Bay­reuth: Defen­der bleibt den Tigers treu

Foto: Karo Vögel

Mit gera­de ein­mal 21 Jah­ren blickt Nick­las Man­nes bereits auf die Erfah­rung von über 150 Ein­sät­zen in den bei­den höch­sten Ligen des Lan­des. Der jun­ge, links­schie­ßen­de Ver­tei­di­ger wech­sel­te wäh­rend der Sai­son 2018/19, als er bei der Düs­sel­dor­fer EG unter Ver­trag stand und beim Koope­ra­ti­ons­part­ner Bad Nau­heim zum Ein­satz kam, an den Roten Main. Sei­ne Eis­hockeyaus­bil­dung erhielt der gebür­ti­ge Ratin­ger im nahe gele­ge­nen Düs­sel­dorf, von wo er für kur­ze Zeit nach Köln wech­sel­te, um danach wie­der an die Brehm­stra­ße zurück­zu­keh­ren und hier schließ­lich ‑nach zwei Spiel­zei­ten im DNL-Team ‑im Senio­ren­be­reich Fuß fas­sen zu kön­nen. Nach neun Spie­len bei der DEG und ins­ge­samt 73 Ein­sät­zen beim EC Bad Nau­heim erfolg­te im Novem­ber 2018 der Wech­sel zu den Tigers, für die er in der damals bereits lau­fen­den Sai­son noch zu 36 Ein­sät­zen kam. Nach der kürz­lich vor den bevor­ste­hen­den Playoffs/​Playdowns abge­bro­che­nen Sai­son geht es für Man­nes künf­tig in sei­ne drit­te Spiel­zeit in Bay­reuth.

Der neue, schon vor eini­ger Zeit geschlos­se­ne Ein­jah­res­ver­trag war für den Ver­tei­di­ger eine logi­sche Kon­se­quenz. „Ich kann mich über die letz­ten 1,5 Jah­re in Bay­reuth nicht bekla­gen. Wir haben eine coo­le Mann­schaft und ich bekom­me als jun­ger Spie­ler sehr viel Eis­zeit von Petri und hat­te bis­her eine gute Zeit hier. Was will man also mehr?“, erklärt Man­nes sei­nen Ent­schluss, wei­ter für die Bay­reuth Tigers auf­zu­lau­fen. Über das für alle Spie­ler, Ver­ant­wort­li­che und Zuschau­er unge­wöhn­li­che und abrup­te Sai­son­ende will Man­nes nicht kla­gen. „Es war natür­lich trau­rig, wie die ‑letzt­lich war es ja die rich­ti­ge Ent­schei­dung ‑Spiel­zeit zu Ende gegan­gen ist, aber es ist nicht zu ändern, des­halb bringt es auch nichts, sich dar­über auf­zu­re­gen, son­dern man schaut jetzt nach vor­ne. Wir hat­ten ja einen schwe­ren und rup­pi­gen Start ins letz­te Jahr und sind erst spät ins Lau­fen gekom­men. Das wol­len wir jetzt nach Mög­lich­keit ver­mei­den und wer­den ver­su­chen, sofort unse­re Lei­stung so abzu­ru­fen, wie wir das zum Ende der Spiel­zeit geschafft haben“.

Im Augen­blick hält sich Man­nes im hei­mi­schen Ratin­gen fit. „Der­zeit ist stu­die­ren und trai­nie­ren ange­sagt. Mehr bleibt auch nicht zu tun. Ich trai­nie­re bis­her noch nicht in Trai­nings­grup­pen, son­dern indi­vi­du­ell zusam­men mit mei­nem Bru­der im Reha-Zen­trum unse­res Vaters. Dort haben wir beste Bedin­gun­gen“.