Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 13.07.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Zeu­gen gesucht

BAM­BERG. Sonn­tag­nach­mit­tag stell­te ein 54-Jäh­ri­ger sei­nen blau­en Vol­vo in der Alten­bur­ger Stra­ße auf einem Park­platz ab. Als er nach einem Aus­flug um ca. 17:45 Uhr zu sei­nem Fahr­zeug zurück­kehr­te, wur­de er von einem Zeu­gen ange­spro­chen, wel­cher beob­ach­ten konn­te, dass sein Fahr­zeug ange­fah­ren wur­de. Nach einem lau­ten Knall schau­te sich der Unfall­ver­ur­sa­cher den Scha­den an, um sich anschlie­ßend vom Unfall­ort zu ent­fer­nen, ohne sei­ne Per­so­na­li­en bekannt­zu­ge­ben. Der Scha­den an dem Vol­vo beläuft sich auf ca. 1.500 Euro.

Die Poli­zei Bam­berg sucht nach wei­te­ren Zeu­gen, unter Ande­rem nach einem älte­ren Pär­chen, die mit ihrem Hund dort unter­wegs waren. Die­se wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Bam­berg- Stadt unter der Tel.-Nr. 0951/9129–210 zu mel­den.

Wie­der in Gar­ten­lau­be ein­ge­stie­gen

BAM­BERG. Zwi­schen Diens­tag­mor­gen, 07.07.2020 und Sonn­tag­mor­gen, 12.07.2020 dran­gen Unbe­kann­te in zwei Gar­ten­lau­ben In der Süd­flur ein. Sie hebel­ten die Fen­ster auf und ver­schaff­ten sich so Zutritt. Dort durch­wühl­ten sie die Zim­mer und nah­men ver­schie­de­ne Nah­rungs­mit­tel mit.

Die Beu­te hat­te einen Wert von ca. 50 Euro, der ange­rich­te­te Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 100 Euro.

Die Bam­ber­ger Poli­zei sucht nun nach Per­so­nen, die in dem rele­van­ten Zeit­raum im Bereich der Tat­or­te ver­däch­ti­ge Per­so­nen beob­ach­ten konn­ten. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129–210 bei den Ermitt­lern zu mel­den.

Han­dy­vi­deo war der Aus­lö­ser

BAM­BERG. Sonn­tag­abend kam es zu einer hand­fe­sten Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen vier Per­so­nen im Bam­ber­ger Osten. In der Katz­hei­mer­stra­ße schau­ten zwei 16-Jäh­ri­ge gegen 22 Uhr ein Han­dy­vi­deo, wovon sich ein 36-Jäh­ri­ger pro­vo­ziert fühl­te. Er belei­dig­te die Bei­den und schlug ihnen das Han­dy aus der Hand. Als sich auch noch ein 20-Jäh­ri­ger ein­misch­te, der eini­ge Meter abseits stand, kam es zu einer hand­fe­sten Schlä­ge­rei. Die ein­tref­fen­de Poli­zei­strei­fe konn­te die­se schnell auf­lö­sen, muss­te aber den stark alko­ho­li­sier­ten und aggres­si­ven Angrei­fer zur Aus­nüch­te­rung mit auf die Dienst­stel­le neh­men, da die­ser sich nicht beru­hi­gen ließ.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Ein­miet­be­trug

SCHLÜS­SEL­FELD. Frei­tag­nacht mie­te­ten sich ein Mann und eine Frau in einem Hotel am Markt­platz ein. Da die bei­den am näch­sten Mor­gen nicht zum bestell­ten Früh­stück erschie­nen, wur­de fest­ge­stellt, dass sie das Haus bereits ver­las­sen hat­ten. Die auf dem Mel­de­schein ange­ge­be­nen Per­so­na­li­en erwie­sen sich als falsch. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf ca. 200 Euro. Wem ist am Sams­tag in den frü­hen Mor­gen­stun­den im Bereich des Markt­plat­zes ein ver­däch­ti­ges Pär­chen auf­ge­fal­len? Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951/9129–310, ent­ge­gen.

OED Bay­reuth

Elek­tros­coo­ter ohne Ver­si­che­rung unter­wegs

BAY­REUTH. Zwei nicht ver­si­cher­te E‑Scooter zogen Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste am Sonn­tag aus dem Ver­kehr.

Gegen 15.30 Uhr kon­trol­lier­te eine Strei­fen­be­sat­zung einen 20-Jäh­ri­gen, der mit sei­nem E‑Scooter ohne Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen unter­wegs war. Die Fahrt war für den jun­gen Mann an Ort und Stel­le been­det. Um 19.30 Uhr fiel ein 22-Jäh­ri­ger auf, da an sei­nem Scoo­ter eben­falls kein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht war. Die bei­den jun­gen Män­ner erwar­ten nun Straf­an­zei­gen nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz.

Die Poli­zei weist in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass nur erlaub­te Scoo­ter für den Gebrauch auf öffent­li­chem Ver­kehr bestimmt sind und die­se dann auch ver­si­chert wer­den müs­sen. Im Übri­gen gel­ten die Ver­kehrs­be­stim­mun­gen der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung, die ins­be­son­de­re das Benut­zen von Geh­we­gen und Fuß­gän­ger­zo­nen unter­sa­gen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land

Vier Per­so­nen schwer ver­letzt

Hum­mel­tal. Am frü­hen Frei­tag­abend war ein 61-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer auf der Kreis­stra­ße zwi­schen Spänfleck in Rich­tung Weigla­tal unter­wegs. Kurz vor Auto­bahn­un­ter­füh­rung dreh­te er sich kurz um, da sei­ne Ladung ver­rutscht war. Dadurch geriet er auf die lin­ke Fahr­bahn­sei­te und kol­li­dier­te fron­tal mit dem Pkw einer 60-jäh­ri­gen Hum­mel­ta­le­rin. Bei­de Fah­rer sowie ein 57-jäh­ri­ger und eine 81-jäh­ri­ge Mit­fah­re­rin im ent­ge­gen­kom­men­den Pkw wur­den schwer ver­letzt mit Ret­tungs­fahr­zeu­gen in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser ver­bracht. Die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth ord­ne­te die Hin­zu­zie­hung eines Sach­ver­stän­di­gen an, der die Poli­zei­be­am­ten bei der Unfall­auf­nah­me unter­stütz­te. Die Feu­er­weh­ren aus Trockau und Hin­ter­klee­bach waren mit etwa 30 Ein­satz­kräf­ten zur Fahr­bahn­rei­ni­gung und Ver­kehrs­re­ge­lung vor Ort. Für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me war die Kreis­stra­ße total gesperrt. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Kir­cheh­ren­bach. Am Sonn­tag­nach­mit­tag woll­te eine 43-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Renault Mega­ne von einem land­wirt­schaft­li­chen Weg kom­mend in die Kreis­stra­ße ein­bie­gen. Dabei über­sah sie einen auf dem Rad­weg befind­li­chen 41-jäh­ri­gen Renn­rad­fah­rer, der einen Zusam­men­stoß nicht mehr ver­mei­den konn­te. Die­ser krach­te in die Bei­fah­rer­sei­te und stürz­te auf die Fahr­bahn. Mit leich­ten Ver­let­zun­gen wur­de der Mann in das Kli­ni­kum Forch­heim gefah­ren. Ein getra­ge­ner Fahr­rad­helm ver­hin­der­te womög­lich Schlim­me­res. Am Rad ent­stand ein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den in Höhe von 3000 Euro, am Auto ein Sach­scha­den in Höhe von 5000 Euro.

Eber­mann­stadt. Am Sonn­tag­nach­mit­tag fuhr eine 16-jäh­ri­ge Fahr­an­fän­ge­rin aus dem Land­kreis Bam­berg mit ihrer KTM auf der Kreis­stra­ße vom Flug­platz Feu­er­stein in Rich­tung Eber­mann­stadt. Offen­sicht­lich unter­schätz­te sie wäh­rend ihrer Fahrt den Ver­lauf einer Rechts­kur­ve. Denn sie geriet nach dem Schei­tel­punkt der Kur­ve nach links auf die Gegen­fahr­bahn und schramm­te an die Außen­plan­ken. Dabei kam sie zu Sturz und schlid­der­te noch meh­re­re Meter auf der Fahr­bahn ent­lang. Glück­li­cher­wei­se kam zu die­sem Zeit­punkt kein Auto­fah­rer ent­ge­gen. Mit leich­ten Ver­let­zun­gen wur­de die Jugend­li­che in das Kli­ni­kum Bam­berg ver­bracht. Der Gesamt­scha­den beträgt 1600 Euro.

Dieb­stäh­le

Egloff­stein. Bis­her unbe­kann­te Täter ent­wen­de­ten am Kohl­berg, einem Aus­sichts­punkt zwi­schen Bie­ber­bach und Schle­hen­müh­le, eine V2A-Edel­stahl­plat­te, auf der in die ver­schie­de­nen Him­mels­rich­tung zei­gend die Ort­schaf­ten ein­gra­viert sind. Die Edel­stahl­plat­te war fest auf einer Stein­plat­te mon­tiert, die von den Van­da­len aus der Ver­an­ke­rung geris­sen und von dem Fel­sen hin­ter­ge­wor­fen wur­de.

Die Tat­zeit liegt zwi­schen dem 28. Juni und dem 7. Juli. Wer Hin­wei­se auf den Täter geben kann, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt, Tel.-Nr. 09194/73880, in Ver­bin­dung zu set­zen. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf ca. 700,- Euro.

Mühl­ab­la­ge­rung

Egloff­stein. Eben­falls auf dem Kohl­berg wur­den in den letz­ten 4 Wochen etwa 4 Kubik­me­ter Bau­schutt abge­la­gert. Auch hier bit­tet die Poli­zei um Hin­wei­se auf den Ver­ur­sa­cher.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Son­sti­ges

Forch­heim. Im Zeit­raum von Frei­tag auf Sonn­tag beschmier­ten Unbe­kann­te die Forch­hei­mer Bahn­hofs­un­ter­füh­rung mit den Schrift­zü­gen wie „LKFO Crew“ und „SPVGG Ultras“. Die Täter ver­wen­de­ten dabei vio­let­te Far­be und ver­ur­sach­ten einen Scha­den von rund 500 Euro. Hin­wei­se erbit­tet die Forch­hei­mer Poli­zei.