Poli­zei­be­richt ERH vom 3.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt

Ver­ab­re­dung ende­te mit Trit­ten und Schlä­gen

Am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag lief die Ver­ab­re­dung eines 17-Jäh­ri­gen mit einem Mäd­chen in der Erlan­ger Innen­stadt aus dem Ruder. Anstatt einem schö­nen gemein­sa­men Abend han­del­te sich der jun­ge Mann Schlä­ge und Trit­te ein.

Der 17-Jäh­ri­ge hat­te sich mit einem Mäd­chen, wel­ches er nur unter ihrem Vor­na­men kann­te, zu einem Tref­fen in der Erlan­ger Innen­stadt ver­ab­re­det. Am aus­ge­mach­ten Treff­punkt erschien das Mäd­chen jedoch nicht allei­ne, sie war in Beglei­tung einer Freun­din und drei männ­li­che Jugend­li­chen. Als sich der jun­ge Mann ent­täuscht vom Ver­lauf der Ver­ab­re­dung von der Grup­pe ver­ab­schie­de­te, ver­folg­ten ihn die drei Jugend­li­chen. Sie brach­ten ihn zu Boden und tra­ten dort auf ihn ein. Einer der Jugend­li­chen ver­such­te auch noch mit einem Metall­ge­gen­stand auf den 17-Jäh­ri­gen ein­zu­schla­gen. Dies konn­te jedoch durch das beherz­te Ein­grei­fen eines Pas­san­ten ver­hin­dert wer­den. Dar­auf­hin ent­fern­ten sich die Jugend­li­chen von der Tatört­lich­keit. Der 17-jäh­ri­ge Mann wur­de bei der Aus­ein­an­der­set­zung leicht ver­letzt.

Die Poli­zei hat Ermitt­lung wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung auf­ge­nom­men und sucht nach Zeu­gen des Vor­falls. Ins­be­son­de­re bit­tet die Poli­zei den bis­lang unbe­kann­ten Pas­san­ten, der dem jun­gen Mann zu Hil­fe kam, sich zu mel­den.
Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt unter der Ruf­num­mer 09131 / 760–114 ent­ge­gen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Unfall­flucht vor Schwimm­bad

Herolds­berg. Am Mon­tag den 20.07.20, gegen 13:00 Uhr, wur­de der gepark­te Pkw eines Bade­ga­stes des Schloss­ba­des ange­fah­ren. Der beschä­dig­te Pkw war hier­bei auf einem klei­nen Park­platz im Eichen­wäld­chen abge­stellt. Ein Anwoh­ner konn­te einen Knall wahr­neh­men und einen sil­ber­nen VW beob­ach­ten, wel­cher sich von der Unfall­stel­le ent­fern­te. Der Sach­scha­den am Pkw der Geschä­dig­ten beläuft sich auf etwa 500€. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land erbit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se (Tel. 09131/760–514).

Herolds­berg. Im Zeit­raum vom 28.07 zum 29.07.20 wur­de in der Schu­ster­gas­se ein gepark­tes Auto ange­fah­ren. Das Fahr­zeug war auf den Park­platz der Schu­le abge­stellt. Offen­sicht­lich wur­de die­se beim Aus­par­ken eines ande­ren Autos beschä­digt. Der Sach­scha­den wur­de auf etwa 500 Euro bezif­fert. Der Ver­ur­sa­cher setz­te sei­nen Weg fort, ohne sich um die Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die PI Erlan­gen-Land unter der Tele­fon­num­mer 09131–760-514 ent­ge­gen

Ver­däch­ti­ges Eisen­teil

Möh­ren­dorf. Ein Anwoh­ner der Kel­ler­gas­se ent­deck­te vor sei­nem Wohn­an­we­sen, auf dem Geh­steig, eine Metall­do­se. Da die­se plötz­lich zu rau­chen begann, kühl­te er den Gegen­stand mit Was­ser und ver­stän­dig­te die Poli­zei. Nach­dem die Beam­ten ein­ge­trof­fen waren, rauch­te die „Dose“ erneut. Eine kur­ze Beschrei­bung genüg­te dem ver­stän­dig­ten Spreng­kom­man­do in Feucht, den Gegen­stand als ame­ri­ka­ni­sche Phos­phor­gra­na­te zu iden­ti­fi­zie­ren, die unbe­dingt sofort mit nas­sem Sand abge­deckt wer­den muss. Unter Zuhil­fe­nah­me des Bau­ho­fes Möh­ren­dorf und des net­ten Mit­tei­lers, wur­de der Fund­ort abge­sperrt. Die Gra­na­te wur­de mit Sand bedeckt und stän­dig gekühlt, bis der Mit­ar­bei­ter des Spreng­kom­man­dos die­se ber­gen und abtrans­por­tie­ren konn­te.

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­aurch

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

PKW-Fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss

Ein 23-jäh­ri­ger Mann aus Wies­ba­den war am Sonn­tag­abend mit sei­nem PKW auf dem Weg nach Hau­se. Im Bereich des Gewer­be­park Grems­dorf wur­de er von der Poli­zei einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei konn­ten dro­gen­ty­pi­sche Aus­fall­erschei­nun­gen fest­ge­stellt wer­den, ein Schnell­test ver­lief eben­falls posi­tiv. Dar­auf­hin wur­de die Wei­ter­fahrt unter­bun­den und eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net. Den Fah­rer erwar­tet nun eine Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge.