Blech­blä­ser­kon­zert in Herolds­bach: Erst­mals wie­der klas­si­sches Kon­zert im Land­kreis Forch­heim

Foto: Nico­lai Prech­tel

ensem­ble hund­s­haup­ten mei­ster­te Abstands­re­geln im Schloss Thurn

Mit einem Blech­blä­ser­kon­zert hat das Kon­zert­le­ben nach dem Coro­na-Lock­down wie­der begon­nen. Beim ersten klas­si­schen Kon­zert im Land­kreis Forch­heim nach lan­ger Pau­se kamen die elf Mit­glie­der des ensem­ble hund­s­haup­ten mit der 2‑Me­ter-Abstands­re­gel erstaun­lich gut zurecht und fan­den im Rosen­gar­ten von Schloss Thurn ein dank­ba­res Publi­kum.

Mode­ra­tor Wolf­ram Welt­zer bedank­te sich aus­drück­lich beim Geschäfts­füh­rer des Kura­to­ri­ums zur För­de­rung von Kunst und Kul­tur im Forch­hei­mer Land, Toni Eckert, dass er den Mut hat­te, das Kon­zert nicht vor­zei­tig abzu­sa­gen. „Ange­mes­sen fei­er­lich“, wie er es nann­te, began­nen die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker den Abend mit einem Trum­pet Tune von John Stan­ley, um im wei­te­ren Ver­lauf den Bogen vom Barock (John Dow­land) über die Roman­tik (Edward Elgar) bis zu rocki­gen Klän­gen des 20. Jahr­hun­derts (Chris Hazell) zu span­nen.

Am Ende gab es lang anhal­ten­den Applaus von den rund 110 Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern. Zwei Zuga­ben been­de­ten den Abend, den auch die Mit­glie­der des ensem­ble hund­s­haup­ten erkenn­bar genos­sen. Wie zuvor schon Haus­herr Bene­dikt Graf Bent­zel und Kura­to­ri­ums­vor­sit­zen­de Hei­drun Hei­decke in der Begrü­ßung spra­chen vie­le Besu­cher davon, „dass es Zeit war, wie­der mit Musik zu begin­nen“, dass sie „regel­rech­ten Heiß­hun­ger auf Kul­tur“ hät­ten und „hof­fent­lich bald mehr Kon­zer­te fol­gen“.

Geplant ist tat­säch­lich, dass die Bal­tha­sar-Neu­mann-Musik­ta­ge in Göß­wein­stein vom 15.–18. Okto­ber 2020 mit leicht ange­pass­tem Kon­zept statt­fin­den sol­len.