Gene­ral­sa­nie­rung und Tei­ler­neue­rung der Bam­ber­ger Men­sa plan­mä­ßig abge­schlos­sen

Schlüs­sel­über­ga­be in der Innen­stadt-Men­sa

Bauamtsleiter Jürgen König (v.l.) übergibt als symbolischen Schlüssel einen Kochlöffel an Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg (v.r.). Kanzlerin Dagmar Steuer-Flieser, der amtierende Universitätspräsident Godehard Ruppert, Staatsministerin Melanie Huml und der zukünftige Universitätspräsident Kai Fischbach (v.r.n.l.) freuten sich über die Eröffnung. Foto: Benjamin Herges/Universität Bamberg

Bau­amts­lei­ter Jür­gen König (v.l.) über­gibt als sym­bo­li­schen Schlüs­sel einen Koch­löf­fel an Micha­el Ull­rich, Geschäfts­füh­rer des Stu­den­ten­werks Würz­burg (v.r.). Kanz­le­rin Dag­mar Steu­er-Flie­ser, der amtie­ren­de Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Gode­hard Rup­pert, Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml und der zukünf­ti­ge Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Kai Fisch­bach (v.r.n.l.) freu­ten sich über die Eröff­nung. Foto: Ben­ja­min Herges/​Universität Bam­berg

Der­zeit ist es in den Hör­sä­len und Flu­ren der Uni­ver­si­tät noch recht ruhig, da die mei­sten Vor­le­sun­gen und Semi­na­re coro­nabe­dingt online statt­fin­den. Daher haben vie­le viel­leicht noch gar nicht bemerkt, dass die Gene­ral­sa­nie­rung und Tei­ler­neue­rung der Innen­stadt-Men­sa in der Austra­ße 37 plan­mä­ßig abge­schlos­sen wur­de. Sie ist seit dem 22. Juni 2020 in Betrieb.

Zu einer gemein­sa­men Besich­ti­gung mit fei­er­li­cher Schlüs­sel­über­ga­be tra­fen sich am 15. Juli 2020: Mela­nie Huml, baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­rin für Gesund­heit und Pfle­ge, der amtie­ren­de Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Prof. Dr. Dr. habil. Gode­hard Rup­pert, der künf­ti­ge Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Prof. Dr. Kai Fisch­bach, Kanz­le­rin Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser, Jür­gen König, Lei­ter des Staat­li­chen Bau­amts Bam­berg und Micha­el Ull­rich, Geschäfts­füh­rer des Stu­den­ten­werks Würz­burg.

Die Innen­stadt-Men­sa besteht nun aus dem denk­mal­ge­schütz­ten Schwa­nen­haus und einem Neu­bau, der im Zuge der Gene­ral­sa­nie­rung den 1981 in Betrieb genom­me­nen Erwei­te­rungs­bau ersetzt. Das Schwa­nen­haus beher­bergt einen stu­den­ti­schen Auf­ent­halts­raum und Ver­wal­tungs­räu­me des Stu­den­ten­werks Würz­burg. Im Neu­bau befin­den sich Küche, Spei­sen­aus­ga­be und Spei­se­saal. „Die Eröff­nung der neu­en Innen­stadt-Men­sa ist ein erfreu­li­ches Ereig­nis für unse­re Uni Bam­berg, auf das wir seit län­ge­rer Zeit hin­ge­ar­bei­tet haben. Als Frei­staat inve­stie­ren wir hier über 11 Mil­lio­nen Euro, damit Stu­die­ren­de wie Leh­ren­de einen Ort haben, an dem sie sich stär­ken und mit­ein­an­der aus­tau­schen kön­nen“, sagt Mela­nie Huml.

Der Spei­se­saal bie­tet mit 275 Sitz­plät­zen deut­lich mehr und attrak­ti­ve­ren Raum für Stu­die­ren­de, Beschäf­tig­te und Gäste der Uni­ver­si­tät Bam­berg. In den war­men Mona­ten steht zudem eine gro­ße Ter­ras­se mit etwa 100 Plät­zen im Ober­ge­schoss zur Ver­fü­gung, die zusätz­lich über eine Außen­trep­pe erreicht wer­den kann. „Die­se Flä­chen­meh­rung haben wir drin­gend gebraucht“, betont Dag­mar Steu­er-Flie­ser, „war doch die ursprüng­li­che Men­sa auf 3000 Stu­den­ten aus­ge­legt, wäh­rend wir heu­te allein in der Innen­stadt rund 6000 Stu­die­ren­de ver­zeich­nen, die sich freu­en, nun in moder­ner hei­te­rer Archi­tek­tur mit viel Licht und offe­ner Flä­che einen ange­neh­men Auf­ent­halts­raum vor­zu­fin­den.“ Neu sind auch der Kaf­fee-Point und die Salat­bar, sodass sich die War­te­zei­ten an den jewei­li­gen The­ken ver­kür­zen.

Jür­gen König hebt die beson­ders opti­mier­te Flä­chen­nut­zung des neu­en Gebäu­des her­vor: „Das extrem beeng­te Bau­feld war eine Her­aus­for­de­rung, der Neu­bau sorgt nun aber für eine geschick­te Nut­zung des ver­füg­ba­ren Plat­zes. So konn­te die Kapa­zi­tät der Men­sa, die durch das Stu­den­ten­werk Würz­burg betrie­ben wird, deut­lich opti­miert wer­den.“ Durch die Neu­ge­stal­tung konn­ten die Kapa­zi­tä­ten der Essens­aus­ga­be auf bis zu 1200 Mahl­zei­ten täg­lich erhöht wer­den.

Der Neu­bau und das Schwa­nen­haus sind auf der Nutz­flä­che von rund 1.200 m² kom­plett bar­rie­re­frei erschlos­sen und nach den neue­sten Hygie­ne- und Arbeits­schutz­stan­dards kon­zi­piert. Die Gesamt­bau­ko­sten der Gene­ral­sa­nie­rung belau­fen sich auf rund 11,3 Mil­lio­nen Euro. Auf­grund der begrenz­ten Flä­chen- und Anlie­fe­rungs­si­tua­ti­on in der Austra­ße wird das Kon­zept Relais-Men­sa fort­ge­führt. Das bedeu­tet, dass die Spei­sen vor­wie­gend in der Küche der Feld­kir­chen-Men­sa zube­rei­tet und dann in der Innen­stadt-Men­sa fina­li­siert wer­den. Die Essens­aus­ga­be erfolgt in einem Free-Flow-System, wobei lan­ge Aus­ga­be­the­ken durch ein­zel­ne frei­ste­hen­de Aus­ga­be­ein­hei­ten ersetzt wer­den. So kön­nen War­te­zei­ten bei der Essens­aus­ga­be deut­lich ver­rin­gert wer­den. „Damit haben wir ein attrak­ti­ves Raum­an­ge­bot“, freut sich Gode­hard Rup­pert und betont: „Eine Men­sa ist Teil der Uni­ver­si­täts­kul­tur und auch die sozia­le Kom­po­nen­te, gesun­de Mahl­zei­ten zu ange­mes­se­nen Prei­sen anzu­bie­ten, ist wich­tig.“

Der Neu­bau bie­tet durch sei­ne groß­zü­gi­ge Glas­fas­sa­de im Erd­ge­schoss, die geräusch-opti­mier­te Bau­wei­se des Spei­se­saals und die neue Dach­ter­ras­se eine funk­tio­na­le und zeit­ge­mä­ße Infra­struk­tur.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Öff­nungs­zei­ten sowie zu aktu­el­len Hin­wei­sen im Zusam­men­hang mit dem Coro­na­vi­rus: www​.stu​den​ten​werk​-wuer​zburg​.de/​e​s​s​e​n​-​t​r​i​n​k​e​n​/​m​e​n​s​a​-​t​o​-go