Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 25.07.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt

Krad­fah­rer ver­un­glückt töd­lich

Ein 61-jäh­ri­ger Krad­fah­rer befuhr am 24.07.2020, gegen 17:25 Uhr, die Äuße­re Brucker Stra­ße in Erlan­gen in Rich­tung Her­zo­gen­au­ra­cher Damm. In der dor­ti­gen Rechts­kur­ve nach der Ampel folg­te er jedoch nicht dem vor­ge­se­he­nen Kur­ven­ver­lauf, son­dern setz­te sei­ne Fahrt rela­tiv gerad­li­nig über die Gegen­fahr­bahn fort. Als er dort mit dem Vor­der­rad den Bord­stein tou­chier­te, stürz­te der Krad­fah­rer zu Boden und rutsch­te zusam­men mit sei­nem Motor­rad gegen die dor­ti­ge Stein­ein­fas­sung eines Gar­ten­zauns.

Das Unfall­ge­sche­hen wur­de von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern beob­ach­tet. Die­se lei­ste­ten umge­hend erste Hil­fe. Hier­un­ter war zufäl­lig sowohl ein Arzt als auch ein Ret­tungs­sa­ni­tä­ter. Der Krad­fah­rer war nach dem Unfall nicht mehr ansprech­bar. Es wur­den in der Fol­ge sofort Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men ein­ge­lei­tet, wel­che von dem wenig spä­ter ein­tref­fen­den Ret­tungs­dienst und dem Not­arzt fort­ge­setzt wur­den.

Der Krad­fah­rer ver­starb jedoch wenig spä­ter auf dem Trans­port in die Chir­ur­gie Erlan­gen.

Am Motor­rad ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 4.000 Euro. Der Gar­ten­zaun wies kei­ne grö­ße­ren Beschä­di­gun­gen auf. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft Erlan­gen wur­de der Leich­nam und das Motor­rad zur wei­te­ren Unter­su­chung sicher­ge­stellt.

Im Zuge der Unfall­auf­nah­me wur­de die Unfall­stel­le für den Ver­kehr völ­lig gesperrt und die­ser ent­spre­chend abge­lei­tet.

Vor Ort konn­te auf­grund der Zeu­gen­aus­sa­gen ein Fremd­ver­schul­den bis­lang aus­ge­schlos­sen wer­den. Die genaue Unfall­ur­sa­che ist nun Gegen­stand der wei­te­ren Ermitt­lun­gen. Es wird in die­sem Zuge auch über­prüft, ob ein medi­zi­ni­scher Grund das Fahr­ver­hal­ten des Krad­fah­rers beein­flusst hat.

Soll­ten bis­lang noch nicht bekann­te Zeu­gen den Unfall beob­ach­tet haben, wer­den die­se gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen unter der Tele­fon­num­mer 09131/760–114 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach

Unbe­kann­te schü­ren Feu­er

Aurach­tal. In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag, gegen 01:20 Uhr, wur­de der Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach ein grö­ße­res Feu­er in der Ans­ba­cher Stra­ße in Fal­ken­dorf mit­ge­teilt. Zudem sei­en zwei Kin­der bzw. Jugend­li­che von dort weg­ge­rannt. Bei Ein­tref­fen der Poli­zei­strei­fe war das klei­ne Feu­er, wel­ches in einem Gra­ben geschürt wur­de, bereits fast erlo­schen. Die rest­li­che Glut wur­de durch die alar­mier­te Feu­er­wehr abge­löscht.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach bit­tet Zeu­gen des Vor­falls und Per­so­nen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, sich unter Tel. 09132/78090 zu mel­den.

Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen­scha­den

Heß­dorf. Am Frei­tag­nach­mit­tag befuhr eine 59-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin die Staats­stra­ße 2259 zwi­schen Röhr­ach und Röt­ten­bach. Ca. 500 m vor Röt­ten­bach kam sie auf gera­der Strecke aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che mit ihrem Hon­da nach rechts von der Fahr­bahn ab, fuhr ca. 60 m im Grün-strei­fen, durch einen Was­ser­gra­ben und kam vor einem Baum zum Ste­hen.

Die Fah­re­rin wur­de dabei leicht an Armen und Bei­nen ver­letzt. Am Pkw wur­de die kom­plet­te Front beschä­digt, es ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den in Höhe von ca. 5000 Euro.

Die ver­stän­digt Feu­er­wehr Heß­dorf konn­te eine Ver­un­rei­ni­gung der nahe­ge­le­ge­nen Wei­her durch aus­ge­lau­fe­ne Betriebs­stof­fe glück­li­cher­wei­se aus­schlie­ßen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Ver­kehrs­un­fall

Hem­ho­fen. Sams­tag­nacht befuhr ein 48-jäh­ri­ger Mann mit sei­nem E‑Bike die Haupt­stra­ße in Hem­ho­fen. Als er von der Fahr­bahn auf den Geh­weg wech­sel­te, stürz­te er zu Boden. Er ver­letz­te sich hier­bei so schwer am Bein, dass er in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den muss­te.

Da der Mann aller­dings etwa 1,2 Pro­mil­le Alko­hol im Blut hat­te, kommt auf ihn noch zusätz­lich ein Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr zu.

Ver­kehrs­un­fall

Adels­dorf. Am Sams­tag­abend befuhr ein 26-jäh­ri­ger Mann mit sei­nem Pick­up den Kreis­ver­kehr in Adels­dorf. Ver­mut­lich auf­grund nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit ver­lor der Fah­rer die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug, so dass es umfiel und auf der Fahr­zeug­sei­te lan­de­te. Der Fah­rer blieb glück­li­cher­wei­se unver­letzt.

Alko­hol­fahrt

Höchstadt / Aisch. Am Frei­tag­mor­gen such­te ein 33-jäh­ri­ger Höchstadter mit sei­nem Pkw die Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt auf. Wäh­rend sein Anlie­gen poli­zei­lich auf­ge­nom­men wur­de, stell­te ein Beam­ter deut­li­chen Alko­hol­ge­ruch bei dem Mann fest. Ein Atem­al­ko­hol­test erbrach­te ein Ergeb­nis von 0,86 Pro­mil­le. Ihn erwar­tet jetzt ein Buß­geld in Höhe von 500,- Euro, Punk­te in Flens­burg und ein Monat Fahr­ver­bot.