver­kehr am Laub­an­ger miss­ach­te­te am Diens­tag­früh gegen 10.15 Uhr ein Lkw-Fah­rer die Vor­fahrt eines VW-Fah­rers, wes­halb bei­de Fahr­zeu­ge zusam­men­stie­ßen. An bei­den Autos ent­stand Gesamtsach­scha­den von etwa 3000 Euro.

BAM­BERG. Am Diens­tag­nach­mit­tag gegen 15.30 Uhr über­sah ein Sko­da-Fah­rer beim Aus­fah­ren aus dem Park­platz der Bro­se-Are­na in der Forch­hei­mer Stra­ße eine Rad­fah­re­rin, die dort auf dem Rad­weg unter­wegs war. Durch den Zusam­men­stoß erlitt die 50-jäh­ri­ge Frau Prel­lun­gen, die im Kli­ni­kum Bam­berg behan­delt wer­den muss­ten. Der Sach­scha­den wird von der Poli­zei auf etwa 1100 Euro bezif­fert.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. In der Wei­ßen­burg­stra­ße stieß am Diens­tag­nach­mit­tag gegen 17.30 Uhr eine Mer­ce­des-Fah­re­rin mit der Anhän­ger­kupp­lung gegen die Front eines gepark­ten VW Golf, rich­te­te Sach­scha­den von etwa 1500 Euro an und flüch­te­te anschlie­ßend. Weil die Auto­fah­re­rin spä­ter zum Unfall­ort zurück­kam konn­te sie schnell von der Poli­zei ermit­telt wer­den.

Streit zwi­schen Fuß­gän­ger und Auto­fah­rer

BAM­BERG. Am Mon­tag­nach­mit­tag gegen 16.40 Uhr lief ein Mann auf der Unte­ren Mühl­brücke, als die­ser von einem Auto­fah­rer ange­hupt wur­de. Als der Fuß­gän­ger dar­auf zunächst nicht reagier­te, fuhr der Auto­fah­rer gegen den Ober­schen­kel des Man­nes, der dar­auf­hin mit einer Hand auf die Motor­hau­be schlug. Dar­auf­hin stieg der Auto­fah­rer aus, droh­te ihm, bevor er dem Geschä­dig­ten drei­mal mit der fla­chen Hand ins Gesicht schlug und anschlie­ßend wei­ter­fuhr. Der 30-jäh­ri­ge Mann ver­letz­te sich dadurch leicht im Gesicht. Die Poli­zei hat Ermitt­lun­gen wegen Kör­per­ver­let­zung und Bedro­hung auf­ge­nom­men.

Unbe­kann­ter teilt Faust­schlag aus

BAM­BERG. Mitt­woch­früh kurz vor 01.00 Uhr geriet hin­ter einem Restau­rant am Kanal eine Per­so­nen­grup­pe mit einem Unbe­kann­ten in Streit. Der kräf­ti­ge Mann, ca. 170 cm groß, schlug einem 22-Jäh­ri­gen dann plötz­lich uner­war­tet mit der Faust ins Gesicht, wes­halb sich die­ser leicht ver­letz­te. Der Angrei­fer flüch­te­te anschlie­ßend.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Zwei War­te­häus­chen mit Far­be beschmiert

STE­GAU­RACH. In der Zeit von Sams­tag bis Diens­tag­nach­mit­tag beschmier­ten unbe­kann­te Täter zwei War­te­häus­chen am Schul­platz mit Far­be. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beträgt ca. 500 Euro. Wem sind zur besag­ten Zeit ver­däch­ti­ge Per­so­nen an der Ört­lich­keit auf­ge­fal­len und kann Hin­wei­se auf die Täter geben? Mel­dun­gen nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, ent­ge­gen.

Tür zur Fischer­hüt­te beschä­digt

KEM­MERN. Die Eisen­tür zur Fischer­hüt­te in der Brücken­stra­ße beschä­dig­ten unbe­kann­te Täter am Diens­tag, zwi­schen 18 und 22 Uhr. Die Täter schlu­gen mit einem Stein so hef­tig gegen die Tür bzw. Schließ­ein­heit, so dass die­se geöff­net wer­den konn­te. Die Ein­dring­lin­ge gelang­ten so auf die Veran­da der Fischer­hüt­te. Die Täter hin­ter­lie­ßen Sach­scha­den in Höhe von ca. 300 Euro. Ent­wen­det wur­de nichts.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Ein­mal Haft­be­fehl, ein­mal Dro­gen

Wachen­roth. Bei der Kon­trol­le eines VW Kom­bi mit fran­zö­si­scher Zulas­sung an der Tank-und Rast­an­la­ge Stei­ger­wald durch Schlei­er­fahn­der der Auto­bahn­po­li­zei tra­fen die Beam­ten einen Mit­fah­rer an, der zur Fahn­dung aus­ge­schrie­ben war. Durch sofor­ti­ge Zah­lung der aus­ste­hen­den Geld­stra­fe konn­te der 36jährige die Ein­lie­fe­rung in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt ver­mei­den. Der 48jährige Fah­rer hat­te den VW offen­bar unter Ein­fluss von Dro­gen gefah­ren. Bei ihm wur­de zudem noch eine gerin­ge Men­ge Rausch­gift auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt. Der unver­meid­li­chen Blut­ent­nah­me und Unter­bin­dung der Wei­ter­fahrt fol­gen Straf­an­zei­ge, sowie Buß­geld und Fahr­ver­bot.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Train­meu­sel. Eine 70-jäh­ri­ge Frau aus der Ober­pfalz fuhr am Don­ners­tag­nach­mit­tag mit ihrem Fahr­rad auf einem Schot­ter­weg einen stei­len Berg hin­ab. Dabei kam die Senio­rin auf den unebe­nen Unter­grund ins Schlin­gern und stürz­te. Mit Ver­dacht auf Knö­chel­bruch wur­de die Dame ins Kli­ni­kum Forch­heim ein­ge­lie­fert. Am Fahr­rad ent­stand ledig­lich gering­fü­gi­ger Scha­den.

Eber­mann­stadt. Ein 14-jäh­ri­ger Jugend­li­cher hat­te es wegen eines Fri­seur­ter­mins eilig und fuhr am Diens­tag­vor­mit­tag mit sei­nem Fahr­rad von der obe­ren Röth in die unte­re Röth. Auf sei­ner Fahrt schnitt er eine Links­kur­ve und prall­te gegen den ent­ge­gen­kom­men­den Audi einer 68-jäh­ri­gen Senio­rin. Dabei flog der Jun­ge über die Motor­hau­be und zog sich glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen zu. Der Sach­scha­den beträgt 5500 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Unfall­fluch­ten

FORCH­HEIM. 1.500,– EUR Sach­scha­den rich­te­te ein bis­lang unbe­kann­ter Auto­fah­rer im Mei­sen­weg an. Dort wur­de von Mon­tag, 19.00 Uhr, bis Diens­tag, 15.45 Uhr, ein sil­ber­ner Audi TT ange­fah­ren. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne sei­nen gesetz­li­chen Pflich­ten nach­zu­kom­men. Ermitt­lun­gen wegen Unfall­flucht wur­den auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter 09191/70900 mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu set­zen.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Ein in der Kasern­stra­ße gepark­ter schwar­zer BMW wur­de offen­sicht­lich mut­wil­lig beschä­digt. Der Pkw park­te dort am Diens­tag in der Zeit von 11.30 bis 12.15 Uhr. Er wur­de an der Fahr­zeug­front ver­kratzt. Der Sach­scha­den beträgt etwa 500,– EUR. Hin­wei­se an die Poli­zei unter 09191/70900.

NEUN­KIR­CHEN AM BRAND. LKR. FORCH­HEIM. Zu einem Brand in einem Tra­fo­häus­chen am Mühl­weg kam es am Diens­tag­nach­mit­tag. Offen­sicht­lich auf­grund von Hit­ze­ent­wick­lung gerie­ten meh­re­re Kabel in Brand. Durch die alar­mier­te Feu­er­wehr wur­de der Brand gelöscht und das Tra­fo­häus­chen anschlie­ßend gelüf­tet. Der Sach­scha­den wird auf etwa 10.000,– EUR geschätzt. Ver­letzt wur­de nie­mand. Bedingt durch die nach dem Brand erfor­der­li­chen Rei­ni­gungs- und Repa­ra­tur­ar­bei­ten kam es zu einem teil­wei­se meh­re­re Stun­den anhal­ten­den Strom­aus­fall in den umlie­gen­den Berei­chen.

NEUN­KIR­CHEN AM BRAND. LKR. FORCH­HEIM. „Schnell weg hier!“ dach­ten sich am Diens­tag­nach­mit­tag drei Jugend­li­che, als sie einen Strei­fen­wa­gen der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim erblick­ten, der in die Ska­ter­an­la­ge „Zu den Heu­wie­sen“ ein­fuhr. Die bei­den Poli­zei­be­am­ten konn­ten die Flüch­ten­den jedoch nach kur­zem Sprint ein­ho­len. Schnell stell­te sich her­aus, war­um es das Trio so eilig hat­te: Vor Ort konn­ten ille­ga­le Betäu­bungs­mit­tel und Rausch­gif­tu­ten­si­li­en sicher­ge­stellt wer­den. Die Cli­que, mit der die drei unter­wegs sind, war in den ver­gan­ge­nen Mona­ten mehr­fach wegen Alko­hol­miss­brauchs, Tabak­kon­sums und ver­bo­te­nen „Coro­na-Par­tys“ auf­ge­fal­len. Nun wer­den sich die Staats­an­walt­schaft und das Jugend­amt mit dem Fehl­ver­hal­ten der 15- und 16-Jäh­ri­gen befas­sen.