Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 21.06.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Die­bes­gut Wod­ka

Bam­berg. Auf bil­li­gen Alko­hol hat­te es ein 41 Jah­re alter Mann, am 19.06.2020, gegen 15:00 Uhr in einem Bam­ber­ger Super­markt abge­se­hen. Da er auch den gün­sti­gen Preis nicht ent­rich­ten woll­te und den Markt mit dem ver­steck­ten Wod­ka ver­ließ, wur­de er vom Laden­de­tek­tiv ange­hal­ten und der hin­zu­kom­men­den Poli­zei über­ge­ben. Anzei­ge folgt.

Die­bes­gut Unter­ho­sen

Bam­berg. Am 20.06.2020, gegen 13:33 Uhr, ent­schied sich ein 15 Jäh­ri­ger in einem Bam­ber­ger Kauf­haus dafür, dass er neue Unter­ho­sen benö­tigt. Da er den Preis in Höhe von ca. 40 Euro nicht bezah­len woll­te, ver­steck­te er die Waren und ver­ließ das Geschäft. Hier wur­de er vom Laden­de­tek­tiv ange­hal­ten und der Poli­zei über­ge­ben. Nach Auf­nah­me der Anzei­ge wur­de der Jugend­li­che von den Eltern abge­holt.

Rotes Graf­fi­ti

Bam­berg. Im Bam­ber­ger Insel­ge­biet, im Bereich der Stra­ße am Zwin­ger besprüh­te ein Unbe­kann­ter, in der Zeit vom 20.06.2020 auf den 21.06.2020, die Fas­sa­de eines Anwe­sens. Hier­bei ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 200,- Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg Stadt unter der Tele­fon­num­mer 0951÷9129−210 ent­ge­gen.

Sach­be­schä­di­gung Unte­re Brücke

Bam­berg. Am 21.06.2020, in der Zeit von 00:30 Uhr bis 02:30 Uhr beschä­dig­te ein Unbe­kann­ter den Glas­ein­satz einer Tür unter­halb der Unte­ren Brücke. Hier­bei ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 250,- Euro. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich unter der Tele­fon­num­mer 0951÷9129−210 zu mel­den.

Unter Dro­gen­ein­fluss auf dem Motor­rol­ler

Bam­berg. Im Rah­men einer Ver­kehrs­kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass ein 18 Jah­re alter Mann unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Nach einer Blut­ent­nah­me durf­te der Rol­ler­fah­rer sei­nen Weg zu Fuß fort­set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Ver­kehrs­un­fäl­le

Sta­del­ho­fen: Ein Sach­scha­den in Höhe von über 10000 Euro und drei schwer­ver­letz­te Per­so­nen sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­fal­les, der sich am frü­hen Sams­tag­abend ereig­net hat. Ein 53-jäh­ri­ger Hyun­dai­fah­rer bog von der Staats­stra­ße aus Rich­tung Wöl­ken­dorf kom­mend nach links in Rich­tung Klein­zie­gen­feld ab. Hier­bei über­sah er einen ent­ge­gen­kom­men­den 62-jäh­ri­gen VW-Fah­rer, der ihm fron­tal in die rech­te Fahr­zeug­sei­te fuhr. Der Unfall­ver­ur­sa­cher blieb unver­letzt, sei­ne zwei Mit­fah­re­rin­nen (44 und 77 Jah­re alt) und der Unfall­geg­ner wur­den mit schwe­ren bzw. lebens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen in umlie­gen­de Kli­ni­ken ver­bracht. Des­halb erfolg­te eine Sicher­stel­lung der Fahr­zeu­ge und ein Gut­ach­ter wur­de an die Unfall­stel­le beor­dert. Die Ver­kehrs­re­ge­lung über­nahm die ört­li­che Feu­er­wehr.

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

Scheß­litz: Am Frei­tag­mit­tag tou­chier­te auf dem Park­platz eines Super­mark­tes eine unbe­kann­te Pkw-Fah­re­rin ein ande­res Auto beim Aus­par­ken. Obwohl ein Fremd­scha­den von meh­re­ren hun­dert Euro ent­stand, ent­fern­te sich die Frau uner­laubt von der Unfall­stel­le. Auf­grund auf­merk­sa­mer Zeu­gen konn­te eine 73 Jäh­ri­ge als Fah­re­rin ermit­telt wer­den. Sie muss sich nun wegen Unfall­flucht ver­ant­wor­ten.

Son­sti­ges

Mem­mels­dorf: In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag geriet ein 30-jäh­ri­ger Rad­fah­rer, der in star­ken Schlan­gen­li­ni­en unter­wegs war, in der Lich­ten­ei­che in eine Ver­kehrs­kon­trol­le. Ein Test am Alko­ma­ten ergab einen Wert von 2,16 Pro­mil­le. Die Beam­ten unter­sag­ten die Wei­ter­fahrt und ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me an.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Wenig schmei­chel­haf­te Wor­te für die Poli­zei

Lan­ge Stra­ße, Bam­berg. Kaum sind die coro­nabe­ding­ten Ein­schrän­kun­gen zum größ­ten Teil wie­der auf­ge­ho­ben, steigt auch wie­der die Aggres­si­on auf der Stra­ße zur nächt­li­chen Stun­de. Am spä­ten Sams­tag­abend wur­de eine uni­for­mier­te Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei in der Lan­gen Stra­ße in Bam­berg von einem 29 jäh­ri­gen Mann ohne festen Wohn­sitz ange­spro­chen, ob die Poli­zei ihn nach Hau­se fah­ren kön­ne. Nach­dem die Anfra­ge abge­lehnt wor­den war, wur­de er jedoch schnell unge­hal­ten und belei­dig­te die Beam­ten als „Assis“. Bei einem Alko­test bei der Per­so­na­li­en­fest­stel­lung stell­te sich schnell der Grund der Unfreund­lich­keit her­aus, näm­lich sei­ne Alko­ho­li­sie­rung von über 2 Pro­mil­le. Obwohl er anschlie­ßend von dan­nen zie­hen hät­te kön­nen, begann er von neu­em die Beam­ten zu belei­di­gen. Der Höhe­punkt war zwei­fel­los, als er über den Poli­zei­not­ruf nach der Poli­zei rief, da er Angst vor den kon­trol­lie­ren­den Poli­zei­be­am­ten hät­te, die er wei­ter­hin auf die übel­ste Art und Wei­se beti­tel­te. Dumm nur, dass die Belei­di­gun­gen nun beim Not­ruf in Bay­reuth auf­ge­zeich­net wur­den. Um ihn zu beru­hi­gen wur­de er anschlie­ßend erst ein­mal in Gewahr­sam genom­men. Schließ­lich zog er eine Behand­lung in einer Psych­ia­tri­schen Kli­nik jedoch der Poli­zei­zel­le vor.

Den Ber­li­ner Ring wie­der mal als Renn­strecke miss­braucht

Ber­li­ner Ring, Bam­berg Trotz der aus­führ­li­chen Bericht­erstat­tung über Ver­bo­te­ne Auto­rennen und deren schreck­li­chen Fol­gen las­sen sich immer wie­der über­wie­gend jun­ge Leu­te zu solch wag­hal­si­gen Fahr­ma­nö­vern hin­rei­ßen. Und wenn dies dann auch noch vor den Augen der Poli­zei geschieht, ist dies umso unver­ständ­li­cher. Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen stan­den 2 Cobur­ger VW Golf in Bam­berg auf dem Ber­li­ner Ring an der roten Ampel, wäh­rend ein uni­for­mier­ter Strei­fen­wa­gen der Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei dahin­ter auf­ge­schlos­sen hat­te. Als die Ampel grün zeig­te star­te­ten die bei­den 24 und 26 Jah­re alten Fah­rer mit quiet­schen­den und durch­dre­hen­den Rei­fen ein Wett­ren­nen bis zur näch­sten Ampel. Dabei erreich­ten bei­de Fahr­zeu­ge Geschwin­dig­kei­ten von über 130 km/​h bei erlaub­ten 70, bis sie durch das Blau­licht jäh aus ihrem Renn­fie­ber geris­sen wur­den. Bei­de erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren und mit ihren Pkws dür­fen sie eh erst wie­der fah­ren, wenn diver­se Mani­pu­la­tio­nen repa­riert wur­den.

Mit 1,8 Pro­mil­le auf dem Fahr­rad

Löwen­brücke, Bam­berg. Am Sonn­tag­mor­gen kurz vor 3 beob­ach­te­te eine Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei auf der Bam­ber­ger Löwen­brücke einen Fahr­rad­fah­rer in deut­lich unsi­che­rer Fahr­wei­se. Bei einer Alko­hol­kon­trol­le brach­te es der 41 jäh­ri­ge Bam­ber­ger Stu­dent auf sat­te 1,8 Pro­mil­le, was für ihn nicht nur eine Blut­ent­nah­me son­dern auch ein Straf­ver­fah­ren zur Fol­ge hat­te.

Die Kunst einen Heck­an­trieb­ler zu beherr­schen

A 70, Sta­del­ho­fen, Lkr. Bam­berg. Dass auf einer nas­sen bzw. rut­schi­gen Fahr­bahn ins­be­son­de­re Fahr­zeu­ge mit Heck­an­trieb die mei­sten Pro­ble­me haben, wur­de am Frei­tag­nach­mit­tag wie­der ein­mal auf der A 70 bei Sta­del­ho­fen bestä­tigt. Ein 19 jäh­ri­ger Azu­bi aus dem Bay­reu­ther Bereich war mit der Fami­li­en­li­mou­si­ne Rich­tung Bay­reuth unter­wegs, als er bei einem Fahr­strei­fen­wech­sel auf der nas­sen Fahr­bahn ins Schleu­dern geriet und ping­pong­ar­tig gegen die lin­ke und rech­te Leit­plan­ke stieß, bevor er total beschä­digt auf der Über­hol­spur zum Ste­hen kam. Neben dem Gesamt­scha­den von ca. 12.000.- Euro beklag­te der jun­ge Mann auch leich­te Rücken­schmer­zen, die er sich zuge­zo­gen hat­te. Zur Absi­che­rung und Rei­ni­gung muss­te zudem die Auto­bahn­mei­ste­rei alar­miert wer­den.

Aus einem Füh­rer­schein­ent­zug nichts gelernt

A 73, Bam­berg. Obwohl einem 33 jäh­ri­gen Mann aus dem Land­kreis Bam­berg auf­grund einer Trun­ken­heits­fahrt die Fahr­erlaub­nis ent­zo­gen wor­den war, fuhr er offen­sicht­lich mun­ter mit sei­nem Pkw wei­ter. Bei einer Kon­trol­le am Frei­tag­mit­tag durch die Fahn­dungs­grup­pe der Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei flog dies jedoch auf, sodass er mit einem wei­te­ren Straf­ver­fah­ren rech­nen muss und zusätz­lich noch in der „Foto­samm­lung der Straf­tä­ter“ einen Platz bekommt.

Der Klein­trans­por­ter war ein Voll­tref­fer

B 505, Hirschaid, Lkr. Bam­berg. Den rich­ti­gen Rie­cher hat­te wie­der ein­mal eine Strei­fe der Fahn­dungs­grup­pe Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei bei einer Kon­trol­le eines Offen­ba­cher Klein­trans­por­ters auf der B 505 bei Hirschaid. Die drei Insas­sen aus Alba­ni­en in Fir­men­klei­dung bestrit­ten zwar, dass sie in Bam­berg gear­bei­tet hat­ten, konn­ten aber auch kei­ne Arbeits­er­laub­nis bzw. einen Arbeits­ver­trag vor­wei­sen. Offen­sicht­lich wer­den sie über einen Sub­un­ter­neh­mer ille­gal ein­ge­setzt, was jedoch noch wei­te­re Ermitt­lun­gen nach sich zieht. Ziem­lich ein­deu­tig war jedoch die man­geln­de Fahr­tüch­tig­keit des 28 jäh­ri­gen Fah­rers, der auf­grund Dro­gen­kon­sum erst ein­mal mit zur Blut­ent­nah­me muss­te und nun mit einer Geld­bu­ße und einem Fahr­ver­bot rech­nen muss.

Mit über 2 Pro­mil­le auf der Auto­bahn

A 70, Sta­del­ho­fen, Lkr. Bam­berg. Am Sonn­tag­mor­gen kurz nach Mit­ter­nacht beob­ach­te­ten Beam­te der Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei auf der A 70 bei Sta­del­ho­fen bei einem Bay­reu­ther Pkw zwar nur gering­fü­gi­ge Fah­r­un­si­cher­hei­ten, mit einem Alko­hol­wert von über 2 Pro­mil­le hat­ten jedoch die erfah­re­nen Poli­zi­sten bei dem 45 jäh­ri­gen Bay­reu­ther nicht gerech­net. Nach einer Blut­ent­nah­me wur­de der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt, die rest­li­che Heim­fahrt erfolg­te erst ein­mal mit dem Taxi. Ihn erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Stra­ßen­ver­kehr.

Zu spät abge­bremst

A 73, Forch­heim. Der dich­te Frei­tag­mor­gen­ver­kehr auf der A 73 bei Forch­heim wur­de einem 26 jäh­ri­gen Stu­den­ten aus dem Land­kreis Neustadt/​Aisch zum Ver­häng­nis. Als eine 58 jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin aus dem Forch­hei­mer Bereich vor ihm abbrem­ste, reagier­te er zu spät und fuhr auf. Neben einem Gesamt­scha­den von 15.000.- Euro wur­de aller­dings auch noch die Fah­re­rin leicht ver­letzt.

Regen­näs­se und Heck­an­trieb machen sich das Leben schwer

A 73, Forch­heim. Am Frei­tag­abend befuhr ein 22 jäh­ri­ger Schwein­fur­ter mit sei­nem Pkw die A 73 in nörd­li­cher Rich­tung Höhe Forch­heim. Auf gera­der Strecke brach sein heck­an­ge­trie­be­ner Pkw auf der nas­sen Fahr­bahn plötz­lich aus, sodass er sich um 180 Grad dreh­te und gegen die rech­te Leit­plan­ke prall­te. Bei einem Gesamt­scha­den von über 7000.- Euro ging der Unfall aller­dings noch glimpf­lich aus.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt

E‑Scooter ohne Ver­si­che­rungs­pla­ket­te

Am 20.06.2020, gegen 09.15 Uhr, wur­de in Bay­reuth ein 20jähriger Bay­reu­ther, der mit sei­nem E‑Scooter unter­wegs war, einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen.

Hier­bei stell­te sich her­aus, dass für das Fahr­zeug kei­ne gül­ti­ge Ver­si­che­rung bestand.

Dar­auf­hin wur­de die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Den Fah­rer erwar­tet eine Anzei­ge u. a. wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz.

Video­dreh auf dem Park­deck des Rot­main­cen­ters

Beim Rund­gang vor dem Schlie­ßen des Rot­main­cen­ters am Sams­tag­abend stell­te ein Secu­ri­ty-Mit­ar­bei­ter fest, dass sich auf dem Park­deck drei Her­an­wach­sen­de befan­den, die mit einer Anscheins­waf­fe, der Nach­bil­dung eines Sturm­ge­wehrs, han­tier­ten. Die­se gaben bei Ein­tref­fen der Poli­zei an, nie­man­dem Angst ein­ja­gen, son­dern die Spiel­zeug­waf­fe für einen Video­clip ver­wen­den zu wol­len.

Die Waf­fe wur­de mit Ein­ver­ständ­nis des Eigen­tü­mers sicher­ge­stellt. Die drei Bay­reu­ther müs­sen mit einer Anzei­ge wegen eines Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­sto­ßes nach dem Waf­fen­ge­setz rech­nen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land­kreis

Vor­fahrt miss­ach­tet

Plan­ken­fels. Am Sams­tag, gegen 14.35 Uhr, kam es zu einem Ver­kehrs­un­fall mit zwei Schwer­ver­letz­ten.

Ein 78-jäh­ri­ger Wai­schen­fel­der woll­te die Staats­stra­ße 2191, bei Waden­dorf, mit sei­nem Pkw, Opel, über­que­ren. Hier­bei über­sah er einen 18 Jah­re alten, vor­fahrts­be­rech­tig­ten Motor­rad­fah­rer aus dem west­li­chen Lkr. Bay­reuth, wel­cher die Staats­stra­ße in Fahrt­rich­tung Hollfeld unter­wegs war. Bei der Kol­li­si­on wur­de der Krad­fah­rer und sei­ne 18-jäh­ri­ge Sozia über die Motor­hau­be des Pkw auf die Fahr­bahn geschleu­dert.

Die bei­den jun­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer erlit­ten schwe­re, aber nicht lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen und wur­den mit dem Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum Bay­reuth ver­bracht. Es ent­stand Sach­scha­den von ca. 15 000 Euro. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me war die Staats­stra­ße teil­wei­se gesperrt und die FFW Plan­ken­fels mit Ver­kehrs­len­kungs­maß­nah­men betraut.

Leicht­kraft­rad ver­un­glückt

Wei­den­berg. Am Sams­tag, kurz vor 20.00 Uhr, befuhr ein 16 Jah­re alter Jugend­li­cher aus Bay­reuth mit sei­nem Leicht­kraft­rad die Staats­stra­ße 2181 von War­men­stein­ach kom­mend in Rich­tung Wei­den­berg. Sozia war eine 19-jäh­ri­ge Frau aus Bay­reuth. In einer Rechts­kur­ve, kurz vor Sophien­thal, ver­lor der Mann auf­grund nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit, auf regen­nas­ser Fahr­bahn, die Kon­trol­le über sein Krad und stürz­te. Der Fah­rer wur­de schwer, sei­ne Mit­fah­re­rin leicht ver­letzt. Bei­de kamen mit dem BRK ins Kli­ni­kum Bay­reuth. Am Leicht­kraft­rad ent­stand Total­scha­den von schät­zungs­wei­se ca. 5000 Euro.

Alko­ho­li­sier­ter Kraft­fah­rer

Wei­den­berg. Am Sams­tag­abend, gegen 21.45 Uhr, stell­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land einen betrun­ke­nen Ver­kehrs­teil­neh­mer bei Ütz­dorf fest. Der 36-jäh­ri­ge Bay­reu­ther führ­te sei­nen Pkw, Kia, mit einer AAK von 2,04 Pro­mil­le. Als Fol­ge wur­de der Fahr­zeug­schlüs­sel und Füh­rer­schein sicher­ge­stellt und eine Blut­ent­nah­me ver­an­lasst. Den Fahr­zeug­füh­rer erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Igen­s­dorf. Am Sams­tag­mor­gen woll­te ein 70-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer, aus Rich­tung Unter­rüs­sel­bach kom­mend, von der Fort­her Stra­ße aus nach links in die Bun­des­stra­ße abbie­gen. Dabei über­sah er einen auf der Bun­des­stra­ße in Rich­tung Forth fah­ren­den 47-jäh­ri­gen Pkw-Fah­rer und es kam zum Zusam­men­stoß.

Durch die Kol­li­si­on kam der Pkw des 47-jäh­ri­gen von der Fahr­bahn ab und lan­de­te im Stra­ßen­gra­ben.

Ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se nie­mand. Bei­de Fahr­zeu­ge muss­ten jedoch abge­schleppt wer­den und es ent­stand ins­ge­samt ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 15.000 Euro.

Grä­fen­berg. Am Sams­tag, gegen die Mit­tags­zeit, miss­ach­te­te ein 70-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer die Vor­fahrt eines 46-jäh­ri­gen Pkw-Fah­rers und es kam zur Kol­li­si­on. Der Unfall­ver­ur­sa­cher woll­te „am Schön­feld“ nach links in die Bun­des­stra­ße ein­bie­gen und streif­te dabei das Heck des Pkw, des auf der Bun­des­stra­ße in Rich­tung Hilt­polt­stein fah­ren­den Ver­kehrs­teil­neh­mers.

Die Höhe des Gesamt­scha­dens beträgt ca. 2500 Euro. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Unfall­flucht

Kir­cheh­ren­bach. Im Zeit­raum vom 19.06.2020 ca. 19:00 Uhr bis zum 20.06.2020 gegen 14:00 Uhr wur­de ein, in der Leu­ten­ba­cher Stra­ße gepark­tes Fahr­zeug der Mar­ke Dodge ange­fah­ren. Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich, ohne sich um den ange­rich­te­ten Sach­scha­den in Höhe von ca. 2000 Euro zu küm­mern.

Auf­grund der Höhe der Beschä­di­gun­gen am Dodge muss das Fahr­zeug des Ver­ur­sa­chers eine ent­spre­chen­de Grö­ße haben. Es könn­te sich z.B. um einen Trak­tor oder einen Lkw han­deln.

Hin­wei­se zur Auf­klä­rung der Unfall­flucht erbit­tet die Poli­zei Eber­mann­stadt unter der Tel.-Nr. 0919473880.

Dieb­stahl

Eber­mann­stadt. Ver­mut­lich seit der Nacht zum Sams­tag fehlt das Stra­ßen­schild „Debert/​Unte­re Bay­er. Gas­se“. Das Schild war inner­halb eines anlie­gen­den Grund­stücks ange­bracht und wur­de samt dem dazu­ge­hö­ri­gen Stand­rohr ent­wen­det.

Hin­wei­se zur Auf­klä­rung der Dieb­stahls erbit­tet die Poli­zei Eber­mann­stadt unter der Tel.-Nr. 0919473880.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Unfäl­le

FORCH­HEIM. Am Sams­tag­mor­gen über­sah ein 80jähriger Pkw-Fah­rer in der Unte­ren Kel­ler­stra­ße, Ecke Schlacht­hof­stra­ße, eine 70jährige Fuß­gän­ge­rin, die am dor­ti­gen Fuß­gän­ger­über­weg die Fahr­bahn über­que­ren woll­te. Die Senio­rin wur­de vom Pkw erfasst und kam mit leich­ten Ver­let­zun­gen ins Kli­ni­kum Forch­heim.

DORMITZ. Gleich zwei­mal muss­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim gestern Abend wegen alko­ho­li­sier­ter und gestürz­ter Fahr­rad­fah­rer nach Dormitz aus­rücken. Der erste Unfall ereig­ne­te sich gegen 18.15 Uhr in der Schwa­bach­stra­ße, wo ein 18jähriger im Bereich der Bau­stel­le allein­be­tei­ligt gegen den Bord­stein fuhr und von sei­nem Fahr­rad stürz­te. Der zwei­te Unfall ereig­ne­te sich dann zwei Stun­den spä­ter in der Haupt­stra­ße, wo ein 24jähriger Erlan­ger eben­falls mit sei­nem Rad zum Sturz kam. Unfall­ur­säch­lich dürf­te in bei­den Fäl­len die Alko­ho­li­sie­rung der Rad­fah­rer gewe­sen sein. Wäh­rend der 18jährige einen Alko­hol-Wert von knapp 1,2 Pro­mil­le erreich­te, zeig­te sich der, eben­falls deut­lich unter Alko­hol­ein­fluss ste­hen­de, Erlan­ger weni­ger koope­ra­tiv. Er ver­wei­ger­te sämt­li­che Anga­ben zum Unfall­her­gang sowie einen frei­wil­li­gen Atem­al­ko­hol­test. Die Fol­ge war in bei­den Fäl­len: Blut­ent­nah­men sowie Ver­sor­gung der leich­ten bis mit­tel­schwe­ren Ver­let­zun­gen im nahe­ge­le­ge­nen Kli­ni­kum Erlan­gen. Gegen bei­de Rad­fah­rer wur­den Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr ein­ge­lei­tet.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Im Zeit­raum von letz­ten Frei­tag, 16.00 Uhr, bis letz­ten Sams­tag, 16.00 Uhr, beschmier­ten Unbe­kann­te ein Müll­ton­nen­häus­chen im Föh­ren­weg 38 mit schwar­zer Lack­far­be. Zeu­gen, die Hin­wei­se auf die Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim zu mel­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Knapp über dem Grenz­wert

KULM­BACH. Ein 48-jäh­ri­ger Mann muss­te am Sams­tag­abend sei­ne Fahrt nach einer Poli­zei­kon­trol­le vor­zei­tig been­den.

Gegen 23:00 Uhr kon­trol­lier­te die Kulm­ba­cher Poli­zei den Mann mit sei­nem VW in der Wei­he­rer Stra­ße. Wäh­rend der Kon­trol­le weh­te den Beam­ten die leich­te Alko­hol­fah­ne des VW-Fah­rers ent­ge­gen. Der anschlie­ßen­de Alko­test ergab einen Wert von etwa 0,6 Pro­mil­le. Der 48-Jäh­ri­ge muss­te dar­auf­hin sein Auto ste­hen las­sen und die Poli­zi­sten mit aufs Revier beglei­ten. Der dort durch­ge­führ­te, gerichts­ver­wert­ba­re Alko­hol­test bestä­tigt das Ergeb­nis des Vor­tests. Nun erwar­tet den VW-Fah­rer ein Buß­geld in Höhe von 500 Euro, Punk­te in Flens­burg und ein ein­mo­na­ti­ges Fahr­ver­bot.

Zu „blau“ fürs Fahr­rad

KULM­BACH. Die Alko­ho­li­sie­rung eines 28-Jäh­ri­gen aus Kulm­bach war sogar noch zuviel um sicher Fahr­rad zu fah­ren.

Der jun­ge Mann fuhr am Sams­tag­abend gegen 21:15 Uhr mit sei­nem Fahr­rad in der Kro­nacher Stra­ße unmit­tel­bar an einer Poli­zei­strei­fe vor­bei. Hier­bei fiel den Poli­zi­sten sofort auf, dass der Mann anschei­nend zu betrun­ken ist, um sein Fahr­rad sicher im Ver­kehr zu bewe­gen. Der Alko­test bei der fol­gen­den Kon­trol­le bestä­tig­te den Ver­dacht. Der Fahr­rad­fah­rer hat­te knapp 2 Pro­mil­le im Blut, was sogar zuviel fürs Fahr­rad fah­ren ist. Die Fahrt des Man­nes wur­de an Ort und Stel­le been­det. Der Ver­kehrs­sün­der muss­te im Anschluss eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum über sich erge­hen las­sen. Nun erwar­tet ihn ein Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr.

Ohne Schein auf dem Rol­ler

KULM­BACH. Ein amts­be­kann­ter Kulm­ba­cher wur­de am Sams­tag­nach­mit­tag aber­mals beim Schwarz­fah­ren erwischt.

Der Mann war am Nach­mit­tag mit sei­nem Rol­ler in der Obe­ren Stadt unter­wegs. Die Ord­nungs­hü­ter kamen dem Rol­ler­fah­rer jedoch schnell auf die Schli­che. Wäh­rend der Ver­kehrs­kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass der Fah­rer nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis ist. Die Poli­zi­sten unter­ban­den sofort die Wei­ter­fahrt des 30-Jäh­ri­gen und stell­ten sein Gefährt sicher. Ihn erwar­tet erneut eine Anzei­ge wegen des Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis.

Ver­neh­mung in Poli­zei­wa­che gefilmt – Kame­ra und Tablet beschlag­nahmt

KULM­BACH. Unbe­lehr­bar zeig­te sich ein 25-Jäh­ri­ger Bay­reu­ther bei sei­ner Ver­neh­mung, wes­halb des­sen Kame­ra und Tablet beschlag­nahmt wur­de. Am Sams­tag­abend wur­de der 25-Jäh­ri­ge in den Wach­räu­men der PI Kulm­bach als Beschul­dig­ter ver­nom­men. Den Beam­ten fiel auf, dass von der Per­son die Wach­räu­me, die Ver­neh­mung sowie von wei­te­re Bür­gern Auf­zeich­nun­gen gemacht wur­den. Hier­zu hielt er einen Video­ka­me­ra hin­ter dem Tre­sen der Wache. Nach einer kur­zen Beleh­rung der Beam­ten, dass es sich bei der Video­auf­zeich­nung mit Ton um eine Straf­tat nach § 201 StGB, Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit des nicht­öf­fent­lich gespro­che­nen Wor­tes, han­delt, wur­de die Kame­ra als Beweis­mit­tel sicher­ge­stellt.

Die Beleh­rung wur­de von dem Beschul­dig­ten offen­sicht­lich nicht ver­stan­den, da die­ser im wei­te­ren Ver­lauf mun­ter mit sei­nen Tablet wei­ter film­te. Auch die­ses muss­te von den Beam­ten sodann als Beweis­mit­tel sicher­ge­stellt wer­den.

Gegen den Mann wird nun nicht nur wegen Sach­be­schä­di­gung ermit­telt, was der eigent­li­che Grund der Ver­neh­mung war, son­dern die­sen erwar­tet nun eine wei­te­re Anzei­ge wegen Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit des Wor­tes.

Zusatz­in­fo: § 201 StGB – Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit des Wor­tes – schützt das nicht­öf­fent­lich gespro­che­ne Wort. Bestraft wird, im Gegen­satz zu Bild­auf­nah­men nach dem Kunst­ur­he­ber­rechts­ge­setz, nicht nur, wer das gespro­che­ne Wort ver­öf­fent­licht. Allei­ne das Auf­neh­men auf einen Ton­trä­ger ist hier bereits straf­bar.