Erlan­ger Rat­haus­re­port vom 29.05.2020

Wei­te­re Inve­sti­tio­nen in Erlan­ger Schu­len

Die Stadt Erlan­gen setzt die Inve­sti­tio­nen im Schul­be­reich fort. Par­al­lel zu den lau­fen­den gro­ßen Sanie­rungs- und Bau­maß­nah­men hat der Stadt­rat am Mitt­woch wei­te­re Maß­nah­men auf den Weg gebracht. So wur­de die Ent­wurfs­pla­nung zur Erneue­rung des Hart­plat­zes am Gym­na­si­um Fri­de­ri­cia­num gebil­ligt. Durch eine umfas­sen­de Gene­ral­sa­nie­rung soll der Schul­sport hier wie­der einen ver­kehrs­si­che­ren All­wet­ter­platz erhal­ten. Die Flä­che soll neben der sport­li­chen Nut­zung zudem als Spiel- und Auf­ent­halts­flä­che für Schul­pau­sen genutzt wer­den und für die offe­ne Ganz­tags­schu­le zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Ver­wal­tung wur­de beauf­tragt, die wei­te­ren Pla­nungs­schrit­te anzu­ge­hen. Auf 400.000 Euro wur­den die Inve­sti­ti­ons­ko­sten ange­setzt. Die Umset­zung soll noch in die­sem Jahr erfol­gen. Für wei­te­re Maß­nah­men wur­de der Bedarf aner­kannt, so dass die Ver­wal­tung nun in ver­tief­te Pla­nun­gen ein­stei­gen kann. So soll der Pau­sen­hof der Grund­schu­le Frau­en­au­rach umge­stal­tet wer­den. Ziel ist es, die nach dem Schul­pro­jekt „Pau­sen­träu­me“ 2016 errich­te­ten Spiel­ge­rä­te in ein Gesamt­kon­zept zu inte­grie­ren und auch ande­re Pau­sen­hof­be­rei­che anspre­chend zu gestal­ten. Die Ent­sie­ge­lung von Baum­stand­or­ten und die Erneue­rung der Sitz­ge­le­gen­hei­ten wird bereits in die­sem Jahr ange­gan­gen, Mit­tel für wei­te­re Schrit­te sol­len für die Haus­halts­jah­re 2021/2022 und fol­gen­de ange­mel­det wer­den. Erste gro­be Kosten­schät­zun­gen gehen von rund 800.000 Euro Gesamt­ko­sten aus. Bedarfs­be­schlüs­se wur­den zudem für die Sanie­rung der Tech­nik­räu­me an der Eichen­dorff– Mit­tel­schu­le, die Sanie­rung und Neu­aus­stat­tung eines Elek­tronik­la­bors an der Fach­schu­le für Tech­ni­ker und die Errich­tung eines inte­grier­ten Fach­un­ter­richts­rau­mes an der Berufs­schu­le (Fach­be­reich Kauf­män­ni­sche Beru­fe / Ein­zel­han­del) gefasst. Die erfor­der­li­chen Haus­halts­mit­tel sol­len hier jeweils für das Jahr 2021 ange­mel­det wer­den.

Coro­na-Spen­den hel­fen Stu­die­ren­den und Fami­li­en

Der gemein­sa­me Spen­den­auf­ruf der Bür­ger­stif­tung Erlan­gen sowie der Stadt hat Früch­te getra­gen: Ins­ge­samt rund 14.000 Euro haben Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger für Not­hil­fen wäh­rend der Coro­na­Pan­de­mie gespen­det. Davon sind bereits 11.000 Euro wei­ter­ge­ge­ben wor­den. In Zusam­men­ar­beit mit der katho­li­schen Hoch­schul­ge­mein­de konn­ten 8.000 Euro für aus­län­di­sche Stu­den­ten in Not zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, die auf­grund des Ver­lu­stes ihrer Jobs ins­be­son­de­re in der Gastro­no­mie nun nicht mehr in der Lage sind, ihren Lebens­un­ter­halt zu bestrei­ten oder die Mie­ten zu bezah­len. Hier­für sind noch wei­te­re Mit­tel drin­gend not­wen­dig. Eine Initia­ti­ve, die für Senio­ren unent­gelt­lich Mund-Nase-Schutz­mas­ken näht, konn­te mit einem Betrag von 300 Euro (Mate­ri­al­ko­sten) unter­stützt wer­den. Und ganz kon­kret konn­ten auch in Not gera­te­ne Fami­li­en unter­stützt wer­den. Zum einen einer fünf­köp­fi­gen Fami­lie, die Sozi­al­lei­stun­gen bezieht und auf­grund der weg­ge­fal­le­nen Mit­tags­be­treu­ung für die Kin­der nun die erheb­lich höhe­ren Lebens­mit­tel­ko­sten nicht mehr tra­gen kann. Ein behin­der­tes Kind einer fünf­köp­fi­gen Fami­lie konn­te wegen der Schlie­ßung der Behin­der­ten­ein­rich­tung nicht mehr tags­über betreut wer­den. Mit einer gefun­de­nen Unter­stüt­zung kann die Mut­ter nun­mehr 15 Stun­den pro Woche ent­la­stet wer­den – und der aus­län­di­schen Stu­den­tin ist gehol­fen, da sie mit dem „Job“ zumin­dest teil­wei­se wie­der ihren Lebens­un­ter­halt ver­die­nen kann. Die Bei­spie­le zei­gen, das ganz kon­kre­te Hil­fe in ganz kon­kre­ten Ein­zel­fäl­len not­wen­dig ist. Sie konn­te nur durch die Spen­den für die Coro­na-Not­hil­fe Erlan­gen über die Bür­ger­stif­tung ver­teilt wer­den. Die Ver­ant­wort­li­chen bedan­ken sich ganz herz­lich für alle Spen­den und hof­fen, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wei­ter­hin ani­miert wer­den, „Hil­fe zu lei­sten“. Info: www​.bue​r​ger​stif​tung​-erlan​gen​.de.

Park­ver­bot in der Uni­ver­si­täts­stra­ße am Sams­tag

In der Uni­ver­si­täts­stra­ße fin­det am Sams­tag, 30. Mai, eine Kund­ge­bung statt. Wie die Stadt Erlan­gen mit­teilt, gibt es des­halb zwi­schen der Halb­mond- und Schuh­stra­ße ein Park­ver­bot. Es gilt von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Neue öffent­li­che Park­plät­ze am Giesbe­th­weg

Im Giesbe­th­weg (zwi­schen den Haus­num­mern 3 und 11) in Dech­sen­dorf wer­den sie­ben neue öffent­li­che Park­plät­ze gebaut. Dar­über infor­mier­te das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt­ver­wal­tung. Zwi­schen den Park­plät­zen wer­den auch zwei neue Grün­flä­chen ange­legt und acht Bäu­me gepflanzt. Wegen der Arbei­ten ist der Giesbe­th­weg von Mon­tag, 8. Juni, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 3. Juli, gesperrt. Die Grund­stücke blei­ben wei­ter­hin erreich­bar, es kann ledig­lich zu Ein­schrän­kun­gen kom­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.