Bam­berg: 21jähriger nach Mes­ser­stich in Haft – Kri­po ermit­telt wegen ver­such­ten Tot­schlags

Symbolbild Polizei

BAM­BERG. Durch einen Mes­ser­stich erlitt ein 21-Jäh­ri­ger am Mitt­woch­mor­gen wäh­rend eines Streits in einer Gemein­schafts­un­ter­kunft für Asyl­be­wer­ber schwe­re Ver­let­zun­gen. Die Poli­zei nahm einen 33-Jäh­ri­gen als drin­gend tat­ver­däch­tig fest. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg wur­de am Don­ners­tag Unter­su­chungs­haft­be­fehl erlas­sen.

Gegen 2.30 Uhr geriet der 33-jäh­ri­ge Marok­ka­ner mit sei­nem jün­ge­ren Lands­mann in einem Zim­mer der Gemein­schafts­un­ter­kunft im Erlen­weg in Streit. Hier­bei erlitt der jun­ge Marok­ka­ner eine tie­fe Stich­ver­let­zung im Bereich des Ober­kör­pers. Er wur­de vor Ort not­ärzt­lich ver­sorgt und kam im Anschluss in ein nahe­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus. Poli­zi­sten der Bam­ber­ger Stadt­po­li­zei nah­men den Tat­ver­däch­ti­gen vor Ort fest. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg ermit­telt gegen den Fest­ge­nom­me­nen wegen eines Ver­bre­chens des ver­such­ten Tot­schlags. Da sich nach den Ermitt­lun­gen der Beam­ten des Fach­kom­mis­sa­ri­ats für Tötungs­de­lik­te der Tat­ver­dacht gegen den Marok­ka­ner erhär­te­te, erließ ein Ermitt­lungs­rich­ter auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg Unter­su­chungs­haft­be­fehl. Poli­zi­sten brach­ten den Mann in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt.