A73 Bam­berg – Forch­heim: Zeu­gen­auf­ruf nach Schlan­gen­li­ni­en­fahrt auf der A 73 am Don­ners­tag­nach­mit­tag vor einer Woche

Symbolbild Polizei

Noch immer sucht die Auto­bahn­po­li­zei Bam­berg unter Tele­fon 0951/9129–510 nach Zeu­gen einer bei­spiel­lo­sen Schlan­gen­li­ni­en­fahrt am Don­ners­tag­nach­mit­tag vor einer Woche (09.07.20 gegen 13.00 h) auf der A 73 zwi­schen Bam­berg und Forch­heim. Ein sil­ber­ner VW Golf mit Bam­ber­ger Kenn­zei­chen benö­tig­te bei sei­ner Fahrt über min­de­stens 20 Kilo­me­ter Rich­tung Nürn­berg die gesam­te Fahr­bahn­brei­te inklu­si­ve des Pan­nen­strei­fens bei Geschwin­dig­kei­ten zwi­schen 60 und 100 km/​h, sodass sich ein Rück­stau von annä­hernd 20 Fahr­zeu­gen gebil­det hat­te. Am Park­platz Reg­nitz­tal kurz vor Forch­heim gelang es einem beherz­ten Auto­fah­rer aus Unter­fran­ken die Fah­re­rin durch Hand­zei­chen von der Auto­bahn zu lot­sen und schließ­lich am Park­plat­zen­de zu stop­pen, bevor sie wie­der auf die A 73 auf­fah­ren woll­te. Offen­sicht­lich auf­grund eines medi­zi­ni­schen Pro­blems war die 66 jäh­ri­ge Bam­ber­ge­rin abso­lut fahr­un­tüch­tig. Der hin­zu­ge­ru­fe­ne Not­arzt ließ sie umge­hend mit dem Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum Erlan­gen ver­brin­gen. Da die gesund­heit­li­chen Pro­ble­me offen­sicht­lich schon län­ger bekannt waren und der Frau des­halb auch die Fahr­erlaub­nis ent­zo­gen wor­den war, erwar­tet sie nun ein Straf­ver­fah­ren u.a. wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis. Zeu­gen, ins­be­son­de­re die durch die Dame gefähr­det wur­den, wer­den gebe­ten bei der Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei zu mel­den.